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von: Petra Lohrmann
10. März 2021

Petra Lohrmann las: „Camel Travel“ von Volha Hapeyeva

© Droschl Verlag Graz

Ein Kurzroman aus zwanzig Kapiteln, zwanzig in sich abgeschlossenen Geschichten, eine jede widmet sich einem anderen Thema. Eine Ich-Erzählerin, die mit der Autorin Name, Alter, Herkunft und sicher vieles mehr teilt, berichtet aus ihrer Kindheit und Jugend in Weiß-russland in den 1980er und 90er Jahren. Volha Hapeyeva kam 1982 in Minsk zur Welt. Heute ist sie eine international renommierte vielseitige Autorin, "Camel Travel" ist ihr Debütroman. Roman? Zu einem solchen macht ihn die Heldin Volha. Die LeserInnen lernen sie als Kind kennen, folgen ihr durch die Schulzeit bis ins weiterlesen...

von: Kurt Aeschbacher - 50plus
9. März 2021

AUF ZU NEUEM – Zum Neustart des Magazins 50plus

Der Journalist und Moderator, Kurt Aeschbacher, startet als Herausgeber mit dem Magazin 50plus neu durch. Dazu schreibt er in einem Gastbeitrag folgendes:

© Logo 50plus Magazin

  Die Verunsicherung, ob und wie wir es als Gesellschaft schaffen, mit der Bedrohung durch unberechenbare Viren umzugehen, wird uns weiterhin begleiten. Sich langfristig vor übertragbaren Krankheiten schützen zu müssen, verändert unseren Alltag grundsätzlich. Vieles, was bisher kaum denkbar war, wird jetzt zur Normalität. Wir werden auch in Zukunft vermehrt zuhause arbeiten, online einkaufen, Masken tragen, weniger und anders reisen, und uns kaum mehr mit drei Küsschen begrüssen. Beziehungen leiden jetzt schon unter dem verordneten Hausarrest. Daneben dreht sich das weiterlesen...

von: Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien Berlin / Redaktion
8. März 2021

Kunst- und Buchtipp: „Dinge“ von Iwona Mickiewicz

"Als das Buch bei mir auf dem Tisch landete, blätterte ich entzückt in Miniaturen voller Esprit und Witz, basierend auf einfache kleine Sachen des Alltags. Iwona Mickiewicz erweckt durch Neusortierung und Kombinierung neue und überraschende Schönheiten im Detail der ach so lauten Welt drum herum. Famos!" Urs Heinz Aerni

© Buchcover Dinge

„… Wann ein roter Faden aus einem Briefkuvert wogt, Papier, Büroklammern, Stecknadeln, Spanabfall und Minenstaub von Buntstiften in freiem Rhythmus umeinander tanzen, um hernach von der Künstlerin sinnfällig gefügt und verwandelt zu werden, obliegt Zufällen, Lust und Laune. Bei Iwona Mickiewicz kann alles zum Ausgangsmaterial werden, sofern es als Zeuge des Alltäglichen Polyvalenz beweist und eine natürliche Anlage zum Gestaltwechsel zeigt. So werden Wörter zu Objekten, die Objekte gleichen Schüssen aus verbogenen Flinten, die Künstlerin denkt um die Ecke, Sprache hüpft. Mit weiterlesen...

von: H. S. Eglund
7. März 2021

Der erste Journalist der Zeitenwende

Vor 1.900 Jahren erschien der erste Reiseführer über die Lande der Teutonen. Sein Autor war Tacitus, er schrieb vom Hörensagen. Der erste Journalist nach Christi Geburt war auch der erste, der die seltsame Gemütsart der Germanen erklärte: Treue.

© H.S. Eglund

Der römische Politiker Tacitus ist Lateinern bekannt als erster Autor unserer Geschichtsschreibung: In den Annalen, die er zwischen 115 bis 117 verfasste, zeichnete er die römische Politik vom Tode des Kaisers Augustus bis zum Selbstmord Neros nach. Tacitus selbst, der um 55 in Rom geboren wurde und um 121 starb, hatte etliche römische Kaiser überlebt, darunter Vespasian, Titus und den blutigen Despoten Domitian. Unter diesen machte er Karriere: als Redner, Politiker, Beamter und Autor. Kaiser Titus erhob ihn in den Senatorenstand. Kaiser Nerva machte ihn zum Konsul, unter Trajan weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
7. März 2021

„Aufs Küssen und aufs Publikum“

Was machen Kulturschaffende während der Pandemie-Krise? Fragen an Clara Buntin.

© Clara Buntin - Pressebild

  Berglink: Ein Virus ließ fast alle Konzerte und Theateraufführungen platzen und die Aussichten bleiben diffus. Was unternehmen Sie, um künstlerisch fit zu bleiben? Ich übe die chromatische, die a-tonale und die Moll- Tonleiter. Meine Stimmlippen lasse ich sich sanft berühren, dies klingt wie ein Glas, das man mit dem Finger zum Schwingen bringt. So leise könnte man öffentlich niemals singen, ist also ein Vorteil! Berglink: Wird die Krise Ihren Stil verändern oder beeinflussen? Als "Sing a Wrong Writerin“ bin ich auch als „Word Writerin“ unterwegs. Mein weiterlesen...