von: Christine Maier / uha
26. November 2021
Kommentar

«Diese Frau, lässt sich nicht unterkriegen»

Cornelia Gantner porträtiert in ihrem Kinofilm «That Girl» eine junge Afrikanerin die zusammen mit ihrem Schweizer Ehemann eine Farm und eine Schule bauen möchte. in Ihrem Erstlingswerk begleitet sie das Paar während fünf Jahren bei ihrem hürdenreichen Engagement im abgelegenen Norden Sambias. Dabei zeigt der Film schonungslos auf, wie mühselig Entwicklungsarbeit sein kann. Und warum es sich dennoch lohnt, dran zu bleiben – an schwierigen Projekten und auch in der Liebe.
Christine Maier stellte Cornelia Gantner Fragen dazu.

© ZURICH, SWITZERLAND - SEPTEMBER 26: (L-R) Director Cornelia Gantner and actress Gladys Shonga Furrer attend the "That Girl" photocall during the 16th Zurich Film Festival at Kino Corso on September 26, 2020 in Zurich, Switzerland. (Photo by Andreas Rentz/Getty Images for ZFF)

  Christine Maier: «Kein Mädchen geht in die Stadt, um sich ihr Schulgeld selber zu verdienen», sagte Gladys’ Mutter einst zu ihrer Tochter. Gladys erwiderte trotzig: «Dann werde ich eben dieses Mädchen sein - I’m going to be that girl!» Frau Gantner, mit dieser Erinnerung der jungen Sambierin Gladys beginnt Ihr Erstlingswerk «That Girl». Wie ist es dazu gekommen?   Cornelia Gantner: Mit unserer Stiftung «Second Mile» sind mein Mann und ich seit über 20 Jahren in der humanitären Hilfe tätig. Unter anderem unterstützen wir die grossartige Arbeit des Schweizer weiterlesen...