• Collaceratus - Völlig zerrissen

  • Großer Buchverkauf

  • ParaMediForm Küsnacht ZH

  • Gästehaus, Weinbau und Natur pur!

  • Der neue Roman von Markus Bundi

  • © Futurum Verlag Basel

    Die Szene des Unfassbaren

    Mittwoch, 17. April 2019

    Ein Gastbeitrag des Verlags Futurum in Basel weiterlesen...

  • © BC Albisrieden

    Wer sind wir und was wollen wir?

    Mittwoch, 17. April 2019

    Martin Schweizer ist Präsident des Regionalfußballvereins BC Albisrieden in Zürich. In der Vereinszeitschrift macht er sich Gedanken weiterlesen...

  • © Pressebild. Die Band: Philippe Mall, saxes; Ueli Gasser, guitars; Willy Kotoun, percussion; Robert Mark, drums, percussion Angelo Signore, piano, keyboards Luciano Maranta, e-bass

    Neulich beim Jazz

    Dienstag, 16. April 2019

    Eine Beobachtung während eines Jazz-Abends weiterlesen...

  • © Pressebild Nathaje

    Musik: „Follow the Light“

    Sonntag, 14. April 2019

    Wir erhielten diese Mitteilung von MACHEETE | Büro für PR & Digitales in Berlin über die neue Musik der Songwriterin Nathje. Nachdem weiterlesen...


von: Heiko Schwarzburger
4. September 2013

Einen Blick für die Leute

Klaus Siemon steht auf dem Ökomarkt am Kollwitzplatz. Der 52-Jährige fällt auf. Nicht wegen seiner Statur oder markanter Gesichtszüge, sondern wegen dem Lichtblick-Stand, den er betreut. Und wegen seiner Art, auf die Leute zuzugehen: geradlinig und verschmitzt, aber zäh in der Sache. Denn er verkauft Ökostrom.

© Heiko Schwarzburger

Klaus Siemon parkt sein Lastenfahrrad zwischen den Verkaufsständen und klappt Solargeneratoren aus. Der Sonnenschirm (manchmal als Regenschirm missbraucht) und die Aufsteller sind in seinem Fahrrad versteckt. Mit geübten Griffen holt er sie aus den Tiefen seines Gefährts, wie Mary Poppins die Möbel aus ihrer Handtasche. Oder der Schusterjunge den Knüppel aus dem Sack, nebst Tischlein-Deck-Dich und dem Esel, der Golddukaten scheißt. Seit fünf Jahren ist Klaus Siemon für Lichtblick unterwegs. Er verkauft Ökostrom, ist bundesweit auf Festivals und Veranstaltungen präsent, auf weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
2. September 2013

Brandenburg macht Rolle rückwärts

Der schwedische Stromkonzern Vattenfall will mit Unterstützung der brandenburgischen Landesregierung in Potsdam in der Lausitz Solar-, Windkraft- und Biogasanlagen abbaggern, um dort Braunkohle abbauen zu können. Ein Bürgerbündnis wehrt sich vehement gegen das Vorhaben.

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Die brandenburgische Landesregierung unterstützt Vattenfall bei der Ausweitung der Braunkohleförderung in der Lausitz. Dabei nimmt sie keine Rücksicht auf bereits installierte Solarstrom-, Windkraft- und Biogasanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als zwei Megawatt. Die sollen zusammen mit dem Dorf Proschim südlich von Cottbus dem Braunkohltagebau weichen. Damit will Vattenfall mit Unterstützung der Landesregierung in Potsdam unter dem neuen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) und Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) dem bereits bestehenden Tagebau Welzow-Süd I weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
30. August 2013

Wie regional muss Bio sein?

In der Schönhauser Allee startete 1999 der erste Biosupermarkt in Berlin. Eröffnet unter dem Namen Bio Company wurde 2008 daraus Kiepert& Kutzner. Mit 20 Angestellten steht der Kaufmann Michael Kutzner gut in der boomenden Bioszene im Kiez da und verrät uns, wie er mit regionalen Angeboten in seinem Laden umgeht.

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Wie setzt sich Eure Angebotspalette zusammen? Wir sind ein unabhängiges, inhabergeführtes Fachgeschäft mit der Größe eines Supermarktes, in dem wir unseren Kunden alles an Lebensmitteln anbieten. Unser Vorteil ist, dass wir auch bei Produzenten einkaufen, die verhältnismäßig kleine Mengen herstellen. Wenn ich jemanden habe, der in der Woche 50 Gläser Marmelade kocht, muss er damit nicht zu einer großen Biohandelskette gehen, das lohnt sich nicht. Bei uns geht das wiederum. Wir kommen mit den 50 Gläsern vielleicht über die ganze Woche und es gibt sie unter Umständen nur bei uns. weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
16. August 2013

„Die frohe Botschaft ist für alle“

Der Basler Till Hein entschied 2002 sich für Berlin als seine neue Heimat und in seinem Buch „Der Kreuzberg ruft!“ begibt er sich auf eine Art Gratwanderung durch die Kultstadt. Urs Heinz Aerni befragte ihn nach seinem Berlin-Gefühl...

© be.bra verlag

Urs Heinz Aerni: Vor kurzem fragte eine türkischstämmige Autorin im Facebook, warum es den Schweizern an Ironie und Satire fehle. Bei der Lektüre Ihres Buches wird mit humorigem Unterton nicht gespart. Sie sind doch Schweizer, oder? Till Hein: Ich bin Basler. Und irgendwie sind wir Basler ja auch Schweizer. Wobei beispielsweise unser Verhältnis zu den Zürchern – Vielleicht haben Sie mal von dieser steinreichen, überschätzten Stadt am See gehört? - nicht ganz einfach ist. Fast so kompliziert wie das zum „großen Kanton“, wie wir Deutschland häufig nennen. Wahrscheinlich hat weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
12. August 2013

Geld wäre da – die Kultur erst recht

Die Bevölkerung des Schweizer Kantons Graubünden lehnte eine Kandidatur für Olympische Winterspiele ab obwohl viel öffentliches Geld hierfür locker gemacht worden wäre. Nun plant eines der größten Festivals für 2014 ein neues Projekt zu Karl dem Großen...
Szenenbild am Stausee Marmorera

© Origen

Intendant und Gründer des Festivals Origen, Giovanni Netzer, fordert die Behörden heraus, mit einem Programm rund um den Karl des Großen. Es würden alle bisherigen künstlerischen und finanziellen Dimensionen sprengen. Bedingung für die Durchführung des Festivals sei eine erfolgreiche Finanzierung – nicht zuletzt seitens des Kantons Graubünden. Am 9. November 2012 hat die Regierung des Kantons Graubünden Giovanni Netzer mit dem Bündner Kulturpreis ausgezeichnet. Der Intendant des größten Bündner Festivals und bislang jüngste Preisträger des Kantons hat in seiner Dankesrede weiterlesen...