• Von Jasminka Huber

  • Weine aus dem Jurapark Aargau

  • https://www.edition-converso.com/bücher/der-bienenleser

  • Von Markus Bundi

  • Das Universum - Wissen und Staunen


von: Urs Heinz Aerni
18. Mai 2020

„Wie eine Offenbarung“

Der Schriftsteller Thomas Poeschel erzählt im „Der Nestor“ eine Davoser Kunst- und Hoteliersgeschichte und gibt Auskunft über seine Beziehungen zu Barcelona und Graubünden.

© © Thomas Poeschel

Urs Heinz Aerni: Ihr Buch mit dem Titel „Der Nestor“ ist Ihrem Vorfahren Ernst Poeschel gewidmet, der 1913 krank nach Davos kam, geheilt wurde, dann selber Hotelier wurde und Gastgeber für für viele Kunst- und Kulturschaffende war. Sie selber sind auch in der Welt der Kultur tätig. Kann man nicht anders, wenn man Poeschel heißt? Thomas Poeschel: Ich wurde erst ziemlich spät an Erwin Poeschel erinnert, der übrigens nicht mein Vorfahr ist, sondern einer von ungefähr dreissig Cousins meines Grossvaters war. Eines Tages hat mich eine Buchhändlerin in München gefragt, ob ich mit weiterlesen...

von: Petra Lohrmann
15. Mai 2020

Petra Lohrmann las „Belichtungen“ von Nadine Olonetzky

© Kommode Verlag

Dies ist das persönlichste Buch der Autorin, Herausgeberin und Lektorin Nadine Olonetzky, geboren 1962 in Zürich. Es versammelt 55 Gedichte und 25 ganz besondere Bilder: über 20 Jahre hinweg legte die Dichterin Fundstücke auf Papier und überließ diese Blätter der Sonne. Das Papier vergilbte, die Gegenstände blieben als hellere Stellen sichtbar. So entstanden Schattenrisse  - Gegenstände wurden transformiert in Abbilder, die die Zeit in sich speichern. Das Buch kann als ein Zeit- und Lichtexperiment bezeichnet werden: die Bilder entstanden durch das Zusammenwirken beider, tragen weiterlesen...

von: Jonathan Stauffer, Futurm Verlag Basel
14. Mai 2020

Rückblick auf den 1. Mai 2020

manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht
velwechsern.
werch ein illtum!
(Ernst Jandl)

Dieses Gedicht stellt Jonathan Stauffer vor seinen Gastbeitrag hier bei uns. Die folgenden Überlegungen von ihm, der zusammen mit Claudia Zangger den Verlag Futurum in Basel leitet, müssen sich nicht mit der Ansicht der Redaktion decken, dürfen aber zum Austausch und zur Debatte einladen.

© Ausschnitt aus dem Sortiment des Hauses Futurum Basel.

  LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Anfangs Mai 1886 spielten sich auf dem Haymarket in Chicago blutige Auseinandersetzungen ab zwischen Industriearbeitern und der Polizei, die damals wie heute die Interessen der Mächtigen vertreten musste. Auf diese Ereignisse geht zurück, dass wir am 1. Mai den Tag der Arbeit, den Tag der Arbeiterbewegung feiern. Über viele Jahrzehnte, und aufgesplittert in viele Strömungen, erkämpften sich die Industriearbeiter – in den westlichen Gesellschaften  – heute selbstverständliche Grundrechte. Im Herzen dieser Menschen lebten große weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
14. Mai 2020

Im Kleinwalsertal ticken die Corona-Zeiten anders

© Screenshot Film VORARLBERGER NACHRICHTEN 14052020

Sebastian Kurz, Bundeskanzler Österreiches, besuchte das Kleinwalsertal in Vorarlberg. Schaut man sich diese Aufnahmen an, dann kommt man zum Schluss, dass das Kleinwalsertal so klein sein muss, dass hier der dringend empfohlener Sicherheitsabstand in der Corona-Krise gar nicht möglich zu sein scheint. Bei diesen Bildern müssten die Menschen in Restösterreich vor Neid erblassen aber bitte habt Verständnis, Eure Landsleute sind nur durch eine Straße von Bayern aus erreichbar. Da muss man zusammenrücken dürfen, Virus hin, Virus weiterlesen...

von: Schaffhauser Jazzfestival
13. Mai 2020

31. Schaffhauser Jazzfestival goes Live-Stream

Das Schaffhauser Jazzfestival im Live-Stream Format steht, und das aktualisierte Programm ist auf der Festival-Homepage aufgeschaltet. Die Konzerte können international von New York bis Sidney oder Johannisburg live übers Internet mitverfolgt werden. In der Schweiz sind sie zusätzlich auch über das Schaffhauser Fernsehen im Swisscom TV-Netz zu erleben. Eine Mitteilung der Veranstalterinnen und Veranstalter.

© Jazzfestival Schaffhausen 2020

Wie kein anderes Festival dokumentiert das Schaffhauser Jazzfestival seit 30 Jahren die heimische Jazzszene. Es ist das einzige Festival, dass es trotz coronabedingter Restriktionen schafft, musikalisch stattzufinden. Mit kleinen Anpassungen steht nun das Programm fest und verspricht viel spannende und breitgefächerte «Hier und Jetzt – Musik». Am Mittwoch, 13. Mai, Punkt 20.15 Uhr wird der Berner Holzbläser Sha das Festival mit einer Solo-Performance im Kulturzentrum Kammgarn eröffnen. Leider ohne Publikum vor Ort, aber hoffentlich mit vielen tausend «gwundrigen» Augen und weiterlesen...