• Die sanfte Stimme mit Ausdruck: sonix

  • Küchenirrtümer

  • uns ich er 2.0 – Beat Gloor

  • Das Ende der Kunst

  • Neu: PétNat


von: H. S. Eglund
22. Februar 2020

Tipp: Dösen in St. Trop

An der Cote d‘Azur flanieren die Schönen und Reichen. Heißt es. Hieß es früher. Die Wahrheit heute: Im Herbst und Winter fluten Regen und Schlamm die Hänge, im Sommer brennt der Busch im Hinterland der Küste. Wirkliche Refugien sind rar: Ballermann für gehobene Ansprüche.

© H.S. Eglund

Wer denkt nicht ans französische Kino, an Starregisseur Roger Vadim, an Curd Jürgens und Brigitte Bardot, deren schmollende Lippen Vadim entdeckt und die er später geehelicht hatte, und die er verewigte: „Und immer lockt das Weib“? Wer denkt nicht an Louis de Funès als Gendarm Balduin Cruchot, der in St. Tropez barbusiges Baden verbieten und die Touristen vor fiesen Außerirdischen rettet will? Ein bisschen davon gibt es noch im Musée de la Gendarmerie et du Cinema, gleich an der Schleife der D98A, die direkt ins Stadtzentrum von St. Tropez führt. Dort wurden die Filme mit De weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
22. Februar 2020

Das Kunstmuseum Chur widmet sich der Künstlerin Erica Pedretti

© Erica Pedretti 2013 bei Srpachsalz in Hall in Tirol fotografiert von Marc Tschudin für das Festival

Es waren sehr schöne Begegnungen und Gespräche, mit der Schriftstellerin und Künstlerin Erica Pedretti. Zum Beispiel 2009 am Literaturfestival LeseLenz in Hausach (D), 2010 im züri litéraire im Kaufleuten Zürich zusammen mit Gunhild Kübler, Martin Ebel und Mona Vetsch als Gesprächsleiterin, 2013 am Festival Sprachsalz in Hall in Tirol und 2014 nach den Hottinger Literaturgesprächen im Neumarkt Theater mit Charles Linsmayer. Bei einem Besuch bei Erica und ihrem Mann, Gian Pedretti, am Bielersee, wo sie lebten und arbeiteten, zeigten sie sich als liebenswürdige Gastgebende und weiterlesen...

von: Weidle Verlag Bonn
21. Februar 2020

Buchtipp: „Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit“ von Isabela Figueiredo

© Weidle Verlag Bonn

Diese Erinnerungen an das Mosambik der Kolonialzeit konnten erst 2009 erscheinen, nach dem Tod des Vaters der Autorin. Das Buch war sofort ein Skandal und ein Bestseller dazu, bislang erlebte es neun Auflagen. Und stellte einen Tabubruch dar: Es räumte radikal mit der Legende von der »sanften« portugiesischen Herrschaft in Übersee auf und vermittelte einen ungeschönten Blick auf den blutigen Kolonialkrieg in Mosambik. ____________ Im Zentrum steht der Vater der Autorin, ein Elektriker, der seit den 1950er Jahren in Mosambik lebt und arbeitet. Er ist den ärmlichen Verhältnissen der weiterlesen...

von: Christop Pfluger, Solothurn
20. Februar 2020

Neues vom ZEITPUNKT

Die Redaktion erhielt Neuigkeiten aus dem Hause ZEITPUNKT in Solothurn. Wir wünschen anregende Lektüre.

© Logo edition Zeitpunkt

Der Stress am Arbeitsplatz nimmt ungebrochen zu. Firmen haben als Gegenmassnahme allerhand ausprobiert, von morgendlichen Meditationssitzungen bis zu Spielgeräten. Eine Studie aus Japan zeigt eine einfachere Lösung: Pflanzen im Büro, gewissermassen ein Waldbad im Kleinformat. Die Forscher untersuchten 63 Personen in verschiedenen Büros, gaben ihnen Schreibtischpflanzen nach freier Wahl und massen vor und während des Experiments die Stresswerte. Und siehe da: Bei der überwiegenden Mehrheit sank der Stress, besonders stark bei denen, die in Druckphasen ihre Pflanzen weiterlesen...

von: PD mit Kommentar von urs Heinz Aerni
19. Februar 2020

Der „Grenzgänger“…

Aus der Faszination Kösslers für den Mythos "Vampir" entstand die Erzählung "Grenzgänger", welche erstmals 2007 im Kurzgeschichten-Band "Bestialisches Innsbruck" (Verlag pyjamaguerilleros) erschien.
Die Regisseure Felix Gorbach und Moritz Neumayr realisierten schließlich den "Grenzgänger" als Kurzfilm und konnten Anna Mariani und Martin Strele als Darsteller gewinnen.

© Szenenbild Film GRENZGÄNGER von Gorbach

Die Präsentation erfolgte am 19. März 2017 im Innsbrucker Leo-Kino, anlässlich von Kurzfilmfestivals in Innsbruck (REC'nPLAY) und Wörgl (Wörgler Kurzfilmfestival) wurde der Film im selben Jahr jeweils mit dem Publikumspreis ausgezeichnet... Neben einer Präsentation in der Stadtbibliothek Innsbruck und im Kulturkeller Kematen erfolgte überdies im Zuge von Lesereisen eine Vorstellung an Universitäten und Veranstaltungszentren in Belgien, Bosnien-Herzegowina, Estland, Kroatien, Liechtenstein, den Niederlanden, in Schottland, Spanien und Südtirol.   Mehr zum Film weiterlesen...