• Winter in Wien

  • Schöne Gedichte

  • Die Geheimsprachen der Liebe

  • "Du gehörst dazu" von Veronika Hürlimann

  • Briefe an Mimi

  • https://www.futurumverlag.com/ch/futurum-verlag/neuerscheinung/good-morning-henry

  • Für eine andere Literatur


von: Nidwaldner Museum
25. August 2017

Neue Ausstellung im Nidwaldner Museum Winkelriedhaus

Vier Künstlerinnen und Künstler zur "archithese" Urbanismus, kollektiver Wohnungsbau, Las Vegas – in den 70er Jahren des ver- gangenen Jahrhunderts ermöglichte eine neu gegründete Architekturzeitschrift einen kritischen Blick auf aktuelle Themen der Architektur. 40 Jahre später dienen die 20 Hefte der Jahre 1972 bis 1976 vier international tätigen Künstlerinnen und Künstlern als Bezugsphänomen.

© Archithese

Katalin Deér (*1965 USA, lebt in St. Gallen), Sophie Nys (*1974 Belgien, lebt in Zürich und Brüssel), Gregor Eldarb (*1971 Polen, lebt in Wien) und Samuli Blatter (*1986 Finnland, lebt in Luzern) befragen und aktualisieren die 20 Ausgaben der archithese inhaltlich, grafisch und visuell. Die Schriftenreihe, ihr typografisches Er- scheinungsbild und die darin behandelten Themen dienen den vier Künstlerinnen und Künstlern als Ausgangspunkt für ihre eigens hierfür konzipierten Arbeiten. Der Hergiswiler Architekt Hans Reinhard gründete 1971 gemeinsam mit dem Luzerner weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
20. August 2017

„Die meisten Frauenfiguren habe ich im Labor entwickelt“

Was machten die 90er Jahre aus? Wieso verlegt Ernest Albert seinen Roman „Der Metro-Medizinmann“ genau in diese Zeit? Diese und weitere Fragen stellte ihm unser Redakteur Urs Heinz Aerni

© Buchcover Portmann Verlag

Urs Heinz Aerni: Der Begriff Medizinmann lässt an alte Zeiten denken, dabei spielt Ihr Roman in den 1990er Jahren. Wie weit ist für Sie dieses Jahrzehnt entfernt?   Ernest Albert: In Jahren sind die Neunziger noch nahe, kulturell kommen sie mir bereits wie eine Reise zum Mars vor. Auch meine liebe Exfreundin Seung Hee berichtet, dass sie in Bürounterhaltungen über die damalige cyberdelische Kultur Acht geben muss, keine zwanzigjährigen Kolleginnen zu erschrecken. Diese hören ja teils wieder Schlagermusik und schunkeln in Bierzelten. Aber warum auch nicht? Wenn die Jugend weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
19. August 2017

„Zen Solar“ auf dem Poetenfest in Erlangen

Am 25. August ist H. S. Eglund zu Gast beim Poetenfest in Erlangen. Dort liest er aus seinem jüngsten Roman „Zen Solar“. Anschließend diskutiert er mit dem Publikum. Am 27. August sitzt er bei einer Diskussion zu nachhaltigen Lebensentwürfen auf dem Podium.

© promo

Heiko Schwarzburger, Chefredakteur der Fachzeitschrift photovoltaik (alias H. S. Eglund), wird Ende August beim Poetenfest in Erlangen auftreten. Im Rahmen der Sonderveranstaltung „Zwischen Realität und Utopie – nachhaltige Zukunftsentwürfe in der Literatur“ wird er gleich zweifach auftreten. Am 25. August liest er um 20 Uhr im Lesecafé „Anständig essen“ aus seinem Roman „Zen Solar“. Der Roman behandelt die solare Energiewende und lotet den Spielraum des Einzelnen zur Veränderung aus. Nach der Lesung wird der Solarexperte mit dem Publikum diskutieren. Am Sonntag, dem weiterlesen...

von: Antonin Schmidt, Wien
17. August 2017

Die Wienreise

Antonin Schmidt lernte unser Redakteur im Hotel Schweizerhof Lenzerheide kennen. Der 17-jährgie ist Bernhard-Leser, interessiert sich für Literatur, Gesellschaft und Journalismus und stammt aus Wien. An einem Schreibworkshop mit der Autorin Gabrielle Alioth im Hotel, verfertigte er diesen Text mit dem Titel "Die Wienreise". Gerne veröffentlichen wir ihn hier als Gastbeitrag.

© zvg - Antonin Schmidt

Zwölf Stunden dauerte die Fahrt vom Bahnhof Milano Centrale, dem Mailänder Hauptbahnhof, bis nach Wien. Zum achtzehnten Geburtstag hatte Salvatore, der aus vornehmen Mailänder Verhältnissen stammt, die Wienreise geschenkt bekommen. Er hatte zeitlebens Unterricht in der Deutschen Sprache gehabt, der deutschsprachigen Literatur insbesondere, beim besten Mailänder Deutschlehrer. Er mochte die Deutsche Literatur, die Österreichische aber liebte er. Er genoss es, Zweig und Handke zu lesen, Zweig las er am liebsten. Salvatore las den Kleist, er las den Göthe, doch die österreichischen weiterlesen...

von: Serpentina Hagner / uha
16. August 2017

Buchtipp: Der Märchenmaler von Zürich

Edition Moderne überrascht immer wieder mit lesenswerten Neuerscheinungen! Serpentina Hagner zeichnete die abenteuerliche Lebensgeschichte ihres Vaters Emil Medardus Hagner auf, der sich selbst Märchenmaler von Zürich nannte. Eine Story voll Witz, Tragik und Schlauheit.

© Edition Moderne

Dazu schreibt Serpentina Hagner: Mein Vater, Emil „Miggel“ Medardus Hagner (1921–1999), erfuhr im Alter von sechs Jahren von seiner Mutter, dass er ein sogenanntes Kuckuckskind sei, doch dürfe sein von ihm überaus geliebter Vater, eigentlich sein Stiefvater, nichts davon erfahren, da dieser sie sonst verlassen würde. Solche und andere schmerzliche Erlebnisse traumatisierten den Jungen schwer. Ablenkung fand er beim Zeichnen und Erträumen eigener Welten. Als Erwachsener wurde Miggel immer wieder von Depressionen geplagt, er trank zeitweilig heftig; sehr häufig sprach er weiterlesen...