• Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotzdem nett

  • Planglück

  • Einen Knochen tauschen wir

  • Honig und Quarz


von: Urs Heinz Aerni
28. Juli 2017
Kommentar

Beten für das Gegenteil?

Kommentar zu einer Tradition aus der Zeit vor der Aufklärung...
S, Fischer Sauerländer

© S, Fischer Sauerländer

Es gab Zeiten, da war der große Aletschgletscher im Wallis mit seinen 23 Kilometern eine Gefahr, weil er wuchs. Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert lebte die Bevölkerung in Angst vor Seeausbrüchen, Geröll- und Schlammlawinen. Als „Gegenmaßnahme“ legten die Bewohner ein Gelübde ab, das von Papst Innozenz XI genehmigt werden musste. Darin beteten sie um den Stopp der Ausdehnung des Gletschers. Während all die Jahre des jährlichen Gebetes schleuderte die Zivilisation Gift in die Luft und die Böden, pflanzte Monokulturen, industrialisierte die Landwirtschaft, verbaute Land mit weiterlesen...

von: Jennifer Mulisch, Helvti-Treff / uha
25. Juli 2017
Kommentar

Ausgehtipp in Berlin: Feiern mit den Eidgenossen

Die Schweizer feiern bekanntlich den Nationalfeiertag am 1. August, auch in Berlin. Die Schweizer Schauspielerin und Wirtin Jennifer Mulisch lädt zum Helvti-Treff und mehr ein.
Helvti-Treff Berlin

© Helvti-Treff Berlin

Seit die CH-Botschaft ihre legendäre Nationalfeiertags-Sause nicht mehr ausrichtet, kann der/die heimatselige Exil-Schweizer/in in Berlin um den 1. August herum ein veritables ERST-AUGUST-HOPPING durchführen: Schwiiz-Tag in der Malzfabrik,  Straßenfest beim Chuchichäschtli und wahrscheinlich noch einiges mehr… Da der 1. August 2017 mit dem ersten Dienstag im achten Monat des Jahres 2017 zusammenfällt, empfehlen wir ein entspanntes Get-Together zum 1. August in der «Schwarzen Heidi» zum HELVTI-ERSCHT+AUGUSCHT. Kommenden Dienstag, ab ca. 20 Uhr, Schwarze Heidi weiterlesen...

von: Marie Eising
25. Juli 2017
Kommentar

„Ich bin kein klassischer Fotograf“

Interview mit Fotograf Tomaso Baldessarini von Marie Eising
www.baldessarinistudio.com/

© www.baldessarinistudio.com/

Hi Tomaso, aktuell läuft es bei Dir! Als aufstrebender Jungfotograf kennt Dich die Szene. Bereits mit Deiner Portrait-Serie „Anti.Mono.Stereo“ (2013-2015) hast Du große Preise abgeräumt und Dir einen Namen gemacht. Aber erzähl uns doch mal von Deinen Anfängen: Wie bist Du eigentlich zur Fotografie gekommen? Ich bin kein klassischer Fotograf, der schon mit 9 Jahren eine Kamera in der Hand gehalten hatte. Bei mir ist es so, dass mich das Leben in die richtige Richtung dirigiert hat. Dabei habe ich stets auf mein Herz gehört und wusste, dass es genau das ist, was ich machen weiterlesen...

von: Rittervlerag / uha
22. Juli 2017
Kommentar

Buchtipp: Niemals keine Nachtmusik

Felix Philipp Ingold erreicht am 25. Juli sein 75. Lebensalter. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute und nun auch viele Leserinnen und Leser für sein neues schönes Gedichtbuch. Wir legen es Ihnen ans Herz!
Ritterverlag

© Ritterverlag

„Niemals keine Nachtmusik“ enthält thematisch höchst unterschiedliche, informell, nach „innerer“ Notwendigkeit angelegte, teils in Prosa-Betrachtung mündende Gedichte Felix Philipp Ingolds aus den letzten zehn Jahren, dazu ein Hörstück für drei Stimmen. Konzentriert und nonchalant zugleich unternimmt der findige Form-Experimentator und Forscher von Wirkungen poetischer Sprache Sondierungsgänge ins System sprachlicher Zeichen und untersucht im kreativen Prozess Mechanismen der Produktion von Bedeutung und Sinn. Ingold durchstreift dabei einen ganzen Kosmos an Tradition von weiterlesen...

von: pd / Galerie Pesko / uha
21. Juli 2017
Kommentar

Kulturtipp in Lenzerheide

Vernissage Urs P. Twellmann und Seraina Feuerstein in der Galerie Pesko
Urs P. Twellmann / Foto uha

© Urs P. Twellmann / Foto uha

Urs P. Twellmann - Hölzer in allen Erscheinungsformen bilden die Ausgangslage für die Objekte, Installationen und Interventionen von Urs Twellmann. Die Auseinandersetzung mit dem Material, das Erforschen seiner Eigenschaften und Möglichkeiten, sowie das Spannungsfeld zwischen Chaos und Ordnung stehen im Zentrum des kreativen Prozesses, in dem der Künstler die Hölzer bricht, spaltet, zersägt und analysiert, um sie schliesslich in neue Anordnungen und Zusammenhänge zu bringen. Vom gleichen Forscher- und Entdeckergeist zeugen die kleineren meist monolithischen Objekte für den weiterlesen...