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  • Der neue Roman von Markus Bundi


von: Urs Heinz Aerni
16. Januar 2019

„… ins Ohr geklingelt“

Wir fragen bei Schreibenden nach, über ihr Verhältnis zur Arbeit, zur Sprache und zu Büchern. Hier mit Hanspeter Müller-Drossaart.

© Pressebild: Hanspeter Müller-Drossaart

Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Hanspeter Müller-Drossaart: Die Kraft der Sprache ermöglicht uns, Welterfahrung vertiefter zu erleben: Aus dem Mund (das gesprochene Wort) ins Ohr geklingelt! Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Müller-Drossaart: jeweils wechselnde Lokalitäten mit regem Gastwechsel, irgendwo hinten in einer Ecke. Der Geräuschteppich trägt mir die Grundenergie, die es zum Schreiben braucht, zu. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Müller-Drossaart: Zuklappen, von hinten nach vorne lesen, Korrekturen hineinschreiben weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
15. Januar 2019

„Die abenteuerliche Welt der eigenen Fantasie“

Wir fragen bei Schreibenden nach, über ihr Verhältnis zur Sprache, Arbeit und zu Büchern. Hier mit Ralf Schlatter:

© Ralf Schlatter, Foto: Christoph Hoigné

Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Ralf Schlatter: ... Reisen in die grösstmögliche Freiheit: die abenteuerliche Welt der eigenen Fantasie. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Schlatter: Die Stille. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Schlatter: ... verlegen, vermissen, wiederfinden, verschlingen, verdauen, verschenken. Aerni: Eine Welt ohne Bücher würde... Schlatter: ... wohl mehr Bäume haben, aber weniger Wurzeln. Aerni: Die Fähigkeit des Lesens ermöglicht... Schlatter: ... das Leben in unzähligen Welten, von der weiterlesen...

von: Anne Deuter, Marianne Nagel und Silas Schmidt - Objekt der Begierde Leipzig
13. Januar 2019

Jung Buchkunst stellt sich vor

odb - Atelier und Raum für Buchkunst in Leipzig

© objektederbegierde.com

Anne Deuter, Marianne Nagel und Silas Schmidt von Wymeringhausen schaffen in ihrem Atelier und Raum für Buchkunst Werke an der Schnittstelle von Illustration, Wort, Text, Raum, Fläche und Objekt an. Objekte der Begierde eben. Buchkunst ist ein Begriff, der schwer zu beschreiben ist. Die drei jungen Buchkünstler verstehen das Buch wie ein Maler ein Bild. Größe, Farbe, Form und Material ihrer Arbeiten folgen dem Inhalt beziehungsweise dem Konzept. So entstehen Kunstwerke die an Bücher erinnern, nicht aber unbedingt ihre Form haben müssen, nicht unbedingt Text zum Lesen oder Seiten zum weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
11. Januar 2019

„… kritisieren, aber bitte nicht als Toilettenpapier benutzen“

Wir fragen Schreiben nach ihrem Verhältnis zum Schreiben, zur Sprache und zu Büchern. Hier mit Jill Grey.

© Jill Grey

  Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Jill Grey: … es mir, Frieden zu finden, mein Innerstes – einerlei wie ich mich fühle – nach Außen zu kehren, auszudrücken und dann loszulassen. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist:  Grey: Mein Büro, neben mir meine Hunde. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Grey: … kritisieren, aber bitte nicht als Toilettenpapier benutzen, die Umwelt würde es ihm nicht danken. Aerni: Eine Welt ohne Bücher würde... Grey: … mir Trost– und Fantasielos vorkommen. Aerni: Die Fähigkeit des Lesens weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
10. Januar 2019

„Eine Welt ohne Bücher würde aus dem Leim gehen“

Wir fragen Schreibende nach ihrem Verhältnis zur Arbeit, zur Sprache und zu Büchern. Heute mit Irene Prugger:

© Pressebild Irene Prugger

Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Irene Prugger: ermöglicht es, einander zu verstehen, aber leider genauso, einander gründlich misszuverstehen. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Prugger: Ich schreibe hauptsächlich in meinem Bürozimmer zuhause. Lieblingsschreibort ist das aber keiner. Ich stelle mir so einen Ort romantisch oder aufregend vor, wie geschaffen für eine Schriftstellerbiografie. Aber wäre ich dort, würde ich nicht mehr schreiben, sondern mich ständig ermahnen, dass ich an einem so herrlichen Lieblingsschreibort jetzt doch endlich zu weiterlesen...