• Edith Nielsen

  • Love Letters...

  • Changes

  • Die Zeugen

  • Die lustlosen Touristen

  • Wider die Selbstvergessenheit

  • Wenn die Luft raus ist


von: Kerber Verlag
8. November 2015

Buchtipp: Surfaces

Adolf Fleischmann – Grenzgänger zwischen Kunst und Medizin

© Kerber Verlag

Der Maler Adolf Fleischmann (1892-1968) gilt mit seiner flirrenden, heiteren Malerei als wichtiger Vertreter der Op Art. Daneben ging er aber auch einem ungewöhnlichen Brotberuf nach: für das Kantonspital Zürich formte er Krankheitsbilder naturgetreu in Wachs ab. Seine medizintechnische Laufbahn verlief im Schatten seiner Kunst und so gab es bislang nur getrennte Forschungen zum Werk Fleischmanns. Erstmals werden nun beide Aspekte zusammengeführt. Ebenso wird Fleischmanns bewegtem Leben in den Kunstmetropolen Paris und New York sowie seinen Erlebnissen in den beiden weiterlesen...

von: HTW Chur - Barbara Gosteli
6. November 2015

2. Multimediafestival Lenzerheide

Sollen Autos wirklich von Computern gesteuert werden? Was filmen eigentlich Drohnen? Verändern digitale Bildtechnik unsere Wahrnehmung? Gibt es ein Leben ohne Verlinkung? Ist der Screen das Papier von Morgen? Muss das Geld neu erfunden werden? Warum brauchen Spoken-Word-Künstler kein Power Point? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das 2. Multimediafestival in Lenzerheide.

© pd

Das Institut für Multimedia Production der HTW Chur und das Hotel Schweizerhof Lenzerheide organisieren gemeinsam das zweite Multimedia Festival der Schweiz. Vom 20. – 22. November können interessierte Besucher an Referaten zu multimedialen Themen und Trends teilnehmen oder sich bei einer Lesung im Hamam so richtig entspannen. Die zweite Austragung des Multimedia Festival findet im Hotel Schweizerhof Lenzerheide statt. Der Anlass steht unter dem Motto „Bildung als Wellness“ – Wissensvermittlung in entspannter Atmosphäre. Am Freitag und Samstag finden jeweils ab 09.00 Uhr weiterlesen...

von: pd
5. November 2015

Zwei Berliner in der Fremde

Es begab sich, dass Karsten Krampitz und Peter Wawerzinek, beides gestandene Hauptstädter, zum Stadtschreiber ins schöne Städtchen Klagenfurt berufen wurden. Nacheinander wohlgemerkt, wäre auch sonst zu schön gewesen.

© Verlag Johannes Heyn

Das Unausweichliche passierte: Ein Briefwechsel entspann sich zwischen dem gewesenen Schreiber und seinem damals amtierenden Nachfolger. Und er beginnt so: „Ach Peter, nenn mich larmoyant oder weinerlich, und vielleicht war ich es auch schon vorher, vor meiner Zeit als Stadtschreiber der Lindwurmgemeinde am Wörthersee - aber ich sage dir, die Schwermut, die habe ich mir bei denen geholt, ganz sicher.“ Schwermütig bleibt es nicht lange. Schnell werden die beiden Protagonisten konkret beim Austausch von ortskundigem Wissen und menschlichen Begegnungen, dem Vergleich stets neuer weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
4. November 2015

Jens Nielsen: nach Berlin kommt Zürich

Der Schweizer Kabarettist, Literat und Schauspieler mit dänischen Wurzeln verbringt Tage in Berlin zum Schreiben und tritt demnächst in Zürich auf.

© pd

Jens Nielsen tourt mit seinen Programmen über die Bühnen. Seine Auftritte faszinieren das Publikum und beeindrucken die Presse. Er zog für ein paar Wochen fürs Schreiben nach Berlin. BERG.LINK-Korrespondent Urs Heinz Aerni stellte ihm ein paar Fragen. Urs Heinz Aerni: Sie lebten in Berlin um zu Schreiben ... wieso nicht ... zum Beispiel Bremen? Jens Nielsen: Ich habe Angst vor Bremen. In Berlin kann ich gut arbeiten. Ich habe immer wieder viel Zeit in dieser Stadt verbracht, und nicht wenige meiner Texte sind dort entstanden oder fertig geworden. Abgesehen davon ist es auch die weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
3. November 2015

Auf der Suche nach den Nachfahren des KZ Engerhafe

Engerhafe, ein Flecken in Ostfriesland, 1944: Das Konzentrationslager der Nationalsozialisten liegt mitten im Dorf.

© Imke Müller-Hellmann

Engerhafe, ein Flecken in Ostfriesland, 1944: Das Konzentrationslager der Nationalsozialisten liegt mitten im Dorf, ein abgelegenes Außenlager des KZ Neuengamme. Errichtet für 62 Tage zum Bau des Fiesenwalls. 2000 Gefangene, ausgesetzt der Kälte, dem Hunger und dem Prügeln der Wächter. 68 Polen, 47 Niederländer, 21 Letten, 17 Franzosen, 9 Russen, 8 Litauer, 5 Deutsche, 4 Esten, 3 Belgier, 2 Italiener, 1 Slowene, 1 Spanier, 1 Tscheche und 1 Däne sterben. Engerhafe heute: Ein Stein auf dem Friedhof erinnert an die 188 Ermordeten. "Wer ist hier begraben?", fragt Imke Müller-Hellmann weiterlesen...