• Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotzdem nett

  • Alles war

  • Einen Knochen tauschen wir

  • Wirtschaftsverbrechen und andere Kleinigkeiten


von: Klever Verlag
18. Mai 2017
Kommentar

Lektürte-Tipp: Liesl Ujvary: Sicher & Gut

Am 21. Mai um 21:00 Uhr wird die 10. Ausgabe der „IDIOME. Hefte für Neue Prosa“ in der Luxus Bar, Prenzlauer Allee 197, 10405 Berlin, vorgestellt. Mit Lesungen von Tone Avenstroup, Jordis Brook, Crauss, Urs Jaeggi & Stefan Schweiger. Moderation: Florian Neuner.
Klever Verlag

© Klever Verlag

Soeben erschien im Klever Verlag die Neuauflage des Buches „SICHER & GUT“ der österreichischen Autorin und Künstlerin Liesl Ujvary, 40 Jahre nach seiner Erstauflage 1977, was eine sehr gute Sache ist. Ich würde sogar sagen: Es ist das Buch der Stunde. Wie in einem Lehrbuch für Grammatik oder einem Laboratorium werden dialektische Gegenstände aufgelistet, die Macht und Entmachtung der Sprache und ihre Funktionsweise als Ideologiegenerator vorgeführt. Monika Rinck „Liesl Ujvarys erstes Buch sicher & gut wurde schon zu seiner Erscheinungszeit allzu wenig beachtet. Sein weiterlesen...

von: Hauptverband des Österreichischen Buchhandels
16. Mai 2017
Kommentar

Buch, Bücher, „Rund ums Buch“: Ein Rückblick auf Strobl 2017

Es sei ein voller Erfolg gewesen: Vor der beeindruckenden Kulisse des Wolfgangsees genossen BuchhändlerInnen die 21. Ausgabe der Fortbildungstage in Strobl. VertreterInnen der deutschsprachigen Verlags- und Buchhandelsbranche begeisterten mit Fachvorträgen, AutorInnenlesungen boten spannende Literaturabende im Seehaus. Hier der Gastbeitrag des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels in Wien:
Die SeminarteilnehmerInnen von "Rund ums Buch" 2017 in Strobl. (c) HVB

© Die SeminarteilnehmerInnen von "Rund ums Buch" 2017 in Strobl. (c) HVB

  Einen packenden Einstieg in Rund ums Buch lieferte die Lesung von Thriller-Autor Achim Zons, der am ersten Abend in Strobl seine Neuerscheinung Wer die Hunde weckt (C. H. Beck) präsentierte. Der erste Fortbildungstag startete mit der Vorstellung des Verlags C. H. Beck durch Verkaufsleiterin Irene Pellkofer, die die inhaltliche Ausrichtung und historischen wie thematischen Schwerpunkte der Beck’schen Literaturreihe beleuchtete. Mitreißend referierte Anita Luttenberger über den neu gegründeten Verein „BuK“ in Wien: Das Konzept der modernen Branchenplattform mit weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
14. Mai 2017
Kommentar

Buchtipp: Eisflüstern

"Nach langer Zeit nahm ich dieses Buch wieder in die Hände und bin erneut entzückt über die Erzählweise, die Kunst der Figurenzeichnung und die Gestaltung von Situationen und Szenen von Bettina Balàka. "Eisflüstern" gehört weiterhin in die Top Ten meiner persönlichen Bibliothek!" Urs Heinz Aerni
Buchcoover Droschl

© Buchcoover Droschl

Um das geht es in diesem Roman: Wien 1922. Balthasar Beck kehrt entkräftet, aber – wenigstens körperlich – unverletzt ins heimatliche Wien zurück und sucht nach tagelangem Zögern endlich seine Familie auf. Er wird von grauenvollen Erinnerungen an die Gefangenschaft, die Gemetzel und die Gräuel des Krieges heimgesucht und hat Mühe, in sein altes Leben zurückzufinden. An seinem alten Arbeitsplatz bei der Kriminalpolizei sieht er sich mit rätselhaften, bestialischen Mordfällen konfrontiert, die mit den gerade vergangenen Jahren in Sibirien verknüpft zu sein scheinen. In weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
12. Mai 2017
Kommentar

„Ich möchte etwas mit-teilen“

Franziska Ruprecht ist Lyrikerin, eine Lyrikerin, die ihre Gedichte auch mal singt; und anderen zeigt, wie man’s macht. Ein paar Fragen an die Performance Poetin aus München.
Franziska Ruprecht von Alexandra Richardson

© Franziska Ruprecht von Alexandra Richardson

  Urs Heinz Aerni: Sie scheinen es richtig zu lieben für Spoken Word auf der Bühne zu stehen. Wie kam sie, die Liebe für die berühmten Bretter? Franziska Ruprecht: Ich hatte lange davon geträumt, Schauspielerin zu werden. Als ich als Stipendiatin in den USA Creative Writing studierte, nutzte ich die Chance, um mit eigenen Texten aufzutreten. Auch weil ich dabei Detroiter Slampoeten, aber auch Language Poeten und z.B. Anne Waldman live erlebte, erkannte ich, dass Spoken Word meine Kunstform ist; es wäre mir zu begrenzt, nur mit Texten anderer aufzutreten, so wie es weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
8. Mai 2017
Kommentar

Brauchen wir Helden?

Comics-Cover aus den 1950er Jahren

© Comics-Cover aus den 1950er Jahren

Der Gang zum Kiosk war für mich als Kind jeweils ein Ritual mit großer Vorfreude. Ich guckte hoch zur Dame, der Königin der vielen Comicshefte um sie herum. Sie reichte mir feierlich entweder Bessy, Asterix, Superman oder das Zack mit Leutnant Bluberry und Michel Vaillant. Sie retteten uns kleinen Jungs damals nicht nur die Welt, sondern auch den verregneten Mittwochnachmittag. Helden brauchen wir dann, wenn wir überfordert, verzweifelt und hoffnungslos sind. Helden werden durch Elend und Not geboren oder produziert. Wann braucht es sie nicht? Wenn Machtlosigkeit durch Wissen weiterlesen...