von: Urs Heinz Aerni
21. Dezember 2014
1 Kommentar

„Mein Leser knalle das Buch an die Wand…“

Nach den Fleischskandalen in Deutschland und dem neusten in der Schweiz durch ein Unternehmen in Graubünden erhält der Roman von C. B. Stoll neue Aktualität. er nimmt in seinem Polit-Thriller die Lebensmittelindustrie in’s Visier nimmt. Wir stellten ihm Fragen dazu.

© Weissbooks

Urs Heinz Aerni: Eigentlich ist der Victoria-Report ein Aufruf, sich mit der globalen Lebensmittelindustrie auseinanderzusetzen. Wie sind sie darauf gekommen, einen Polit-Roman mit diesem Ansatz zu wählen: War es zuerst die Motivation am Erzählen oder die Beobachtung aktueller Ereignisse? C. B. Stoll: Der lateinische Spruch prodesse et delectare, also nützen und erfreuen, kommt am besten hin, auch wenn er in der zeitgenössischen Literatur nicht mehr zur Anwendung kommt. Aber was soll’s. Ich führe den aufklärerischen Aspekt in der Unterhaltungsliteratur einfach wieder weiterlesen...