• Der neue Roman von Werner J. Egli

  • Der kunstfertige Fälscher

  • Herz und Verstand im Verwaltungsrat

  • Von Markus Bundi

  • Die Vorbereitung der Tiere


von: Urs Heinz Aerni
29. Dezember 2014

Buchtip: Die Welt war schneller als die Worte

Es war lange ruhig um Judith Arlt, nun ist wieder ein Roman erschienen

© Achter Verlag

pd / Eine Frau reist um die Welt. Allein. Im 19. Jahrhundert. In Paris steht 100 Jahre später eine andere Frau in der Küche. Mit ihrer Geliebten. Im Wohnzimmer warten Mutter, Mann und Kinder. Es ist Weihnachten, eigentlich das Fest der Liebe. Judith Arlt hat die Lebenslinien dieser beiden Frauen verbunden, zu einem Roman, der zwischen den Zeiten und zwischen den Kontinenten changiert. Literarisches Vorbild der weltreisenden Carolina ist Lina Bögli. Die stammte aus der Schweizer Provinz und war um 1900 allein unterwegs in der Ferne. Als erste Frau stieg sie zu Fuß auf den hawaiianischen weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
28. Dezember 2014

Das Musical „ELISABETH – Die wahre Geschichte der Sissi“ in China

Erstmalig in China: Das Musical "ELISABETH - Die wahre Geschichte der Sissi"; Die erste Vorstellung im Shanghai Culture Square Theatre war erfolgreich.

© Semmel Concerts Veranstaltungsservice GmbH - Das Musical Elisabeth - Die wahre Geschichte der Sissi Gastspiel in Shanghai, Roberta Valentini und Maximilian Mann beim Pressetermin am 07.12.2014.

Berlin (ots) - 22 Jahre nach seiner Uraufführung bei den Vereinigten Bühnen Wien gastiert das weltweit erfolgreichste deutschsprachige Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay "ELISABETH - Die wahre Geschichte der Sissi" in Shanghai und damit erstmalig in China. Die gesamte Produktion wurde dafür von Deutschland nach China transportiert um 40 Vorstellungen vom  bis 11.01.2015 im Shanghai Culture Square Theatre zu spielen, in deutscher Sprache. Zum dritten Mal wird damit die Geschichte vom Leben und Sterben der legendären Figur der Kaiserin Elisabeth in Asien gezeigt. Nach Japan weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
27. Dezember 2014

Buchtip: Herr Trüb liebt das Fliegen

Junge Schreibstimme mit einer lesenswerten Erzählung

© OFFIZIN

pd / Von morgens bis abends zieht Herr Trüb seinen Handwagen durch Zürich. Als Straßenkehrer ist er mit allen Winkeln der Stadt vertraut und langweilt sich nie. Eines Tages aber beschließt er, sich eine Pause zu gönnen und eine neue Tätigkeit auszuprobieren. "Und dann der Flug selbst. Herr Trüb wusste nicht, ob er überhaupt schwindelfrei war und die Höhenluft gut vertrug. Er war in erster Linie Straßenkehrer und dementsprechend in der Luft weniger bewandert als auf dem Boden. Anderseits hatte es ihn immer schon heimlich gereizt, der Schwerkraft ein Schnippchen zu schlagen und ihr weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
26. Dezember 2014

Buchtip: Anischten eines alten Kamels

Absurdes Buch aber passend zum Massenwahn und Lesestoff gegen die Strömung

© Voand & Quist

pd / Ein Altersheim brennt. Der Autor Michael Stauffer geht spazieren und pflückt einem Hund einen USB-Stick vom Halsband. Er findet die unglaubliche Geschichte von Henri Choffat, der kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag erfährt, dass er zweiundzwanzig gen-ähnliche Doppelgänger hat. Eine ominöse Genfer Behörde bietet ihm eine Sofortrente, wenn er im Gegenzug seine Lebensgeschichte liefert. Als Choffat für ein knappes Jahr ins Altersheim zieht, um dort seine Biografie zu verfassen, entdeckt er Unglaubliches. Michael Stauffer, geboren 1972 in Winterthur (CH), schreibt Prosa weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
25. Dezember 2014

Buchtip: „Wie die Monate das Jahr

Gegenwart, gespiegelt im Mittelalter Oswalds von Wolkenstein.

©

pd / Myriam, die Ich-Erzählerin hat sich für ein Jahr von ihrer Arbeit als Werbegrafikerin zurückgezogen; sie will zeichnen. Sie „zeichnet mit der Seele“ und vergewissert sich dabei ihrer selbst. Ganz anders fühlt und lebt Max Leiser, Inhaber einer Werbeagentur, Myriams Auftraggeber und männlicher Antipode – für ihn ist „die Welt ein Schachbrett“. Als Max verreist, berichtet Myriam in Briefen von ihrer Arbeit an den Zeichnungen zum mittelalterlichen Barden Oswald von Wolkenstein, in dem sie Max spiegelt und sich ihm nähert – so wie anderen Gestalten der weiterlesen...