• Winter in Wien

  • Schöne Gedichte

  • Die Geheimsprachen der Liebe

  • "Du gehörst dazu" von Veronika Hürlimann

  • Briefe an Mimi

  • https://www.futurumverlag.com/ch/futurum-verlag/neuerscheinung/good-morning-henry

  • Für eine andere Literatur


von: Simone Klein
15. August 2016

Buchtipp: Nordlicht – Südlicht von Mooses Mentula

Gastautorin Sabine Klein hat dieses Buch gelesen und hofft noch mehr von diesem Schriftsteller aus Finnland.

© Weidle Verlag - Buchcover

„Ihr nehmt uns doch die Frauen weg!“, lautet einer der ersten Sätze, die Jyri Hartikainen in seiner neuen Heimat nördlich des Polarkreises entgegenfliegen. Der 28-jährige Junglehrer ist kurz vor Schuljahresbeginn nach Sodankylä gereist, um für ein Jahr in Lappland zu unterrichten. Und Jouni Korhonen, sein Kontrahent in der düster anmutenden Kneipe, entpuppt sich wenig später als der Vater seines zukünftigen Schülers Lenne, dessen Mutter Marianne, ebenso wie Jyri, aus dem Süden Finnlands stammt. Es ist ein sonderbares Völkchen in Sodankylä, und Menschen aus den südlichen weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
13. August 2016

Wieder entdeckt: Boarding Time

Er ist Arzt und schreibt Krimis. Seine Bücher mausern sich zum Kult und die Fangemeinde wird größer und größer...

© uha - Peter Hänni mit Schauspielerin Charlotte Schwab an der Buchmesse Olten

  pd - Flughafen Kapstadt, Gate 43. Caruso, Fredi, Röbi und Steiner wollen nur eines: so schnell wie möglich zurück in die Schweiz. Doch der Zeiger an der Wand schleicht und schleicht, als hätte das Uhrwerk Rost angesetzt. Zwei Wochen zuvor sind sie nach Südafrika geflogen, um mit einer Harley-Tour ihren 55. Geburtstag zu feiern. Aber die Herrlichkeit nahm ein abruptes Ende: Seit die Kellnerin ihres Hotels tot aufgefunden worden ist, sitzt den Freunden nicht nur die Polizei im Nacken. Ist einer von ihnen ein Vergewaltiger und Mörder? Ihre langjährige Freundschaft bekommt mehr weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
1. August 2016

Hörtipp: Später! wird das Leben schön

Unser Redaktor Urs Heinz Aerni, erlebte die Autorin Nicki Pawlow an einer Lesung in Berlin und stellte fest, dass sie nicht nur vorzüglich schreiben kann, sondern ebenso lesen. Nun gibt von ihrem Roman "Später! wird das Leben schön" eine Hörversion, die empfehlenswert ist.

© XPUB audio

  Nicki Pawlow war 13, als sie mit ihren Eltern aus der DDR flüchtete. Hier erzählt sie schonungslos offen die Geschichte ihres Wechsels von Ost nach West. Wie fühlte es sich an, plötzlich ein Flüchtling in der Fremde zu sein und alles verloren zu haben? Nicki Pawlow schildert, wie das verdrängte Trauma des Heimatverlustes und der Entwurzelung sich in einer langjährigen Suchterkrankung Bahn brach. Und wie es ihr schließlich doch gelang, sich den schmerzlichen Erfahrungen zu stellen und sich der verschütteten Gefühle bewusst zu werden. Nur so konnte sie sich aus einem weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
1. August 2016

Sieht gut aus, oder?

Am 1. August feiert sich die Schweiz jeweils selbst. Für diejenigen, die eine Rede halten müssen und noch nicht wissen, was sie sagen wollen, sei diese Rede von Urs Heinz Aerni als Unterlage gedient.

© Vom Weg von Arosa nach Lenzerheide

Eine Rede zur aktuellen Lage, gedruckt. Sehr geehrte Damen und Herren, Sie lesen hier Zeilen, die auch als Rede ausgedruckt werden kann. Sie darf öffentlich vorgelesen werden ohne Probleme mit dem Urheberrecht zu bekommen, ehrlich. Eine Rede oder eben auch einen Text zu beginnen, zur Befindlichkeit des Landes, ist fürwahr kein Kinderspiel. Zumal bis anhin abertausende Zeilen verfasst wurden mit Rat, Anliegen, Empfehlungen und Mahnungen an uns alle und keiner weiß, ob davon irgendwie und irgendwo Einfluss hatte in der Gestaltung der Gesellschaft und Politik. Wie viele weiterlesen...

von: Christoph Simon, Bilger Verlag, Sprachsalz Hall in Tirol, Literaturfestival
29. Juli 2016

Christoph Simon kommt nach Hall in Tirol

Christoph Simon wurde von unserem Redakteur zum Literaturfestival Sprachsalz eingeladen und stellt ihn hier kurz vor.

© Bilger Verlag

Es ist schon sehr lange her, als sich der junge Schriftsteller Christoph Simon im Bahnhofsrestaurant in Solothurn für ein Interview mit mir an den Tisch setzte. Heute ist die Kneipe durch ein Bistro ersetzt worden, aber der Autor wirkt noch immer so frisch wie damals. Von seinem ersten Roman mit dem Titel «Franz oder warum Antilopen nebeneinander laufen» sind bis heute Bücher erschienen, die allesamt in jedes Bücherregal gehören. Irgendwie machte er dann in seiner Karriere eine Art Umkehrschub: Nachdem er Romane schrieb, an Literaturfestivals und in Literaturhäusern las, steht er weiterlesen...