• Selbstbestimmtes Singen

  • Die sanfte Stimme mit Ausdruck: sonix

  • https://www.edition-converso.com/bücher/der-bienenleser

  • Von Markus Bundi

  • Das Universum - Wissen und Staunen


von: Ruth Wiesenberg Benz, Bülach
17. April 2020

Buchpräsentation: „Das Universum – Wissen und Staunen“

Moderne Großteleskope und Satelliten liefern eine Flut von faszinierenden Bildern des Universums. Die Größe, Zweckmäßigkeit und Geschichte des Universums lässt uns staunen und regt zu den großen Fragen an. Den ausgewählten Bildern werden philosophische undtheologische Zitate aus den Schriften und Notizbüchern von Arnold Benz gegenübergestellt Auf diese ungewöhnliche Weise begegnen sich neuste astrophysikalische Erkenntnisse und alte religiöse Erfahrungen. Die Begegnung öffnet Möglichkeiten, Glauben neu zu verstehen, und regt zum Weiterfragen an. Staunen erweitert den Horizont, macht neugierig und letztlich dankbar für das Geschenk der Lebensmöglichkeit inunserem Universum.

Einführende Worte der Mitherausgeberin Ruth Wiesenberg Benz:

© Berchthold Haller Verlag Bern

Vielleicht ist Ihnen exaktes naturwissenschaftliches Denken vertraut, vielleicht nicht. Vielleicht ist Ihnen Spiritualität wichtig, vielleicht nicht. Jeder Mensch hat seine eigene Art, das Leben wahrzunehmen und zu gestalten. Wir leben jedoch alle in der einen Wirklichkeit, die wir vorfinden. Und wir haben alle die Fähigkeit, staunen zu können. Davon bin ich überzeugt. Arnold Benz interessiert sich für das gigantische Universum, aber auch für die Wirklichkeit, die nicht naturwissenschaftlich gemessen werden kann. Nebst seiner Haupttätigkeit als astrophysikalischer Forscher, sucht weiterlesen...

von: Petra Lohrmann
16. April 2020

Petra Lohrmann las „Mäusefest“ von Johannes Bobrowski

© Wagenbach Verlag

Der Dichter Bobrowski wurde 1917 in Tilsit geboren. An der russisch-litauischen Grenze also, nicht weit weg von Königsberg und preußisch geprägt. 1928 zog die Familie nach Königsberg, wo Bobrowski ab 1937 seinen zweijährigen Militärdienst leistete. Den gesamten Krieg über war er Soldat, lediglich ein Semester Kunstgeschichte konnte er in Berlin, wohin seine Familie bereits 1935 gezogen war, studieren - dies war vor dem Krieg sein Ziel gewesen. Die Jahre 1945-49 verbrachte er in russischer Kriegsgefangenschaft. Volle zwölf Jahre seines Lebens, vom Abitur mit neunzehn, bis zum Alter weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
15. April 2020

Buchtipp: „Mutter lässt grüßen“ von Angela Weiss

Das Buch verblüfft mit völlig neuen Denkansätzen über unser Verhältnis zur Mutter. Pointiert und erfrischend versteht es die Autorin, das Bild, das wir von unserer Mutter oder auch generell der Mutter völlig auf den Kopf zu stellen zu müssen. Sie werden das Buch zuklappen, für sich innerlich sagen: "Okay, alles klar!" und aus dem Fenster rausschauen und versuchen, die neuen Inputs im Kopf zu sortieren. Ein Buch mit neuem Diskussionsstoff für das nächste Treffen mit Freunden.

Urs Heinz Aerni


© GU

Verlagsinfo: Die Beziehung zur Mutter begleitet uns nicht nur ein Leben lang, sondern ist manchmal auch schwierig und beladen. In diesem Buch geht es um das Verhältnis zu unserer Mutter, ob es nun gut oder schlecht ist, wir Sohn oder Tochter sind. Die Autorin nimmt uns mit auf eine spannende Reise zur Erforschung der Beziehung. Sie lässt uns genau hinsehen auf den Moment unserer Menschwerdung und führt uns durch die Monate im Leib der Mutter. Auch nach der Geburt waren wir von ihr abhängig, fühlten uns angenommen oder abgelehnt. Auch auf uns Erwachsene übt die Mutter noch Einfluss aus weiterlesen...

von: Redaktion Berglink / uha / pd
13. April 2020

Buchtipp: „Was uns betrifft“ von Laura Vogt

Der zweite Roman der Ostschweizer Autorin Laura Vogt schubst den Lesenden in eine intime Weiblichkeit, mit all Ihren erotischen, sehnsuchtsvollen und sinnsuchenden Nöten. Nicht nur die wichtige Figur Rahel, sondern auch Ihr Umfeld zappelt und verheddert sich im Netz der Suche nach dem richtigen Lebensgefühl, einer bestandesfähigen Beziehung, nach Haltegriffen zwecks Orientierung mit der Hoffnung, dass diese endlich halten. Keine neue Thematik. Ein Stoff, aus dem tonnenweise Bücher bestehen, deshalb etwas die zwiespältige Haltung des Lesers zu diesem Buch. Es scheint nicht nur im richtigen Leben so zu sein, sondern in der Literaturgeschichte, dass jede Generation sich all den bekannten Fragen neu stellen muss, die einen eben schreibend. Und doch, Laura Vogt gelingt ein Buch, das nach dessen Lektüre, ein Klötzchen seltsamer Gefühle im Magen hinterlässt. Das ist nicht selbstverständlich.

Urs Heinz Aerni

© Bildschirmfoto von der Onlinelesung mit Laura Vogt. Quelle: Viral - das online Literaturfestival in Zeiten der Quarantäne https://www.facebook.com/glitteratur/

Hier geht es zur Onlinelesung mit Laura Vogt... Laura Vogt, geboren, 1989 in Teufen (AR), studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, davor einige Semester Kulturwissenschaften an der Uni Luzern. Sie schreibt neben Prosa auch lyrische, dramatische und journalistische Texte und ist als Schriftdolmetscherin und Mentorin tätig. 2016 erschien ihr Debütroman ‹So einfach war es also zu gehen›. Laura Vogt lebt im Kanton St. Gallen. Das Buch: Laura Vogt: "Was uns betrifft", Zytglogge Verlag, Gebundene Ausgabe, ISBN: 978-3-7296-5043-5 - In Ihrer Buchhandlung um die Ecke oder weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
11. April 2020

Abschied vom ZEITPUNKT

In Erinnerung an die guten Zeiten mit dem Magazin und mit Dank für die Jahre des Austausches und der Zusammenarbeit, wird in diesen Zeilen mitgeteilt, warum es so nicht mehr weitergehen kann. Eine Kritik des Journalisten und Kulturvermittlers, Urs Heinz Aerni, über die Entwicklung im Verlag Zeitpunkt in Solothurn.

© Zeitpunkt - Ausgabe WAS BLEIBT? Sehr gute Frage.

  Lieber Christoph Pfluger Es sind gute Erinnerungen, an die Zeit des Magazins «Zeitpunkt» mit der Vielzahl an journalistischen Stimmen für eine kritische und zugleich konstruktive Haltung, entlang des Medienmainstreams. Die gesellschaftlichen und philosophischen Ansätze der erfrischenden Art, motivierten zum Weiterdenken und zu Gesprächen. Die Veranstaltungen mit Podien und Begegnungen zwischen der Herausgeber- und Leserschaft könnten aus der heutigen Sicht als legendär bezeichnet werden. Es war ein Magazin mit einem Wir-Gefühl, das Lust machte, weiter mit offenen Augen weiterlesen...