• Ifni, Spaniens letztes koloniale Abenteuer

  • Alpentram

  • Unser Haus dem Himmel so nah

  • Heimliche Zeugen

  • Im Spiel dem Leben Freiheit schenken

  • Jenseits des Abrundes

  • Kleist - der letzte Akt

  • © Ludwig Rauch

    Kulturtipp: H. S. Eglund auf Lesetour in der Sch...

    Donnerstag, 16. September 2021

    Autor und Mitherausgeber von Berg.Link, H. S. Eglund, stellt seinen Roman "Nomaden von Laetoli" in der Schweiz vor. weiterlesen...

  • © Dörlemann Verlag

  • © Das neue Postgebäude, an der Wankdorfallee, am Freitag 5. Juni 2015 in Bern. © Marcel Bieri Pressebild der Schweizerischen Post AG: https://www.post.ch/api/censhare/asset/265321/master/image/0/265321_master

    P wie Panne oder Post

    Samstag, 11. September 2021
  • © Moulin de la Rouchotte in Frankreich, geführt von Claudia Zangger und Jonathan Stauffer - pd

    Das Ende der Analyse

    Freitag, 10. September 2021

    Grundsätzliches: Gastbeiträge müssen und sollen nicht die Haltung der Redaktion entsprechen, sondern dazu einladen, in alle Richtiungen weiterlesen...


von: Robert Roos
18. Mai 2016

„Ich nehme dich in einem Rausch“

Giorgio Avanti (*1946) ist Maler, Jurist, Schriftsteller, Bonvivant und Poet, mit Lebens- und Wirkungsorten in Walchwil am Zugersee und in Arogno, Kanton Tessin. Sein künstlerisches Werk präsentierte er in weit über 50 Ausstellungen in verschiedenen Ländern

© pd

In seinen Büchern setzt Avanti, der Maler, Sätze wie Pinselstriche: hingetupft, hingehauen, manchmal breit und ausladend oder leicht pointilliert, und plötzlich blitzt ein Strich von so greller Farbe auf, dass alles in neuem Licht erscheint. Vieles, was er schreibt, sieht wie ein Abbild aus und ist doch Statement: Avanti schreibt, um Stellung zu beziehen. Was uns mit kuriosen Schweizer Wörtern und in lautmalerischer Schreibweise entgegenschießt, ist Kunst, Wortkunst, Lebenskunst, Irritation und Vergnügen. Die NZZ meint zu seinem Buch „Jakobstage“: „Da wird denn fröhlich weiterlesen...

von: Weidle Verlag Bonn
16. Mai 2016

Buchtipp: Das verbotene Reich

»Ein Heimwehbuch eines aufgejagten Dichters voller Weltschmerz, Weltverachtung und Mysterium« nennt Thelen den sprachgewaltigen Roman, dessen geheimnisvollem Sog man sich nicht entziehen kann.

© Weidle Verlag

Jan Jacob Slauerhoff (1898-1936) war »einer der großen Reisenden der niederländischen Literatur«, wie Cees Nooteboom schreibt. Het verboden Rijk erschien 1932 in den Niederlanden und ist dort ein Klassiker. Slauerhoff arbeitete u. a. als Schiffsarzt der Java-China-Japan-Linie und verfaßte Erzählungen, Gedichte und Romane. Albert Vigoleis Thelen (1903-1989), der Autor von Die Insel des zweiten Gesichts, übersetzte Das verbotene Reich in den 1930er Jahren ins Deutsche. 1986 erst erschien diese Übersetzung bei Klett-Cotta; inzwischen ist sie lange vergriffen. Daher, und weil unser weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
15. Mai 2016

Farbenzauber

Ein Buch voller Poesie in Bildern, die uns die Natur hautnah macht. Ein Band zum Entdecken.

© Bea Huwiler

Wenn einem beim Betrachten eines Bildes das unwillkürliche Gefühl überkommt, in eine geheime Welt eingetaucht zu sein, ist es der Fotografin gelungen, etwas einzufangen, das über die reine Abbildung hinausgeht. Die für dieses Buch zusammengestellten Fotografien von Bea Huwiler entstanden in den letzten zwanzig Jahren. Viele davon vor dem Aufkommen der Digitalfotografie. Gräser, auf den denen Tautopfen glänzen, Blumen in ihrer Farbenpracht, Muscheln und Steine, Schnee und Eis, Wasser, von geinen Linien durchzogen – all diese Bilder der Luzerner Fotografin sind Sujets der Natur. Und weiterlesen...

von: Isolde Schmid-Wermser
14. Mai 2016

Drei Fische – ein Wunsch

Ein Gastbeitrag von Isolde Schmid-Wermser

© Foto: uha berglink.de

Eine betagte Frau saß am Ufer eines Sees. Ihre Gelenke schmerzten, sie dachte über das Alter und dessen Beschwerden nach. Da sprang ein kleiner Fisch aus dem Wasser: „Du darfst dir etwas wünschen, aber schnell, denn ich muss sofort ins Wasser zurück.“ „Gesundheit!“ Ein zweiter Fisch hüpfte hoch: „Noch ein Wunsch? „Freude!“ Ein dritter Fisch sprang hinauf: „Ein weiterer Wunsch?“: „Freundschaft!“ Doch nun schnellte ein großer Fisch aus dem Wasser: „Nur ein Wunsch kann in Erfüllung gehen. Die kleinen Fische wissen das noch weiterlesen...

von: Simone Klein
13. Mai 2016

Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor

Unsere Gastautorin Simone Klein las das neue Buch von Ralf Schlatter und teilt uns ihre Meinung mit.

© Limbus Verlag

Wir schreiben den Tag der Sommersonnenwende im Jahr 2002. Sehnsucht, Sommeranfang und eine schwangere Frau in der S-Bahn, diese Mischung löst ein Wechselbad der Gefühle im Protagonisten Gustav Julius Kaufmann aus, als er sich wie gewöhnlich aus dem beschaulichen Oberland auf den Weg zur Arbeit Richtung Oerlikon macht. Sein Leben, das den Sohn einer Dentalhygienikerin und Enkel eines Herstellers von Regenmänteln eher einseitig geprägt hat, wirkt außerhalb des Büroalltags begrenzt. Keine Frauengeschichten, kein Hobby, keine Familie, Herr Kaufmann befasst sich ausschließlich mit weiterlesen...