• "Der Schildkrötenpanzer" von Mooses Mentula

  • "Wolfs Tochter"

  • Vom Fußballer zum Dichter

  • "Die Enthüllung" von Kerstin Chavent

  • Fernando Pessoa

  • "Civetta" von Elias Schneitter

  • Das Planetenrührwerk


von: Urs Heinz Aerni
2. Juni 2016

Buchtipp: Schweizerkreuz und quer 2.0

Ein Deutscher Kabarettist, der die Schweiz kennt, wie kein anderer.

© Knapp Verlag

Das schreibt der Verlag: Schweizerkreuz und quer 2.0 ist Thomas C. Breuers 33. Buch. Der Autor ist so bissig wie ein Rottweiler. Klar doch, der Mann lebt in Rottweil. Seit 36 Jahren ist Breuer, Jahrgang 1952, als Kabarettist unterwegs. So lange kann einer in der Humorbranche nicht überleben, wenn er nichts taugt. Erster Schweizbesuch circa 1965 im beigefarbenen Opel Rekord von Onkel Günter. Erster CH-Auftritt am 28. April 1980 in Bern. Tourneen mit den 'Drei Männern, die sie Pferd nannten' ab 1987. Solo ab 1993. Im Jahr 2000 erstmals ein reines Schweizprogramm: 'Haben Sie Ihr Natel weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
1. Juni 2016

Demokratie auf der Kippe

Unsere Parteien versagen. Jeden Tag erleben wir ihre Unfähigkeit aufs Neue, sich den wirklich wichtigen Fragen zu stellen. Das haben wir in der Flüchtlingspolitik gesehen, bei der Armut, das sehen wir bei der Energiewende. Statt dieses Land zu modernisieren und für die Zukunft zu stärken, raufen sich die Politiker um ihre Pfründe und liebgewordene Erbhöfe, sitzen den Energiekonzernen auf dem Schoß. Oder dem Diktator Erdogan. Oder den Banken, die unsere Steuermilliarden schlucken.

© Heiko Schwarzburger

Das ist kein Spiel, hier geht es um die künftigen Lebensbedingungen in unserem Land. Um würdevolles Dasein als Mensch auf Erden. Wir streiten doch nicht über die Braunkohle, weil wir Tagebaue hässlich finden. Das ist kein ästhetisches Problem! Wir streiten uns um saubere Energien, weil Kohlekraftwerke die Umwelt mit Schwermetallen (Blei, Kadmium) verseuchen, weil das Kohlendioxid aus den Schloten global die Atmosphäre aufheizt und weil die Säure aus den Abraumhalden unser Grundwasser vergiftet. Ich frage die verantwortlichen Politiker in den Landesregierungen, beim Bund, bei der weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
1. Juni 2016

Buchtipp: Körper und Psyche in Balance

Mehr Wohlbefinden - wer wünscht sich das nicht? Dieses Buch bietet Einblicke für jeden in die Zusammenhänge von Körper und Geist.

© Thieme Verlag

Um diese Zeilen zu verfassen, nahm ich an einem Tisch in einem Restaurant am Bodensee Platz. Zwei Tische weiter unterhielten sich drei Damen über ihre Erfahrungen als Chorsängerinnen. Man kam nicht umhin zuzuhören. Die eine erzählte von einem viel zu langen Konzert in Konstanz, eine andere von einer Show mit Pop und Swing in Lachen am Zürichsee. Hellhörig wurde ich, als die Dritte betonte, wie eine pointierte Choreografie selbst das langweiligste Musikstück aufzupeppen vermag. Dies brachte mich direkt zu meinem Vorhaben: dem Geleitwort zu diesem Buch von Daniela weiterlesen...

von: Sprachsalz Hall bei Innsbruck
31. Mai 2016

Literatur von allen Seiten

Bei den 14. Literaturtagen Sprachsalz in Hall in Tirol von 9. bis 11. September 2016 präsentieren heimische und internationale Schriftsteller, Sänger und Schauspieler Erzählenswertes: Freuen kann man sich auf den britischen Komiker John Cleese ebenso wie auf den preisgekrönten Schweizer Autor Rolf Lappert oder die New Yorker Musikerin Alina Simone.

© Parkhotel Hall in Tirol - der jährliche kultureller Höhepunkt: Sprachsalz.com

Sein Humor hat eine ganze Generation geprägt: John Cleese, wahrscheinlich bekanntestes Mitglied der britischen Komikergruppe Monty Python, stellt selbigen einmal mehr unter Beweis. Es wundert kaum, dass nach ihm auch eine vom Aussterben bedrohte Lemurenart benannt ist, der Cleese-Wollmaki (Avahi cleesei). „Wo war ich nochmal?“ lautet der Titel seiner Autobiographie: bei Sprachsalz in Hall in Tirol. Rolf Lappert, preisgekrönter Schweizer Weltenbummler, der für „Nach Hause schwimmen“ mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde, kommt mit seinem atmosphärischen Roman „Über weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
29. Mai 2016

Der Krampf mit der Hochsprache

Es immer wieder zu beobachten, der verkrampfte Umgang mit der Hochsprache Deutsch bei den Schweizern. Urs Heinz Aerni - ein Schweizer - macht sich Gedanken dazu.

© De Gruyter

Wir müssen gogen lugen, sonst scheissen uns die Indianer aben . . .», sagte damals mein kleiner Bruder und schlich weiter durch die Prärie unseres Nachbargartens im aargauischen Hinterland. Auf dem Pausenplatz imitierten wir Otto mit perfektem Bühnendeutsch, und alle Filmszenen mit Bud Spencer und Terence Hill spielten wir sequenzweise natürlich in Fernsehdeutsch nach. Deutsch war die Sprache der Medien. Auch der damals äusserst beliebte Radiosender SWF 3 liess uns die Gags von Starmoderatoren nachahmen. Eine Befürchtung, uns könnte der Dialekt deswegen abhandenkommen, war mitnichten weiterlesen...