• Ifni, Spaniens letztes koloniale Abenteuer

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  • Unser Haus dem Himmel so nah

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  • Im Spiel dem Leben Freiheit schenken

  • Jenseits des Abrundes

  • Kleist - der letzte Akt


von: Urs Heinz Aerni
23. Mai 2016

„Das Gegenteil von Leben ist die Gleichgültigkeit“

Christoph Stokar landete mit dem Schweizer Knigge einen Bestseller und erklärt damit auch gleich die Schweizer

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Urs Heinz Aerni: Ihr Buch „Der Schweizer Knigge“ soll verhindern, dass die Eidgenossen nicht zu „bärbeißigem Hinterwäldler“ verkommen, wie es in der Verlagsinformation zu lesen ist. Hand aufs Herz, bestünde bei den Voralbergern, Bayern und den Schwarzwäldern nicht auch Handlungsbedarf? Christoph Stokar: Das zu beurteilen ist nicht mein Anliegen! Ich suchte beim Schreiben einen Schweizer Bezug, weil wir die Dinge hierzulande in gewissen Bereichen tatsächlich etwas anders handhaben als unsere Nachbarn. Es ist ja das erste Buch überhaupt, das explizit die heutigen und hiesigen weiterlesen...

von: Fabian Knierim Kerber Verlag
21. Mai 2016

Aurora Cordial

Die Morgenröte, deren Göttin Aurora der römischen Sage nach ist, hat sich schon immer nur aus der Ferne beobachten lassen. Ihr Platz ist hinter dem Horizont, sie birgt ein Versprechen auf etwas, das noch nicht ist, und wer versucht, sie zu erreichen, dem geht es wie dem Suchenden nach dem Ende des Regenbogens. Ein Gastbeitrag von Fabian Knierim (Kerber Verlag Bielefeld)

© Kerber Verlag

Wer aber ist Aurora Cordial? Das Mädchen im Spiegel, die Frau im Talar mit dem zuversichtlichen Lächeln? Oder doch ein Ort jenseits des Meeres, dort, wo die Sonne aufgeht, wie uns am Ende des Buchs das verbleichende Bild an einer Hauswand versichert? Aurora Cordial ist das Tagebuch einer Reise zu den Philippinen, in dem der Autor Eindrücke, Begegnungen, Fundstücke und Gedanken gesammelt hat. Neben dem Reisebericht kristallisiert sich aus den fotograf- ischen Notizen eine zweite Erzählung, die Biografie einer über den Erdball verstreuten Familie, Cordial mit Namen, eine weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
19. Mai 2016

„Der therapeutische Effekt ist nicht zu verleugnen“

Während dreißig Jahren verfasste der Schweizer Autor Andreas Moser mehrere hundert Gedichte. Dann erschien sein erster Band Personette, in dem er den Regeln des Sonetts folgte. Sein Anliegen sei, eine moderne Sprache in ein altes Gefäß zu bringen. Im Portmann Verlag erschien sein Buch "Und weniger nette", eine Fortsetzung von sehr eigenen Gedanken in lyrischer Form, die nicht mehr so „nett“ seien wie im ersten Buch. Berg.Link fragte beim Autor nach.


© C.F. Portmann Verlag

    Sie sinnieren, so scheint es, durch die Sprache übers Leben und das Drum herum und haben sich für die lyrische Form entschieden. Warum? Andreas Moser: Mich interessiert alles Alltägliche, dabei stehen „Du und Ich“ im Zentrum meines Dichtens. Alles weitere leite ich allenfalls daraus ab oder darauf zurück. In der Prosa hieße mein Thema „Sie und Er“, die Perspektiven sind dort vielfältiger und offener. Mir gefällt die lyrische Beschränkung in Raum und Zeit. Sie schreiben über Empfindungen, eigene Gedanken; öffnet das Arbeiten mit der Sprache gewisse weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
19. Mai 2016

Gotthard und Bücher

Durch den Gotthard wurde der längste Bahntunnel der Welt gebaut. Urs Heinz Aerni blätterte sich durch die Novitäten rund um dieses Thema und blieb bei drei Büchern hängen...

© Scheidegger & Spiess

Der neue Gotthardtunnel wird als Jahrhundertprojekt bezeichnet. Schon fast wird mit dem gleichen Atemzug das Loch aller Löcher zusammen mit dem Eiffelturm und Miss Liberty erwähnt. Ob uns dann die Tessiner näherkommen oder umgekehrt, wird sich weisen, denn trotz Lötschbergtunnel, sind wir immer noch die „Üsserschwyzer“ für die da im Wallis. Aber in Vorfreude auf die 20 Minuten langen Tunnelfahrt ohne Aussicht aber mit der Aussicht während dieser Zeit in schönen Büchern blättern zu können, seien aus der Flut der Gotthard-Novitäten diese drei Titel weiterlesen...

von: pd
19. Mai 2016

Lyrik-Tipp: Eva Seck

sommer oder wie sagt man

© Wolfbach Verlag

Sich finden und wieder verlieren, durch Orte und Zeiten hindurch eröffnet Eva Seck in ihrem Debütband einen lyrischen Dialog. Jedes Gedicht steht für sich und ist zugleich eingebettet in ein zartpoetisch gewobenes Beziehungsgeflecht. das herz schläft nie deine abwesenheit beweist mich jeden tag aufs neue und wird es nacht lege ich dir den mund zurecht. Eva Seck, 1985 geboren und aufgewachsen in Rheinfelden, lebt in Basel. Ausbildung als kaufmännische Angestellte. 2008–2011 Studium am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2012 weiterlesen...