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  • Wider die Selbstvergessenheit


von: Urs Heinz Aerni
7. März 2016

Spiel mit den Codes: Comic Romane als literarische Erzählform

Interview mit Professor Dr. Bernd Dolle-Weinkauff, Institut für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Comics wurden im Land der Dichter und Denker lange verpönt oder zumindest belächelt. Mittlerweile gibt es kaum eine Buchhandlung in Deutschland ohne Comics, Manga oder Graphic Novels im Sortiment. Wie erwachsen sind gezeichnete Geschichten heute? Welches erzählerische Potenzial bieten Comic-Romane? Wo steht die deutsche Comic-Szene heute? Diese und weitere Fragen stellte Ruth Justen Professor Dr. Bernd Dolle-Weinkauff vom Institut für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

© pd Manga-Girls an der Buchmesse Leipzig

Frage: Sind Comics und Graphic Novels erwachsen geworden oder hat sich nur die mediale Wahrnehmung verändert? Das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Tatsächlich erschienen die ersten Comics Ende des 19. Jahrhunderts in verschiedenen nordamerikanischen Tageszeitungen. Sie richteten sich an Erwachsene und einige der ersten, wie Winsor McCays „Little Nemo in Slumberland“ (1905), waren ausgesprochen kunstvoll gestaltet. Bereits aus der Sicht der Zeitgenossen bahnte sich hier etwas Neues und Großes an, das mit der bis dahin erschienenen konventionellen Literatur mindestens weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
6. März 2016

Tipp: TonZeile mit Flurin Caviezel

Wenn Wort auf Klang trifft. Eine Reihe in Chur

© pd Flurin Caviezel

Sonntag, 13. März 2016, 16.00, Restaurant Va bene, Gäuggelistraße 60, 7000 Chur Es sind schon dieselben Ohren, durch die das gesprochene Wort und der gespielte Ton in unseren Verstand, in unsere Seele dringen, und doch nehmen gelesene Literatur und klingende Musik dann einen etwas anderen Weg: Hören wir Worte, ist der Verstand damit beschäftigt, ihrem Sinn nachzuspüren, den emotionalen Gehalt der Worte nehmen wir oft fast unbewusst wahr. Hören wir Musik, so reagieren wir viel eher gefühlsmässig, auch wenn der ordnende und allzu oft richtende Kunstverstand ebenfalls weiterlesen...

von: Irène Mürner
4. März 2016

Unser Leben in Kenia – zwischen Nairobbery und Out of Africa

Herzversagen, Altweiberfrühling, Schussbereit - Ein Gastbeitrag von Irène Mürner

© Irène Mürner

Wie ist es, wenn der Ehemann aus heiterem Himmel das Angebot für eine Stelle im Südsudan bekommt und seine Familie von der Schweiz nach Nairobi zieht? Wie, wenn im Alltag urplötzlich alles verkehrt zu sein scheint? Die Jahreszeiten, der Verkehr, die Hautfarbe? Wie fühlt es sich an, wenn ein Affe in der Küche steht? Eine Schlange im Schlafzimmer schlängelt und die Flöhe im Bett springen? Wie lebt es sich mit Hausangestellten? Ja, als die Anfrage kam, ob wir ein Jahr nach Nairobi ziehen wollten – daraus werden nun mindestens drei - , hatte ich außer ein paar vagen Bildern von weiterlesen...

von: uha/pd
3. März 2016

Tipp: Stämpfli Verlag

Der Schweizer Verlag Stämpfli mit Sitz in Bern präsentiert nicht nur Fachbücher zum Recht, sondern eine Vielfalt an Sachbüchern über Gesellschaft und Kultur. Ein Stöbern im Programm lohnt sich!

© Stämpfli Verlag Bern

  Ein Blick in die Geschichte des Verlages finden Sie hier per Mausklick.                    Hier blättern Sie direkt die aktuelle Vorschau des Verlages.   Ausgewählte Bücher mit Infos des Verlages und als Tipp der Redaktion: Im September 1946 besuchte Winston Churchill die Schweiz und hielt in Zürich seine berühmte Rede zur europäischen Versöhnung («Let Europe arise»). Was kaum einer weiß: Dabei verfolgte er heimlich auch persönliche Ziele, die seiner grossen Leidenschaft geschuldet waren: dem Malen. Er wollte unbedingt einen Mann treffen, dessen weiterlesen...

von: Taschen Verlag
2. März 2016

Fotografie: Dekadenz und Eigensinn

Moralische Lockerungsübungen mit Bettina Rheims

© Pressestelle Taschen Verlag

Seit sie in den späten 70er-Jahren ihre ersten Fotos machte, hat Bettina Rheims stets sämtliche Erwartungshaltungen torpediert. Von der Serie über die Stripperinnen vom Pigalle (1980) bis zum Zyklus über das Leben Jesu in I.N.R.I. (1998), von Chanel-Werbung bis hin zu Gender Studies (2011): Ihre Arbeit hat die traditionelle Ikonografie gehörig durchgerüttelt und unermüdlich die Bruchstelle zwischen zwei Gebieten ausgelotet, die Menschen seit jeher fasziniert – Schönheit und Unvollkommenheit Diese limitierte Art Edition besteht aus dem Pigmentdruck Marthe en guêpière weiterlesen...