• Wenn das Leben ruft

  • Fieber

  • Ein Frankfurter aus Afrika

  • Den an mich, auch in guten Zeiten

  • Von Markus Bundi

  • Die Vorbereitung der Tiere


von: Goetheanums, Dornach, Schweiz
6. November 2020

«Keine einzige Infektion» im Kulturbereich: Stefen Hasler unterschreibt für das Goetheanum ‹Offenen Brief der Musikschaffenden› zur Einschränkung des Kulturbetriebs

Ein Gastbeitrag des Goetheanums, Dornach, Schweiz:
Über 400 Kulturschaffende und Spielstätten aus der Aggloremation Basel weisen die Politik in der Schweiz auf ihre prekäre Situation und die Notwendigkeit hin, sich gerade in einer instabilen Zeit von Musik im öffentliche Raum berühren lassen zu können. Zu den Mitunterzeichnern gehört Stefan Hasler für das Goetheanum, das im Rahmen behördlicher Vorgaben weiterhin kulturelle Veranstaltungen anbietet.

© Goetheanum Dornach

Mit dem Ruf «Wir spielen!» zeigte das Goetheanum die Neuinszenierung von Johann Wolfgang Goethes ‹Faust 1&2› im Juli und Oktober. Zu dieser Zeit konnten mehrere Hundert Zuschauerinnen und Zuschauer an einem der wenigen großen Kulturevents in Europa teilnehmen. Zurzeit dürfen in der Schweiz maximal 50 Personen einer Veranstaltung beiwohnen, im Standortkanton des Goetheanum sind es 30 Personen. Diese Situation ist für Spielstätten, die wie das Goetheanum ihre Einnahmen selbst erwirtschaften, existenzgefährdend. Davon abgesehen, weitet kulturelles Schaffen den Horizont und weiterlesen...

von: Die Redaktion Berg.Link
5. November 2020

Buchtipp: „Als Gottfried Keller im Nebel den Weg nach Hause nicht mehr fand“ von Alex Capus

Fünfunddreißig Texte aus zweiundzwanzig Jahren. Fans, die den Erzählton von Alex Capus schätzen, kommen hier voll auf ihre Kosten. Ein frisches, lustvolles Lesebuch der fröhlichen und empathischen Erzählkunst.
DIE REDAKTION BERG.LINK

© Knapp Verlag Olten

Alex Capus ist ein Meister des Erzählens. Oder wie Manfred Papst in der NZZ vom Sonntag schreibt: «Capus versteht sich auf eine Ästhetik des Einfachen.» Nun legt der Bestsellerautor eine Sammlung von fünfunddreissig Texten aus zweiundzwanzig Jahren vor. Sie ergänzt sein beeindruckendes Gesamtwerk. Die Texte sind in Zeitungen, Zeitschriften, Sammelbänden oder anderen Publikationen von 1998 bis 2020 erschienen. Etwa die Porträts über den Bergbuben Cäsar Ritz, der die Luxushotels erfunden hat, und Conrad Widmer, den Begründer der industrialisierten Altersversorgung. Capus schreibt weiterlesen...

von: H. S. Eglund
3. November 2020

Reingeschaut: Aves – Vögel von Tom Krausz

Eindringliche Portraits der Kreatur: So schaut der Mensch in den Spiegel der Natur und denkt obendrein nach – angeregt von Elke Heidenreich und Urs Heinz Aerni. Aus dem stummen Dialog wird das beredte Dreiergespräch, bei dem alle Federn lassen – nur die tierischen Charakterköpfe nicht.

© Dölling und Galitz Verlag

Opulent, sinnlich, wunderbar – so werden Bildbände umschrieben, wenn sie vor allem eines sind: langweilig. Coffee table books, die man auf den Glastisch legt, damit Gäste und Besucher ins Glotzen und Schwärmen kommen. Denn die Intelligenzia neigt zum Zweitbuch. Beim Fotoband „Aves – Vögel“ von Tom Krausz wäre der Plapperplausch unter Nachbarn schnell zu Ende: Fesselnd springen die Charakterköpfe aus den Seiten, danach hakt sich das Auge an den beigestellten Texten fest. Durchdringende Physiognomie des Federtiers – stechender Blick aus großen, scharfen Augen. Dagegen reihen weiterlesen...

von: H. S. Eglund
1. November 2020

Sprache im Lockdown

Auch Wörter sollten hygienisch sein. Um angesichts der Coronapandemie das Infektionsrisiko zu senken, empfehlen Experten: Erst die D (d) und T (t) entfernen, dann P (p) und B (b), schließlich K (k) und G (g). Gekonnt zelebriert Felix Würgler, was rauskommt: virenfreies Nenuschl.

© Felix Würgler

Corona ist ein Test für den Humor – unter anderem. Schauspieler und Synchronsprecher Felix Würgler aus Berlin hat einen wunderbaren Text eingesprochen, der die deutsche Sprache hygienisiert und in den Lockdown zwingt. Gnadenlos! Denn die Mund-Nase-Maske allein genügt nicht! Weniger Spucke durch Konsonanten = weniger Ausstoß an Viren. Wirklich, glaubt's Ihr net? Großartig! https://www.facebook.com/100000152423630/posts/3991407817540926/?d=n Felix Würgler liest Leseproben des Romans Zen Solar von H.S. Eglund. Website von Felix weiterlesen...

von: Umweltinstitut München e.V.
30. Oktober 2020

Trotz alarmierendem Artensterben: Keine Agrarwende in Sicht

Der Zustand der Artenvielfalt in Europa ist alarmierend. Dies wurde nun einmal mehr mit der Veröffentlichung des aktuellen „Berichts zur Lage der Natur“ der Europäischen Umweltagentur deutlich. Maßnahmen, die dem Rückgang entgegensteuern sollen, greifen nicht. Als hauptverantwortlich für den Rückgang wird immer wieder die intensive Landwirtschaft ausgemacht. Mitte des Jahres machte die neue „Farm to Fork“-Strategie der EU Hoffnung auf eine Kehrtwende. Diese Hoffnung hat nun einen schweren Schlag erlitten: Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ist nicht dazu geeignet, das Artensterben aufzuhalten.

© Buchtipp der Redaktion zu diesem Thema. Verlag Dr. Köster

Regelmäßig erreichen uns neue wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, wie schlecht es um die Artenvielfalt steht. Und trotzdem wird kaum etwas dagegen unternommen. Zwar gibt es Vorschläge von Seiten der Politik, die den Zustand der Artenvielfalt verbessern sollen und die zum Teil auch verpflichtend umgesetzt werden müssen. Doch bisher sind diese halbherzigen Bestrebungen ohne Wirkung geblieben. Als Hauptverantwortliche für den Artenrückgang wird immer wieder die intensive Landwirtschaft identifiziert. Wenn wir das Artensterben noch aufhalten wollen, muss dringend gehandelt weiterlesen...