• Wenn das Leben ruft

  • Fieber

  • Ein Frankfurter aus Afrika

  • Den an mich, auch in guten Zeiten

  • Von Markus Bundi

  • Die Vorbereitung der Tiere


von: H. S. Eglund
19. März 2015

Die Welt als Irrenhaus

Vor vierzig Jahren flog Einer übers Kuckucksnest: Jack Nicholson. Die Verfilmung des legendären Romans von Ken Kesey machte den Schauspieler auf einen Schlag berühmt. Aber nicht nur ihn, sondern auch Regisseur Milos Forman, der kurz zuvor aus der Tschechoslowakei geflüchtet war. Fünf Oscars waren der Lohn – für einen Streifen, der nichts von seiner Eindringlichkeit verloren hat.

© United Artists

Ken Kesey war ein verrücktes Huhn, als Schriftsteller und als Mensch. Wenn man das überhaupt trennen kann. Das einzige Ei, das er als Schriftsteller (und Mensch) legte, war 1962 der Roman „Einer flog übers Kuckucksnest“. Ein goldenes Ei, denn das Buch brachte seinem Autor so viele Tantiemen ein, dass er fortan mit den Merry Pranksters umherziehen, LSD und Mädchen nehmen und andere Leute aushalten konnte. Nur Jerome Salinger war ähnlich erfolgreich, der Autor von „Der Fänger im Roggen“. Anders als Kesey floh er die Menschen, versteckte sich hinter den hohen Mauern eines weiterlesen...

von: Elfi Bohrer
19. März 2015

Ausgehtipp: Drei Künstlerinnen – eine Einladung

Die Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten (Schweiz) präsentiert neue Objekte der Künstlerinnen Anita Perez, Sofie Siegmann und Marlis Spielmann

© GG

Die neue Ausstellung wird am Samstag, 21. März, eröffnet. Sofie Siegmann fliegt extra von Californien ein und bringt expressive und intensive Farbwelten auf Leinwand mit, sowie eine Reihe witziger Objekte. Marlis Spielmann überrascht mit "süßer Malerei" auf Pralinenschachteln und überzeugt mit ihren erzählerischen Scherenschnitten. Erstmals ist Anita Perez aus Frankreich mit dabei. Ihre Ton/Porzellan-Figuren sind beeinflusst von ihrer Begeisterung für mythische Figuren aus früheren Epochen. Gönnen Sie sich dieses Seh-Erlebnis. Ganz wichtig: unsere weiterlesen...

von: Alpiq InTec
18. März 2015

Energieeffizienz im Tourismus

Das Hotel Schweizerhof in Lenzerheide hat den Tourismus in der Region mitgeprägt – und wurde jüngst als Energieeffizienz-Leuchtturm ausgezeichnet. Die Geschichte einer modernen Lüftungslösung von Alpiq InTec – und eines innovativen Hotelpioniers, der es damit bis in die «Tagesschau» geschafft hat.

© Hotel Schweizerhof Lenzerheide

Vor 111 Jahren öffnete das Hotel Schweizerhof in Lenzerheide seine Tore – eine neue Tourismusära begann. Seither ist das Hotel mit mittlerweile 190 Betten immer wieder erweitert und modernisiert worden. Letztmals im vergangenen Jahr, als die Lüftungsanlage eines 1981 in Betrieb genommenen Gebäudeteils auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden sollte. Luftqualitätsfühler steuern Lüftung automatisch Die existierende Regulierung der Lüftungsanlage war veraltet – Ersatzteile waren nicht mehr erhältlich. Hoteldirektor Andreas Züllig erkundigte sich deshalb 2012 bei Alpiq weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
17. März 2015

Die Exfreundinnen starten durch

"Musikalische Therapie mit Nebenwirkungen" - und sie wirkt. Ein amüsantes, witziges und sprühendes Bühnenprogramm, das so manchen Nagel genau auf den Kopf trifft. Nun starten die Damen mit der Tour 2015 in Zürich mit Stationen in Bern, Winterthur, Basel, Lenzerheide, Aarau, Luzern aber wann kommen die mal nach Berlin oder Flensburg?

© pd - Die Exfreundinnen

pd - Sie ist der Alptraum jedes Mannes: eine plauderfreudige Exfreundin. Und diese Exfreundinnen sind kein Haufen frustrierter Frauen, die ständig einen Korb bekommen. Sie teilen aus und das nicht zu knapp! Trotzdem ist den Exfreundinnen die Romantik und der Glamour nicht abhanden gekommen; der Glaube an die wahre, ewige Liebe hält sie weitgehend faltenfrei, denn Liebe ist, wenn man sich trotzdem schminkt. Warum macht der Avocadobaum des Verflossenen im dunklen Gang und ohne Wasser nicht den Schirm zu, sondern erblüht neu? Sind Exfreunde auch Menschen? Und reichen Sex und Röschti, um weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
13. März 2015

Leipziger Buchmesse verleiht Preise

Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse unter der Leitung von Hubert Winkels hat entschieden: Jan Wagner, Philipp Ther und Mirjam Pressler lauten die Preisträger 2015 in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Insgesamt 115 Verlage hatten 405 Werke in den Wettbewerb 2015 geschickt.

© pd - Jahn Wagner

    OFFIZIELLE MEDIENMITTEILUNG: Kategorie Belletristik: Jan Wagner Regentonnenvariationen (Hanser Berlin) Zur Begründung Jan Wagners Gedichte haken sich im Gedächtnis fest. Sie sind anschaulich, spezifisch, von zurückhaltender Intelligenz. Flora, Fauna und menschliche Debakel nimmt er freundlich in den Blick, ohne allzu viel Aufhebens um seine Wahrnehmungsfähigkeit zu machen. Klassische Formen wie die Ode oder das Sonett verwendet Jan Wagner ganz unauffällig, in meist reimlosen Versen, deutlich rhythmisiert und oft mit erzählerischem Schwung. Die weiterlesen...