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von: Zürcher Kinderbuchpreis
9. Juli 2019

Diese Geschichten wecken die Leselust

Die Shortlist für den Zürcher Kinderbuchpreis 2019 ist da. Acht Titel aus den 2018/19 neu erschienenen deutschsprachigen Kinderbüchern haben es dieses Mal auf die Favoritenliste der Jury geschafft. Diese besteht aus einer erwachsenen Fachjury und den 4. Klassen des Schulhauses Scherr und der Schule Chriesiweg in Zürich. Die Autorinnen und Autoren der ausgewählten Kinderbücher für die Primarstufe sind: Tamara Bach, Ilona Einwohlt, Christina Erbertz, Ulrich Fasshauer, Silke Lambeck, Lara Schützsack, Benjamin Tienti und Nina Weger.

© Logo Zürcher Kinderbuchpreis

Im Zentrum der Bücher, die um den dritten Zürcher Kinderbuchpreis werben, stehen einmal mehr Themen, welche sich nahe an der Erlebniswelt von Kindern bewegen. Ob lustig oder eher leise, ob mit menschlichen oder tierischen Protagonisten, ob sie in der Stadt oder auf dem Land spielen: alle Geschichten drehen sich um soziale Beziehungen wie Freundschaft, Familie und das Zusammenleben in all ihren Facetten. Der Zürcher Kinderbuchpreis rückt die sonst eher etwas im Schatten stehenden Bücher für die Primarstufe ins Rampenlicht. Eltern, Erzieherinnen, Lehrpersonen, Bibliothekare und weiterlesen...

von: Anja Berger
8. Juli 2019

Ansprüche auf Dinge erheben, auf die man keinen Anspruch hat

Anja Berger schreibt in einem Zug oder in Zügen. Die Autorin von Thrillern ist viel mit der Bahn unterwegs und hat Zeit zum schreiben.

© Anja Berger

Von Zürich nach Basel – Von der Frage, was einen Pendler eigentlich zum Pendler macht Natürlich kann man sich hier auf die Definition des Dudens berufen, die besagt, Pendeln bedeutet, sich zwischen zwei Orten hin- und herbewegen, besonders zwischen dem Wohnort und dem Ort des Arbeitsplatzes, der Schule o. Ä. oder innerhalb eines Tages hin- und herfahren. Das ist zwar richtig, aber hinter dem Pendeln steckt so viel mehr, als nur hin und her zu fahren. Ein Pendler hat Gewohnheiten. Verräterische Gewohnheiten, die über die Definition im Duden hinausgehen. Ein Pendler bekommt, was weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
5. Juli 2019

„Im anständigen Ton Klartext reden“

In der Schweiz werden im Oktober die beiden Parlamente, National- und Ständerat, neu bestellt. Der Bündner Hotelier Andreas Züllig (FDP) und der Aargauer Winzer Andreas Meier (CVP) kandidieren für den Nationalrat. Beide stehen als Unternehmer für bürgerliche Werte, nachhaltiges Engagement und ein Umdenken im Umgangston in der Politik.
Urs Heinz Aerni stellte ihnen Fragen.

© Züllig im Gespräch mit Urs Heinz Aerni von Heinz Tobler

  Urs Heinz Aerni: Sie tragen nicht nur den gleichen Vornamen, sondern auch die Verantwortung für ein Unternehmen mit nicht wenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Und nun möchten Sie zudem auch noch eine Verantwortung im nationalen politischen Geschäft übernehmen. Kam dieser Entschluss über Nacht oder doch eher nach einem langen Hin und Her? Andreas Meier: Die klassische Ochsentour in der Politik absolvierte ich nicht. Aber über verschiedene Vorstands- und Präsidialfunktionen in meiner Branche hat mich zumindest die „Berufspolitik“ stets begleitet. Inzwischen habe weiterlesen...

von: LITERATURTAGE ZOFINGEN
4. Juli 2019

WIE LEBT UND LIEST ES SICH IN NORWEGEN?

Nach Frankfurt ist Zofingen Gastgeber für Kulturschaffende aus Norwegen, vom 25. - 27. Oktober 2019. Erste Informationen erhielten wir von der Programmleitung. Nach den Sommerferien erscheint das Programmheft.

© Helga Flatland fotografiert von Niklas Lello Weidle Verlag Bonn

Das wird in Erfahrung gebracht werden, wenn Autorinnen und Autoren aus dem Land der Fjorde in die Schweiz kommen, genauer nach Zofingen zu den Literaturtagen 2019, um davon zu erzählen. Bereits sind erste Namen und Termine bekannt. Vom 25. bis 27. Oktober widmen sich die Literaturtage Zofingen der norwegischen Lebenskunst, der Kultur und der Literatur. Norwegen ist Ehrengast an der Frankfurter Buchmesse und es ist das Land der Weltautoren wie Henrik Ibsen und Knut Hamsun. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Koordinatorin des norwegischen Literaturprogramms der Frankfurter Buchmesse weiterlesen...

von: Max-Planck-Institut für Ornithologie Seewiesen
4. Juli 2019

Jeder Nachtfalter flieht anders

Nachtfalter machen verschiedene Ausweichmanöver im Flug, um jagenden Fledermäusen zu entkommen. Wissenschaftler*innen vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen zufolge unterscheiden sich dabei nicht nur die Arten untereinander, sondern auch die Individuen innerhalb einer Art. Diese Unberechenbarkeit schützt die ganze Nachtfaltergemeinschaft vor den Räubern, da sie den Fledermäusen die Jagd erschwert.

© Die Doktorandin Theresa Hügel beim Fang der Nachtfalter. © Theresa Hügel

Für das Überleben von Tieren ist die erfolgreiche Nahrungssuche genauso Voraussetzung wie die Räubervermeidung. In Räuber-Beute-Beziehungen stehen diese beiden Verhaltensweisen daher in direkter Konkurrenz zueinander: Während der Räuber auf der Suche nach Nahrung ist, versuchen Beutetiere diese Räuber um jeden Preis zu vermeiden. Dieses Wechselspiel führt auf beiden Seiten zu verschiedenen Anpassungen zur Optimierung von Jagd und Flucht, so auch bei Fledermäusen und Nachtfaltern. Da ihre Interaktionen im Dunkeln stattfinden, beruhen sie ausschließlich auf akustischer weiterlesen...