• Wenn aus Männern Väter werden

  • Solothurn tanzt mit dem Teufel

  • Von Markus Bundi

  • Das Universum - Wissen und Staunen

  • Von Jasminka Huber


von: H. S. Eglund
28. Februar 2015

Sein Lied geht um die Welt

Neu entdeckt: Joseph Schmidt, herausragende Stimme der Goldenen Zwanziger. Erst gefeiert in Wien, Berlin und New York, dann von den Nazis in die Emigration getrieben.

© ProfilMedien

Neulich in der Straßenbahn, vom Prenzlauer Berg nach Friedrichshain: Ich treffe Uli Schmidt, guter Bekannter seit vielen Jahren. Eine echte Kieznudel, sozusagen. Fährt nach Friedrichshain, weil er dort sein Büro hat. Man muss wissen, dass Friedrichshain – topografisch gesehen – in einer Senke liegt. Am Ufer der Spree. Also fährt man sprichwörtlich den Prenzlauer Berg hinunter. Eine Schussfahrt mit Folgen. Denn wir reden über dies und das, ach ja. Dann fällt ein Name: Joseph Schmidt. Ich denke: Joseph Schmidt, Uli Schmidt. Wenn die mal nicht verwandt sind. Sind sie auch, wie weiterlesen...

von: Tony Renold
28. Februar 2015

Ausgehtipp: Jazz-Reihe von und mit Tony Renold

Der Jazz-Drumer Tony Renold lädt Kolleginnen und Kollegen ein.

© Dragan Tasic: Tony Renold

  Ab März kann Tony Renold jeden Dienstag mit Gästen live erlebt werden. In der Lebewohlfabrik Zürich jeweils um 18 Uhr. Die Reihe heißt Fibconacct's Wink. Das Programm: Dienstag, 3. März 2015 - "The Kiss of Areté" Theo Kapilidis (g), Uli Heinzler (b), Tony Renold (dr) Ein Grieche, ein Deutscher und ein Schweizer trafen sich im September 2013 zu einem musikalischen Konsilium im pittoresken Dorf Wutöschingen, gelegen an den südöstlichen Gestaden des Schwarzwaldes. Die drei Troubadoure hatten zufällig all ihre Instrumente dabei. Dazu - glücklicherweise - zehn weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
27. Februar 2015

Buchtipp: unter überhaut

Das zweite Buch von Angelika Rudin muss entdeckt werden!

© Kameru Verlag Zürich

Die lyrischen Texte von Angelika Rudin überzeugen durch ihre Intensität und ihren eigenwilligen Schreibstil. Sie sind authentisch in der Beschreibung von Schmerz und Traurigkeit, von Verloren- und Wiedergefunden zu werden, von der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Nach Fill, das 2012 erschien, legt die Autorin mit "unter überhaut" einen weiteren Beweis ihres außergewöhnlichen schriftstellerischen Könnens vor. Kameru Kommentar: Wie Emotion, Intensivität und ein Seismologisches Gespür zur Sprache finden können, zeigt die Autorin Angelika Rudin in diesem neuen Band auf weiterlesen...

von: Burkhard Jahn
26. Februar 2015

Eszett und sein Schicksal

Die Schweizer haben ihn abgeschafft, die Deutschen lieben ihn und die Österreicher vielleicht auch. Eine Laudatio für den Buchstaben ß von Autor und Schauspieler Burkhard Jahn

© kostenlos-free-gratis-umsonst.de

Ach, du, Eszett, wie dauert mich dein Schicksal doch so brüderlich: bei dir, verhasst als elitär, tut man, als ob es richtig wär, dich hier und dort als Unbequemen gleich ganz aus dem Gebrauch zu nehmen. Kann doch das kleine zarte ‚s‘ verdoppelt leicht Entsprechendes. Prahlst gar mit vorgewölbtem Rüssel blasiert so wie ein Notenschlüssel - höhnt man, und bei dir wölbt und schnörkelt nur affig, was sonst abgezörkelt! Das Ebenmass von andren Lettern ist zehnmal schöner, - hört man wettern - zumal es dich, hörst du, Lappalie, noch nicht mal gross gibt als weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
24. Februar 2015

Am Anschlag

Gegen ein zerstörerisches System und seine ökonomische Lüge

© Wolfbach Verlag

Jean-Marc Seiler kondensiert ausführliche Denkarbeit auf wenige Worte. Er erreicht es mit der Fähigkeit, sich immer und überall von allem das Gegenteil vorstellen zu können. Und es gibt Fälle, in denen das Gegenteil das Bessere ist. Damit die Industrie ihr Überangebot an Produkten verkaufen kann, erfindet sie täglich neue Bedürfnisse und macht sie zu vermeintlich unverzichtbaren Faktoren. Das herrschende Wirtschaftssystem braucht Weltweit eine möglichst kopflose Gesellschaft, die in der materiellen Geilheit und in der Spaßbefriedigung ihr Glück vermutet und sich einem weiterlesen...