• Winter in Wien

  • Schöne Gedichte

  • Die Geheimsprachen der Liebe

  • "Du gehörst dazu" von Veronika Hürlimann

  • Briefe an Mimi

  • https://www.futurumverlag.com/ch/futurum-verlag/neuerscheinung/good-morning-henry

  • Für eine andere Literatur


von: Kurt Wolff Stiftung, Leipzig
8. November 2022

Stellungnahme zu den geplanten Etatkürzungen der Goethe-Institute

© Goethe Institut

Aus gegebenem Anlass möchte die Kurt Wolff Stiftung auf die drastischen Haushaltskürzungen der weltweiten Goethe-Institute hinweisen, die die Sichtbarkeit deutscher Autor*innen verringert sowie die internationale Arbeit der deutschen Verlage erheblich erschwert. Für viele Autor*innen sowie deren hiesige Verlage sind die ins Ausland verkauften Lizenzen ein wesentlicher Bestandteil ihrer Existenz. Diese Möglichkeit ist von den aktuellen Kürzungen im Haushaltsentwurf der Bundesregierung stark betroffen. Zum Hintergrund: Für 2023 sieht der Haushaltsentwurf der Bundesregierung eine weiterlesen...

von: Kristin Schmid, St.Gallen
8. November 2022

15. Frauenfelder Buch- und Druckkunstmesse HPM – Ein Rückblick

Die 15. Frauenfelder Buch- und Druckkunstmesse / HPM präsentierte künstlerisches Handwerk aus dem gesamten deutschsprachigen Raum: Handgeschöpftes, Gedrucktes und Gebundenes wurden im Eisenwerk in stimmiger Atmosphäre präsentiert. Laien und Profis schätzen den Austausch gleichermaßen.

© HPM Frauenfeld am Abend im Eisenwerk

Die große Linotype rattert und gießt zarte Wörter in Blei: «Blume Blume Blume» in dutzendfacher Wiederholung; bereit, um gedruckt zu werden, in grüner Schrift auf gelbem Papier. Maschinen und Poesie - auch die 15. Frauenfelder Buch- und Druckkunstmesse HPM war wieder für Gegensätze gut, genauso wie sie zuverlässig für Qualität und für produktive Atmosphäre steht und Profis ebenso anspricht wie das interessierte Laienpublikum. Insbesondere Kinder wurden bei der diesjährigen Ausgabe einbezogen. So entstanden bei Percy Penzel an der Linotype das Blumen-Poem oder gedruckte weiterlesen...

von: H. S. Eglund
5. November 2022

Jubiläum oder Das Ende der Scham

Der Roman von Pia Troxler wagt sich an ein heikles Thema. Es geht um sexuelle Übergriffe eines Professors, der seine Machtposition gegen junge Frauen ausnutzt. Was als kundiger Einblick in akademische Strukturen beginnt, endet mit Mord und Totschlag. Eigentlich findet das Buch überhaupt kein Ende – braucht es auch nicht.

© Vicon Verlag

Denn alles bleibt offen, gleichsam erstarrt. Am Ende steht die ungeschriebene, unausgesprochene Frage: So, jetzt seid Ihr dran. Wie geht es weiter? Ein Beitrag zur aktuellen Me-too-Debatte, zweifellos ein wichtiger Beitrag, der sich ins Genre eines Romans kleidet. Das ist gewagt, weil bei diesem Thema überall Tretminen lauern. Zu leicht könnte die Autorin versucht sein, Partei zu ergreifen. Zu verführerisch ist die Chance, in Propaganda gegen männlichen Sexismus und Chauvinismus zu verfallen; Klischees zu liefern statt Erzählung, statt Kopfkino, das der Leserschaft eigene weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
2. November 2022

Buchtipp: „Im Licht der Geldströme“ von Hans Oette

"Ein wichtiges Buch das durch den Zeitgeist an Brisanz gewinnt!" Urs Heinz Aerni

© Verrai Verlag

Über die Menschheit dominieren zwei globale Märkte: Der Weltmarkt und der internationale Finanzmarkt. Auf dem Weltmarkt konkurrieren High-tech-Länder die übrigen Länder an die Wand. Durch ihren Exportüberschuss stürzen sie die 'Verlierer' in Verschuldung, Arbeitslosigkeit und Chaos. Niedrige Löhne und Sozialstandards sind dabei für die reichen Länder hilfreich und für die armen Länder der rettende Strohhalm. Die Finanzmärkte bedrohen alle Länder, weil zu ihnen unaufhörlich Geld fließt, z. B. durch Geldanlagen bei den unzähligen Fonds. Jedes Land benötigt daher weiterlesen...

von: Werner Wildhaber
2. November 2022

Amseln

Ein Gastbeitrag von Werner Wildhaber

© Hase- und Igelverlag

  Rückkehr. Die Augenlider zucken, es ist noch dunkel. Ich bleibe noch kurz liegen und lausche reglos. Ich kann sie schon hören, bin spät dran! Lächelnd strecke ich mich und schwinge mich aus dem warmen Bett. Im Raum: ein Fenster auf jeder Seite, ein kleiner Holzofen, zwei Stühle, ein Tisch, eine Kerze, ein Krug, ein Brot, ein Stift, Papier, ein Buch. Und an der Wand bei der Eingangstüre, neben den Kleidern, da hängt es, mein Amselkleid! Schwarz hebt es sich vom dunklen Raum ab. Behutsam nehme ich es vom Haken, lege es um meinen nackten Körper und knöpfe es zu. Ich spüre weiterlesen...