• Was macht die Technik mit uns?

  • Im Herzen ein Kind in der Tasche ein Revolver.

  • Roland Freisler - Mörder im Dienste Hitlers

  • Honig und Quarz - Lyrik und philosophische Zuspitzungen

  • Eine Antwort auf den Nach-PISA-Schulentwicklungspanikaktionismus

  • Der Schweizer Franken schwächelt, der Euro wird stärker, ein Grund wieder in der Schweiz Urlaub zu machen!

  • Die neue CD von Nicole Jo ist da!

  • Schräges und Humoriges, spontan hingeworfen

  • Schlatter entdeckt die Poesie im Unscheinbaren, die Schönheit im Morbiden.


von: Martin Kunz
5. November 2017
Kommentar

Sturm und Drang

Ein Gastbeitrag von Martin Kunz
Martin Kunz - Bild von Urs Heinz Aerni

© Martin Kunz - Bild von Urs Heinz Aerni

1 Zweihundert Jahre vor dem symbolischen Datum 1968 trat der junge Johann Gottfried Herder eine Reise ins Ungewisse an. Sein Bericht darüber im Journal einer Reise beginnt so: Den 23. Mai reisete ich aus Riga ab und den 25/5. ging ich in See, um ich weiß nicht wohin? zu gehen. Ein großer Theil unsrer Lebensbegebenheiten hängt würklich vom Wurf von Zufällen ab. So kam ich nach Riga, so in mein geistliches Amt und so ward ich deßelben los; so ging ich auf Reisen. Ich gefiel mir nicht, als Gesellschafter weder, in dem Kraise, da ich war; noch in der Ausschließung, die ich mir weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
3. November 2017
Kommentar

„Ich brauche Abstecher“

Stefanie Kunckler präsentiert mit Ymonos eine neue CD und gibt im Interview Auskunft über ihre Musik und ihr Verhältnis zu Zürich. Interview: Urs Heinz Aerni
Stefanie Kunckler © Caroline Minjolle / Atelier Hermann Haller - Zürich - 07.2017

© Stefanie Kunckler © Caroline Minjolle / Atelier Hermann Haller - Zürich - 07.2017

Ymonos besteht aus vier Herren und Ihnen als Frau am Bass. Wie haben Sie eigentlich dieses Instrument entdeckt? Stefanie Kunckler: Schon von klein auf wurde ich von meinem Vater an Jazzkonzerte mitgenommen. Er selbst spielte Klavier und hatte ein Trio mit Kontrabass und Schlagzeug. Es war also nicht überraschend, dass ich den Bass später für mich entdeck- te. Dass ich eine Frau bin, darüber habe ich in diesem Zusammenhang nicht nachgedacht. «Le jour avec les yeux fermés» lautet die neue CD. Lässt sich mit geschlossenen Augen auch besser spielen? Ja, sofern weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
1. November 2017
1 Kommentar

Zürich spart und gehört zu den reichsten Städte der Schweiz

Das TAGBLATT DER STADT ZÜRICH meldet, dass die Stadt Zürich die finanzielle Unterstützung für eine öffentliche Bibliothek im Stadtteil Wollishofen einstellt. Der Verein Lesegesellschaft Wollishofen steht - wenn nichts passiert - vor dem Aus.
Tagblatt der Stadt Zürich

© Tagblatt der Stadt Zürich

Ein Argument der Stadt sei, dass die Bewohner von Wollishofen in die Pestalozzi-Bibliothek gehen könnten, im Einkaufszentrum Sihlcity. Zürich wächst enorm, es wird in allen Stadtteilen heftig gebaut, Schulen müssen mit provisorischen Gebäuden vergrößert werden, damit der Ansturm von neuen Schülerinnen und Schülern bewältigt werden kann. Lesen Sie hier den Beitrag und lassen Sie uns Ihre Meinung weiterlesen...

von: Rupert Bucher
1. November 2017
Kommentar

Sexskandal um Harvey Weinstein

Der US-Film-Produzent Harvey Weinstein wird vom Verband ausgeschlossen. Seine sexuellen Übergriffe wurden zu seinem Verhängnis. Der Künstler und Autor Rupert Bucher äußert sich über diesen Fall.

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Die Macht stand immer schon im Zentrum des autoritären Patriarchats. Ihr war alles untergeordnet: die Liebe und Erotik sowie das wirtschaftliche, politische, militärische und religiöse Handeln. Kein Bereich konnte sich dem entziehen, nicht einmal der verborgene Innenraum des Menschen. Auch Hollywood ist überall und nun sprechen die deutschen Schauspielerinnen über die sexuell-übergriffigen Männer in Film und Theater. Jetzt, da der Schutz göttlicher Autorität ausbleibt, werden die Untaten des selbstherrlichen Patriarchen gnadenlos ans Licht gezerrt. Da gibt es kein Bedauern! Auch weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
1. November 2017
Kommentar

„Als Landei froh um Zürich“

Stefanie Kunckler präsentiert mit Ymonos eine neue CD und gibt Auskunft über ihre Musik und ihr Verhältnis zu Zürich
Stefanie Kunckler © Caroline Minjolle / Atelier Hermann Haller - Zürich - 07.2017

© Stefanie Kunckler © Caroline Minjolle / Atelier Hermann Haller - Zürich - 07.2017

Urs Heinz Aerni: Ymonos besteht aus vier Herren und Sie als Frau am Bass. Wie haben Sie eigentlich dieses Instrument entdeckt? Stefanie Kunckler: Schon von Klein auf wurde ich von meinem Vater an Jazzkonzerte mitgenommen. Er selbst spielte Klavier und hatte ein Trio mit Kontrabass und Schlagzeug. Es war also nicht überraschend, dass ich den Bass später für mich entdeckte. Dass ich eine Frau bin, darüber habe ich in diesem Zusammenhang nicht nachgedacht. Aerni: „Le jour avec les yeux fermés“ lautet die neue CD. Lässt sich mit geschlossenen Augen auch besser weiterlesen...