• Selbstbestimmtes Singen

  • Die sanfte Stimme mit Ausdruck: sonix

  • https://www.edition-converso.com/bücher/der-bienenleser

  • Von Markus Bundi

  • Das Universum - Wissen und Staunen


von: Urs Heinz Aerni
24. April 2020

«Sich von den Begriffen des patriarchalen Weltbildes verabschieden»

Mit neuen Begriffen zu einem neuen Menschenbild. Rupert Bucher widmet sich in seinen Flugschriften, die jetzt im Schuber erscheinen, quasi einer Revision der Sprache, damit sie den aktuellen Herausforderungen gerecht werden kann. Diese soll uns die Wurzeln und Gemeinsamkeiten allen Lebens aufzeigen.

Urs Heinz Aerni stellte dazu Fragen.

© Rupert Bucher im Hotel Haus am See, wo sich Urs Heinz Aerni mit ihm traf.

Ihre Flugschriftenreihe sind nun gesammelt als Schuber erschienen. Ein Band unter dem Titel „Die Sprache der Handlung“ gehört dazu und steht unter dem Motto „Neues sehen – Neues wagen“. Welcher Grundgedanke findet sich dahinter? Stellen Sie sich vor, Sie gehen einen Weg, den noch niemand gegangen ist und wissen nicht, wohin er führt – das ist Wagnis. Vernunft, Verstand, Bewusstsein, Unbewusstes, Intuition, Selbst, Fantasie, Trieb, Instinkt, Moral, Gewissen und Sexualität, Erziehung und Rolle sind die Grundbegriffe des autoritären Weltbildes. In diesen ist unser Denken weiterlesen...

von: Gallus Frei
23. April 2020

Gallus Frei las „Die Liebenden bei den Dünen“ von Lu Bonauer

Gallus Frei vermittelt hier seine Eindrücke von der Lektüre und sprach mit dem Schriftsteller Lu Bonauer. Ein Gastbeitrag.

© Kommode Verlag

Was bedeutet es, sich als Paar ewige Treue zu versprechen. Silas und Romy versprachen sich schon früh mehr als nur ein gemeinsames Leben zu teilen. Sollte dereinst jemand der beiden durch Krankheit zuerst sterben, würde man es gemeinsam tun. Nicht nur „bis dass der Tod euch scheidet“, sondern darüber hinaus. Und als man bei Romy die Diagnose Alzheimer stellt, wird aus dem Versprechen Absicht. Silas und Romy sind seit Jahrzehnten ein Paar, ein alt gewordenes Paar. Zwei, die ihr Glück in einem kleinen, einsamen Haus in den Dünen gefunden haben, mit Sicht aufs Meer, das stetige weiterlesen...

von: Andreas Meier, Klingnau (Schweiz)
21. April 2020

Ausstiegsszenario: „so schnell wie möglich, so langsam wie nötig“

Ein Gastbeitrag von Andreas Meier, Mitglied des Parlaments des Schweizer Kantons Aargau, Präsident der CVP Klingnau und Winzer in Würenlingen.
Gastbeiträge müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

© pd Andreas Meier

Gesellschaft und Wirtschaft erhielten vom Bundesrat eine erste Perspektive zur schrittweisen Lockerung. Die Gesundheit hat weiterhin oberste Priorität, für KMU-Betriebe sind baldige Lockerungen aber essentiell. Die Gesundheit der Wirtschaft gegenüber zu stellen ist eine unerlaubte Kontroverse. Das Ende des Lockdowns ist kein rein politischer Entscheid, sondern abhängig von der Medizinwissenschaft. Zwischen gesundheitspolitisch Nötigem sowie gesellschaftlich und wirtschaftlich Tragbarem muss der Bundesrat Weichen setzen, hin zu Zusammenhalt, zu gesellschaftlicher Solidarität und weiterlesen...

von: Barbara Böhi, Zürich
21. April 2020

„Diese Einsingen sind meine Rettung!“

Tausende Schweizer Chorsängerinnen und Chorsänger singen sich täglich um 9h gleichzeitig ein

© Barbara Böhi beim Einsingen. Foto: pd

Die beiden professionellen Sängerinnen und Chorstimmbildnerinnen Barbara Böhi und Julia Schiwowa bieten seit Montag 23. März 2020 täglich ein Einsingen für Chorsängerinnen und -sänger per Live-Streaming auf YouTube an. Am Sonntag leitet der Sänger und Chorleiter Daniel Pérez das Einsingen. Singbegeisterte können zu Hause live mitmachen und ihre Stimmen aufwärmen. Im Live-Chat können sie Fragen stellen und sich gegenseitig grüssen. Das Einsingen um 9 findet täglich – auch am Wochenende – morgens um 9h statt. Gesendet wird aus Schlieren (Böhi), Thalwil (Schiwowa) weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
19. April 2020

Lampenfieber hinter dem Vorhang

Der Applaus ist das Lebenselixier für die Schauspielkunst, doch dieser gilt auch einem Team, das verantwortlich ist für die optische Erscheinung. Dazu gehört die Ankleiderin Franziska Drossaart, die uns buchstäblich hinter die Kulissen führt, denn jetzt hat sie Zeit wegen Corona...


© PD - Franziska Drossaart

Urs Heinz Aerni: Sie sind Ankleiderin oder auch Angestellte im Ankleidedienst. Nun nicht in einem Modegeschäft, sondern hinter der Bühne von Theatern. In welchem denn aktuell? Franziska Drossaart: Ich arbeite seit zehn Jahren am Schauspielhaus Zürich, sowohl am Pfauen als auch im Schiffbau. Wir gehen mit den Produktionen auch ins Ausland, auf sogenannte Abstecher. Aerni: Wie darf man sich das vorstellen? Sie müssen parat stehen, wenn die Schauspielerinnen und Schauspieler während des Stückes hinter den Vorhang kommen? Drossaart: Ja genau. Wir positionieren uns direkt hinter weiterlesen...