von: Pro Natura Schweiz, BirdLife Schweiz, Gruppe Wolf Schweiz, WWF Schweiz
22. November 2022
Kommentar

Die Fakten für die Wolfdebatte

24 Wölfe zum Abschuss frei, 4 Rudel reguliert, 0 Rekurse durch die Umweltorganisationen: Diese Bilanz seit Anfang Jahr zeigt erstens, dass das bestehende Jagd- und Schutzgesetz (JSG) Eingriffe in den Wolfsbestand zulässt. Zweitens haben Pro Natura, BirdLife, Gruppe Wolf Schweiz und WWF unzählige Male bestätigt, dass sie den sachgerechten Umgang mit dem Wolf mittragen. Und drittens kann das JSG mit einer auf Schäden ausgerichteten präventiven Regulierung beim Wolf so revidiert werden, dass die Alpwirtschaft wirklich entlastet wird. Es braucht beim Wolf keine Jagd, wie sie beim Steinbock praktiziert wird.

© Pressebild Wolf © Biosphoto / Niko Pekonen

Der Wolf kann bereits heute in seinem Bestand reguliert werden. Das zeigen die vielen Abschussbewilligungen. Bereits zwischen 2019 und 2021 waren es 14, seit Jahresbeginn wurden sogar insgesamt 24 Wölfe zum Abschuss freigegeben, also jedes achte Tier. Vier Rudel werden reguliert – das ist etwa ein Viertel aller in der Schweiz lebenden Wolfsfamilien. Keine dieser Abschussverfügungen wurde von den Umweltorganisationen rechtlich angefochten. Herdenschutz: Kantone drücken mehr als ein Auge zu Beim Herdenschutz besteht nach wie vor Luft nach oben. Aussagen, dass dieser in der Schweiz an weiterlesen...