von: Urs Heinz Aerni
20. Mai 2022
Kommentar

Die Schweizerinnen und Schweizer unterschätzen das Ausmaß der Biodiversitätskrise

Rebhuhn, Gefleckte Schnarrschrecke und Flachsseide sind schon weg, bald könnten Igel, Wiedehopf und Laubfrosch folgen. Zum Welttag der Biodiversität am 22. Mai lanciert Pro Natura eine Kampagne zur Biodiversitätskrise, die aufzeigt, was uns droht, wenn das Massenaussterben ungehindert fortschreitet.

© Pressebild Pro Natura

  In den letzten Jahren sind in der Schweiz Rebhuhn, Gefleckte Schnarrschrecke und Flachsseide ausgestorben. «Wir befinden uns mitten im sechsten Massenaussterben. Die Schweizer Bevölkerung hat davon bisher allerdings kaum etwas mitbekommen», so Ursula Schneider Schüttel, Nationalrätin und Präsidentin von Pro Natura. Eine neue Kampagne von Pro Natura will das ändern. Schweiz: führend im Artensterben Gemäss einer aktuellen Umfrage von Pro Natura wissen immerhin 57% der Schweizerinnen und Schweizer, dass «Biodiversität» etwas mit natürlicher Vielfalt zu tun hat. weiterlesen...