• Edith Nielsen

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  • Die Zeugen

  • Die lustlosen Touristen

  • Wider die Selbstvergessenheit

  • Wenn die Luft raus ist


von: Urs Heinz Aerni
18. November 2015

Buchtipp: unverblümt – aphoristische Denkprosa

Ein Mensch, der lebt, was er denkt und tut, was er sagt

© Edition Zeitpunkt

Die «aphoristische Denkprosa» von Erwin Jakob Schatzmann ist nicht das Resultat endloser Grübelei oder gestauter Wut, sondern das Ergebnis eines kompromisslosen Lebens. In seinem «Morgenland», einem Hüttendorf am Rande von Winterthur arbeitet der Maler und Bildhauer frei nach dem Motto: «Wer Kunst macht, macht; er macht nicht mit.» So entstand ein Werk, das er als «phantastischen Heimatstil» bezeichnet, als «Kunst eines Volkes, das es noch nicht gibt.» Wie dieses Volk denkt, zu dem wir alle gehören könnten, fasst ein weiteres Stück Denkprosa aus Schatzmanns Schreibmaschine weiterlesen...

von: Stämpfli Verlag
16. November 2015

Buchtipp: Zwischen Fairtrade und Profit

Wer sät, der erntet - oder doch nicht?

© Stämpfli Verlag

Es hat genug zu essen für alle, und doch hungert eine Milliarde Menschen. Die Kontrolle über Boden, Wasser, Saatgut und Ernten durch wenige Akteure nimmt weltweit zu. Der Agrarfreihandel verschärft die Probleme zusätzlich. Fachleute analysieren ohne Denkbarrieren und ohne Schuldzuweisungen die zunehmende Machtkonzentration, die Ernährung und Demokratie gefährdet. Das Menschenrecht auf Nahrung und die Mitbestimmung aller sind jedoch nicht verhandelbar. Heute wird der Missbrauch von Macht gegenüber Menschen, Tieren und der Natur insgesamt als Gewalt erfahren. Ziel ist eine weiterlesen...

von: Lindemanns Bibliothek
15. November 2015

Buchtipp: Im Dörfle

Erzählungen und Gedichte aus der Karlsruher Altstadt

© Lindemanns Bibliothek

„Dieses Nest dient zu nichts, als den Plan der Stadt Karlsruhe ganz zu verderben und zu verunstalten“, lautete Ende des 18. Jahrhunderts das vernichtende Urteil in einem geografischen Lexikon über die Siedlung „Klein-Karlsruhe“. Ursprünglich lebten hier die Handwerker und Lohnarbeiter, die nach 1715 die neue Residenz des Markgrafen aufgebaut hatten. Ohne Plan und stattdessen nach Bedarf entstand eine Ansiedlung mit eher dörflichem Charakter aus einfachen eingeschossigen Häusern, Steinbaracken und Bretterhütten, die erst 1812 eingemeindet wurde. Später prägten die weiterlesen...

von: Wörterseh Verlag
14. November 2015

Buchtipp: Die Bestatterinnen

Gestorben wird immer

© Wörterseh Verlag

Die beiden Schwestern Doris Hochstrasser-Koch, geb. 1955, und Karin Koch Sager, geb. 1966, arbeiten in der dritten Generation im familieneigenen Bestattungsunternehmen in Wohlen AG. Den Grundstein dazu legte ihr Großvater mit einer Fuhrhalterei. Sein Pferdegespann räumte nicht nur Schnee weg, sondern transportierte auch Holz und Kies. Und Tote auf den Friedhof. So drehen sich bereits die frühesten Kindheitserinnerungen der beiden Frauen um die Endlichkeit unseres Daseins. Als ihre Eltern, die insgesamt acht Kinder hatten, den Betrieb weiterführten, tauschten diese das Pferdegespann Ende weiterlesen...

von: Nimbus Verlag und Urs Heinz Aerni
9. November 2015

Buchtipp: Ferdinand Hardekopf «Briefe aus Berlin»

Nachrichten aus der Hauptstadt!

© Nimbus Verlag

pd Als Berlin brodelnde Metropole wurde, unzählige Theater, Cabarets und Varieté-Bühnen gegründet wurden, berichtete jemand aus dieser quirligen und modernen Stadt – in klugen, oft bissigen und ganz und gar unangepassten Feuilletons. Der Autor Ferdinand Hardekopf gilt auch heute noch als Geheimtip; die Liste seiner Verehrer ist lang: Kurt Tucholsky, Hermann Hesse, Joseph Roth, Heinrich Mann und Walter Ben-jamin gehören dazu. Dabei wußten nicht einmal seine Zeitge-nossen, wo und unter welchen Namen er schrieb: Mindestens vier Pseudonyme führte er. Ferdinand Hardekopfs weiterlesen...