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von: Urs Heinz Aerni
25. Januar 2017

Strahlendes Erbe, teuer bezahlt – Wie Atomkonzerne den Staat schröpfen

ARD: Es geht um mindestens 169 Milliarden Euro: Im Dezember hat der Bundestag entschieden, wer die Kosten des Atomzeitalters in Deutschland trägt, für den Rückbau der 27 deutschen Atomstandorte und für die Endlagerung des Atommülls.

© HS

ARD: Eigentlich müssten diese Kosten ausschließlich die Konzerne übernehmen, so gibt es das Atomgesetz klar vor. Doch Bundesregierung und Bundestag befürchten, dass die wirtschaftlich angeschlagenen Energiekonzerne pleite gehen könnten – und der Staat dann auf den kompletten Kosten des Atomzeitalters sitzenbleiben würde. Um das zu verhindern, werden die Konzerne nun entlastet. Und ein großer Teil des Kostenrisikos wird von vorneherein auf den Steuerzahler übertragen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein glasklarer Deal mit der Atomlobby, sondern auch eine Abkehr vom bisher weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
25. Januar 2017

Jennys Feldzug gegen die Kinderschutzbehörden

Zoë Jenny setzt im Kampf gegen die Schweizer Kinderschutzbehörde KESB mit einem Buch einen neuen Akzent. Der Graben zwischen Befürworter und Gegner ist tief. Dieses Buch wird die Diskussion massiv anheizen.

© SRF Symbolbild zum Thema KESB

Die Schweizer Schriftstellerin Zoë Jenny wurde vor Jahren durch den literarischen Wurf "Blütenstaubzimmer" bekannt. Nach weiteren Büchern mit mehr oder weniger Erfolg und nach diversen Wohnungswechsel (New York, Berlin, London, Florenz, Zürichsee und momentan in Wien) streitet die zweifache Mutter intensiv und öffentlich in der Schweiz gegen die Kinderschutzbehörde (KESB). Die Aufgaben der KESB sind laut eigener Definition: "Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) stellen den Schutz von Personen sicher, die nicht in der Lage sind, die für sie notwendige Unterstützung weiterlesen...

von: uha und Hotel Schweizerhof Lenzerheide
25. Januar 2017

Kulturstart in Lenzerheide

Was wären Bergferien ohne Lachen und Staunen! Das Winter-Kulturprogramm im Hotel Schweizerhof Lenzerheide präsentiert eine reichhaltige Palette mit Gästen aus der bunten Welt der Medien, Bühne und der Kunst. Bühnenstücke und Gespräche versetzen Sie auf einen Drehort, ins Studio, in eine Käserei und in guter Laune. Freuen Sie sich auf Kultur mit Blick auf die Berge.

© Hotel Schweizerhof Lenzerheide

    DIE WELT DER VÖGEL Donnerstag, 2. Februar 2017 um 20:45 Uhr in der Gabar Marc Tschudin ist Dokumentarfilmer u. a. für Schweizer Fernsehen SRF und Vogelwarte Sempach. Im Frühjahr 2017 erscheint sein großer Kinofilm „WELCOME TO ZWITSCHERLAND“. Wir erfahren etwas über die Entstehung und zeigen den aktuellen „Vogelfilm“.   WIR UND DIE KULTUR – MIT MONA VETSCH Donnerstag, 9. Februar 2017 um 20:45 Uhr in der Gabar Wer kennt sie nicht, die Vollblutmoderatorin und Journalistin im Schweizer Fernsehen SRF und Radio SRF3? Und, sie liest weiterlesen...

von: allmende / uha
22. Januar 2017

Lesetipp: allmende

„Neuer Antisemitismus“ – 98. Ausgabe der Literaturzeitschrift allmende

© allmende Karlsruhe

Der sogenannte Populismus ist auf dem Vormarsch. Autokratische Politiker wie Putin, Erdogan und Trump demonstrieren global ihre Macht, während rechte Ideologien innerhalb Europas beständig Zuspruch erhalten. Zuvor latent bestehende Ablehnung wird zunehmend offen geäußert. Zusätzlich etabliert sich eine neue Form des alltäglichen Antisemitismus. Migranten, die mit dem Feindbild des „jüdischen Staates Israel“ sozialisiert wurden, befördern diesen Konflikt. Die Literatur als Teil der Gesellschaft kann sich diesen Entwicklungen nicht entziehen. Die Literaturzeitschrift allmende weiterlesen...

von: Rita Stocker
21. Januar 2017

Buchtipp: Das elende Schicksal von Motz-Moritz

Die Zürcher Krimi-Autorin Petra Ivanov stellte in der Bibliothek Dietlikon (Zürich) den siebten Fall des Ermittler-Duos Flint und Cavalli vorgestellt. Im Buch «Heiße Eisen» geht es um einen Politiker, der für einen durchgehenden Uferweg am Zürichsee plädiert und sich dabei nicht nur die Finger verbrennt.

© Appenzeller Verlag

Um nicht die Spannung vorweg zu nehmen und trotzdem den Appetit auf Mehr anzuregen, hat Petra Ivanov an der Lesung einen Handlungsstrang aus ihrem aktuellen Buch «Heiße Eisen» herausgenommen und vorgetragen. Dabei wurden die interessierten Zuhörer jäh von der Dietliker Bibliothek ins Zuhause des Mittfünfzigers Moritz Kienast spediert, der am Fuß des Üetlibergs wohnt und als parteiloser Kantonsrat unnachgiebig politisiert. Motz-Moritz, wie Kienast auch genannt wird, ist ein unbeliebter Politiker, der sich während seiner Karriere viele Feinde schaffte. Er setzt sich unerbittlich für weiterlesen...