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  • Der neue Roman von Markus Bundi


von: Urs Heinz Aerni
22. Dezember 2018

WEF Davos 2019 und der angekündigte erneute Besuch Donald Trumps

Ein offenes Wort an Veranstalter und Gastgeber Klaus Schwab

© SRF Standbild von der Liveübertragung vom WEF in Davos 2018 kurz vor dem Auftritt von Donald Trump

Sehr geehrter Herr Schwab Dank dem World Wide Web ist der Welt der letztjährige Auftritt von Donald Trump in bester Erinnerung: https://www.youtube.com/watch?v=UT7GlaDc060 Nach dem Bekanntwerden, dass Herr Trump auch 2019 mit seiner Entourage wieder nach Davos kommen wolle, erlaube ich Ihnen, Herr Schwab, folgende wohlgemeinte Worte zu widmen. Donald Trump wirkt Kraft seines Amtes als US-Präsident: Gegen die Bemühungen der Welt, eine Klimakatastrophe abzuwenden Für eine Verschärfung des Konflikts im Nahen Osten Für eine noch nie dagewesene Fluktuation des weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
21. Dezember 2018

„Zwischen Liegen und Sitzen“

Wir stellen Schreibenden Fragen. Hier die in Wien lebende Schriftstellerin Angelika Reitzer.

© Angelika Reitzer, Wien, 2017, Copyright www.peterrigaud.com

Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Angelika Reitzer: Menschen, ihre eigene Geschichte zu erzählen, ohne dass eine(r) Schreiberling sein muss – es braucht „nur“ ZuhörerInnen! Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Reitzer: der Fauteuil in meinem Arbeitszimmer, immer so zwischen Liegen und Sitzen, so lange es Kopf und Kreuz aushalten, bis ich wieder aufspringe, hinauslaufe, den Kopf freilaufe und gleichzeitig volltanke. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Reitzers: in seinem oder ihrem Sinn weiterdenken, weiterschreiben, widerlegen, wieder lesen weiterlesen...

von: Anton Brüschweiler
20. Dezember 2018

Vier Jahre abgemeldet

Von Anton Brüschweiler

© FOTO: PETER MOSIMANN, 15. 9. 2018, GYSENSTEIN BE: Anton

Ich habe eine natürliche Abneigung gegen Überfluss und Verschwendung. In einer Zeit, in der die Ressourcen immer knapper werden, gibt es nur eine Devise: haushälterisch mit dem Vorhandenen umgehen, unter anderem zuerst einmal alle Vorräte aufbrauchen, bevor man sich mit neuen Dingen eindeckt. Aber bevor ich andere kritisieren kann, muss ich vor der eigenen Türe wischen: Zuerst werde ich mal meine gesamte Musikbibliothek auf meiner Festplatte durchhören. Es sind dies 17 374 Titel. Die gesamte Hördauer für dieses Unterfangen beträgt laut dem Programm iTunes 38,7 Tage. Da ich aber weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
19. Dezember 2018

„Oft sind Träume schöner“

"Bernstein und Valencia" sind Stories der Schweizerin und in Italien lebende Autorin Sibylle Ciarloni, die sehr lesenswert sind, deshalb traf sich unser Redakteur Urs Heinz Aerni mit ihr in einem Café und stellte dazu Fragen.

© Kuenstlerin und Texterin Sibylle Ciarloni in ihrem Zuercher Atelier in der Elisabethenstr. 43. Foto: Bettina Matthiessen

Urs Heinz Aerni: 22 Erzählungen oder Stories, 22 Welten und Überraschungen. Bilden Ihre Texte das Leben ab wie es ist, oder wie es sein könnte, ja sogar sollte? Sibylle Ciarloni: Meine Stories sind Ausschnitte von Leben, die sein könnten, vielleicht sogar so gewesen sind. Ich wünsche mir manchmal etwas und in meinen Vorstellungen geschieht es dann. Mehr muss in manchen Fällen gar nicht sein. Oft sind Träume schöner als deren Machbarkeit und Wirklichkeiten. Aerni: Die Texte zeichnen sich auch aus durch recht unterschiedliche Sprach- und Perspektivformen aus. In welchem Zeitraum weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
17. Dezember 2018

‚Es wäre die kälteste Welt, die Welt ohne Bücher‘

Wir stellen an Schreibende Fragen. Diesmal an Katja Hachenberg.

© Katja Hachenberg - fotografiert von Urs Heinz Aerni

  Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Katja Hachenberg: … es immer wieder neu, Welten zu erschaffen. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Hachenberg: Schreibtisch, Bett. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Hachenberg: … zu Lieblingsbüchern machen; sie Freunden schenken; beim Kochen, Essen und auf dem Klo nicht aus der Hand legen; beim Einschlafen mit in die Träume nehmen. Aerni: Eine Welt ohne Bücher würde... Hachenberg: … nicht funktionieren. Eine Dystopie, in der Leben und Entwicklung eindimensional und flach bzw. gar nicht weiterlesen...