von: Deutsche Umwelthilfe e. V. Radolfzell
16. Juni 2022
Kommentar

Deutsche Umwelthilfe deckt auf: Edeka, Netto & Co. umgehen dreist das gesetzliche Verbot von Einweg-Plastiktüten

Händler wie Edeka, Netto, Norma oder Rossmann haben trotz Verbot noch immer Einweg-Plastiktüten im Angebot.
Leicht durchschaubarer Trick unterläuft gesetzliches Verbot: Einweg-Tüten werden um wenige Mikrometer dicker gemacht und fallen so aus dem Regelungsbereich.
DUH fordert Bundesumweltministerin Lemke auf, das Tütenverbot nachzubessern: wenn Kunststofftragetaschen angeboten werden, muss es zweifelsfrei Mehrweg sein.

© Pressebild Deutsche Umwelthilfe - Finke

Zahlreiche Händler bieten trotz eines gesetzlichen Verbots noch immer umweltschädliche Einweg-Plastiktüten zum Einkaufen an. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unter den 13 größten deutschen Lebensmitteleinzelhändlern und Drogerien. Um das Plastiktütenverbot zu umgehen, wenden Edeka, Netto Nord, Netto Markendiscount, Norma, Müller Drogeriemärkte und Rossmann einen durchschaubaren Trick an. Weil sich das gesetzliche Verbot nur auf Plastiktüten mit einer Wandstärke von 15 bis maximal 49 Mikrometern bezieht, bieten sie nun solche an, deren weiterlesen...