von: Petra Lohrmann
16. November 2022
Kommentar

Buchbesprechung: „Der letzte Syrer“ von Omar Youssef Souleimane

© Lenos Verlag

Der Debütroman des 1987 in Damaskus geborenen Schriftstellers Omar Youssef Suleimane spielt im Jahr 2011 in Syrien. Der Arabische Frühling erwacht, mit ihm explodiert die Gewalt des Regimes. Anhand einiger Personen zeichnet Souleimane den Weg nach, den die Revolution nahm, von den großen Hoffnungen auf Freiheit bis hin zu den Folterkellern des  Geheimdienstes. Sie sind alle Mitte zwanzig, Studenten, Handwerker oder Taxifahrer in Damaskus oder Homs. Da ist die umtriebige Joséfine, die die Aktivistengruppe Daou gegründet hat, Demos in verschiedenen Städten organisiert und diese filmt weiterlesen...