• Der neue Roman von Jill Grey

  • Alpentram

  • Unser Haus dem Himmel so nah

  • Heimliche Zeugen

  • Im Spiel dem Leben Freiheit schenken

  • Jenseits des Abrundes

  • Kleist - der letzte Akt


von: PEN Schweiz
17. September 2015

Gastatelier für verfolgte Autoren in Luzern

Deutschschweizer PEN leistet konkrete Hilfe für ausländische Autoren. Vom Oktober an stellt das Deutschschweizer PEN-Zentrum (DSPZ) verfolgten Autorinnen und Autoren aus dem Ausland erstmals in der Schweiz ein Gastatelier zur Verfügung.

© pd

Mitteilung von PEN Schweiz: Die Zahl verfolgter Schriftsteller und Medienschaffender in vielen Ländern ist erschreckend gross. Manchmal gelingt diesen Autoren die Flucht oder die Ausreise ins Ausland. Eine Rückkehr in die Heimat ist häufig während längerer Zeit nicht möglich. Das „Vergehen“ dieser Autorinnen und Autoren ist einzig ihr Eintreten für die Meinungsfreiheit in autoritär geführten Staaten, in denen die Freiheit des Wortes nicht gewährleistet ist. Manchmal reicht ein einziger Satz in einem Roman oder eine Zeile in einem Gedicht, um verhaftet zu werden. Nicht wenige weiterlesen...

von: PD
16. September 2015

Drei! – Und doch keine Zeiger auf Zeit

Aus unterschiedlichen Perspektiven nähern sie sich dem Thema Zeit.

© Alter Friedhof St. Marien-St. Nikolai Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte Region Ost Prenzlauer Allee 1 10405 Berlin

Sie untersuchen Zeit, sie häuten die Zeit, sie schlagen Zeit, sie zeichnen die Zeit, sie schichten die Zeit, sie überlappen Zeit, sie strukturieren Zeit, sie rhythmisieren Zeit, sie bewegen Zeit. Sie, das sind Sandra Riche und Beate Spitzmüller und Manfred Gipper. Sie haben an verschiedenen Kunsthochschulen studiert und waren zu unterschiedlichen Zeiten als Stipendiaten in Basel. Sie verbindet außerdem ein langjähriges Künstler-Dasein in Berlin.   Sandra Riche arbeitet u.a. mit Fundstücken und Alltagsgegenstände. Ihre Objekte, Installationen oder Videos verunsichern weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
15. September 2015

Die Alpen werden archäologisch unterschätzt

Das beweist der Schweizer Archäologe Urs Leuzinger und sein Kollege Walter Imhof. Laufende Grabungen in der Zentralschweiz bestätigen ihre Thesen.

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[audio m4a="http://www.berglink.de/wp-content/uploads/2015/09/Urs-Leuzinger-Archaeologe-1.m4a"][/audio] Tief in der Urschweiz, wie so mancher Eidgenosse mit stolzer Brust diesen Teil der Schweiz benennt, lauern Überraschungen für die Archäologische Forschung. Der Lehrer und langjähriger Hobby-Archäologe Walter Imhof durchsucht seine Heimat nach möglichen Rast- und Lagerplätzen aus der Steinzeit, die logischerweise unter natürlichen Felsüberhängen zu finden sind; geschützt vor Regen und Wind. Er informierte den Archäologen Urs Leuzinger, der sich mit einem Team umgehend an weiterlesen...

von: Sprachsalz Hall in Tirol
14. September 2015

„Unverändert wunderbar“

„Unverändert wunderbar“ fand Peter Bichsel die 13. Literaturtage Sprachsalz (11. bis 13. September 2015) und auch die Veranstalter sind hochzufrieden: Wieder fanden sich 3.500 Literaturbegeisterte im Parkhotel Hall ein.

© Sprachsalz - Marc Tschudin: Peter Bichsel im Gespräch mit Veranstalter Urs Heinz Aerni

  Eröffnet hat die Literaturtage in diesem Jahr der Tiroler Autor Thomas Schafferer, der durch seine Vielseitigkeit und Innovation besticht, begleitet wurde er von Wolfgang Peer am Akkordeon. Im Anschluss zeigten Ralf Schlatter und Musiker Michael Wernli wie unterschiedlich eben doch Literaturschaffen sein kann, eine Bestätigung der literarischen Mannigfaltigkeit. Die Mischung aus Internationalität und verschiedener literarischer Genres bestimmte auch in diesem Jahr das Festival: Nouri Al-Jarrah beispielsweise, ein in London lebender Dichter aus Syrien, war Gast des weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
13. September 2015

Lesen Sie Erica Pedretti

Eigentlich schreibe sie nicht gerne, sagt sie.

© Erica Pedretti 2013 bei Srpachsalz in Hall in Tirol fotografiert von Marc Tschudin für das Festival

Sie repräsentiert nicht nur einen Teil der europäischen Literatur- und Kunstgeschichte, sondern durch ihr Leben auch das verworrene Schicksal des alten Kontinents. Vor dem Leben mit ihrem Mann, dem Künstler Gian Pedretti und fünf Kindern im Engadin und am Bielersee, erlitt sie eine Nachkriegsodyssee von Osteuropa über Deutschland, in die Schweiz nach USA und wieder zurück. Ihr Werk setzt sich aus all dem Erlebten zusammen, mündend in einer Literatur, die eine außergewöhnliche Ästhetik mit einer existentiell wichtigen Bewältigung verknüpft. Einmal unterhielten wir uns vor weiterlesen...