• Von Jasminka Huber

  • Weine aus dem Jurapark Aargau

  • https://www.edition-converso.com/bücher/der-bienenleser

  • Von Markus Bundi

  • Das Universum - Wissen und Staunen


von: Urs Heinz Aerni
28. Mai 2020

Buchtipp „Lyrik mal PIi“ von Christine Keller

"Ich wusste nicht, dass eine Prinzessin so viele Jobs haben kann. Christine Keller ist ein herrlich frisches Lyrikbändchen gelungen. Witziger Charme der Gedanken, rhythmischer Sog der Texte mit jeweils gelungener Pointe." Urs Heinz Aerni

© Buchcover

Das teilt der Verlag mit: In "Lyrik mal Pi - eine Prinzessin hat viele Gesichter" führen verschiedenste Lebensbilder einen meditativen Kreistanz auf. Christine Keller liebt literarische Experimente. Inhalt und Form reichen sich auch hier auf bezaubernde, berührende, kraftvolle und mitunter urkomische Art die Hand. Dieser Kreistanz zeigt auf, dass Gedichte absolut unterhaltend sein können, denn Lyrik ist irrational wie die Zahl Pi und immer gut für eine Überraschung. Den Leser erwartet ein spannender Mix aus Naturstimmungen, Gesellschaftskritik, Emotionen und weiterlesen...

von: Marion Painizzon
27. Mai 2020

Die Lyrik läuft dem Lockdown davon

Corona-Literatur muss nicht naiv und beliebig sein: Was bleibt von der Poetik der Pandemie? Von Marion Panizzon.

© Marion Panizzon - pd

Als «Corona-Literatur» wurde das Literaturschaffen in der Covid-19-Pandemie von Kritikern etikettiert. Prosa und Lyrik würden ungefiltert konsumiert und genauso ungehemmt produziert. Es gibt Stimmen im deutschsprachigen Raum, die den Corona-Gedichten, -Aphorismen oder-Kurzgeschichten jeglichen literarischen Wert absprechen. Weder ist die in der Pandemie entstandene Poesie naiv, noch sind deren Lesende regrediert. Im Gegenteil, vieles deutet darauf hin, dass die Lyrik des Lockdown erstaunliche Perspektivenwechsel zustande bringt. Natürlich bleibt sie auch Bewältigungsstrategie in der weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
25. Mai 2020

Das Schweizer Bundesgericht in Lausanne verhindert neue Wanderwege in einem Naturschutzgebiet in Graubünden

Verantwortliche für den geplanten Ausbau in einem empfindlichen und unberührten Naturgebiet in Graubünden reagieren heftig auf die Absage des Obersten Gerichts der Schweiz. Unter anderem durch Leserbriefe in den Zeitungen mit einer fragwürdigen Wortwahl. Eine Reaktion von Urs Heinz Aerni.

© Graubünden Tourismus

Ein wundersames Naturjuwel mit brütenden Flussuferläufer bleiben vor menschlichen Störungen verschont. Es ist nicht nur ein Sieg für die Umweltverbände, es ist ein Sieg auch für den Tourismus in Graubünden. Denn die Zahl der Feriengäste in dieser Gegend, die genau wegen der unberührten Natur hier her kommen, wird unterschätzt. Großveranstaltungen, Sportevents etc. bewirken, dass der Rubel sehr schnell und massig rollt aber in der Zwischensaison oder bei Krisen, wie die Jetzige, abrupt zum absoluten Stillstand kommt. Tourismuskonzepte, basierend auf Natur und Nachhaltigkeit weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
22. Mai 2020

Zweihänder

© Leserbrief in der Zeitung SÜDOSTSCHWEIZ

Am 30. April verschüttete ich Kaffee, als ich in der «Südostschweiz» Seite 12 aufschlug. In einem Leserbrief verglich Assunta Collenberg-Deplazes aus Lumbrein den WWF mit den alten Römern und die heutigen Bauern mit den Sklaven in der Arena, umringt von Löwen – sprich heute Wölfen. Liebe Frau Collenberg-Deplazes, erlauben Sie mir den Versuch, hier aufzuzeigen, dass Ihr Vergleich doch recht deplatziert ist. Die alten Römer überrannten Völker, zerstörten für Millionen von Menschen ein eigenständiges Leben, Freiheit, die Existenz. Bis jetzt – auch nach intensiven Recherchen weiterlesen...

von: Petra Lohrmann
19. Mai 2020

Petra Lohrmann las „Der unendliche Faden“ von Paolo Rumiz

© Folio Verlag

Am Anfang dieser Reise steht eine Art Erweckungserlebnis. Paolo Rumiz, der erfolgreichste Reiseschriftsteller Italiens, wandert durch den Apennin. Er besucht die von einem Erdbeben zerstörten Städte und Dörfer, fühlt sich an Bosnien und Afghanistan erinnert, und begegnet in Norcia einer Statue, die ihn mitten ins Herz sticht. "In diesem Augenblick sah ich die Statue, taghell erleuchtet in der Mitte der Piazza. Ein Mann mit langem Bart und weiter Kutte hob den Arm, als wolle er auf etwas zwischen Himmel und Erde zeigen. Er stand unversehrt inmitten der Zerstörung, und die Aufschrift weiterlesen...