von: Urs Heinz Aerni
3. Dezember 2021
Kommentar

Petra Lohrmann las: „Unruhen“, Erzählungen von Lukas Holliger

© Edition Meerauge

Sechzehn Erzählungen, die sich mit bewegten und bewegenden, mit sich verschiebenden und verschobenen, mit wackligen und tödlichen Zuständen befassen. Schon der Titel weist auf den dauernden Ausnahmezustand hin: das Wort `Unruhe´ existiert grammati-kalisch nicht im Plural. Lukas Holliger spinnt aus dem Gedanken der grund-sätzlichen Unsicherheit und dem Wunsch, diese aufzuheben, spannungs-geladene Geschichten, die verwundern. Die Erzählungen beginnen in der Realität. Ein Mann, der aus seinem Bürofenster auf den davor liegenden Platz schaut. Und dort seinen Bruder stehen sieht. Eine weiterlesen...