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von: Pro Natura Schweiz
3. Januar 2019

Pro Natura: Das Glühwürmchen ist das Tier des Jahres 2019

Das geheimnisvolle Tier ist bei uns zwar noch weit verbreitet. Doch schrumpfender Lebensraum und steigende Lichtverschmutzung setzen dem Glühwürmchen zu – wie unzähligen anderen Insekten auch. Mit der Wahl des Glühwürmchens zum Tier des Jahres 2019 wirft Pro Natura ein Schlaglicht auf den Zerfall der Wunderwelt der Insekten und zeigt auf, was dagegen unternommen werden muss.

© 'Licht im Dunkel: Leuchtendes Glühwürmchen-Weibchen (Grosser Leuchtkäfer, Lampyris noctiluca) © Hans Niederhauser'

Mit den ersten warmen Frühlingstagen werden die Larven des Glühwürmchens (Lampyris noctiluca) aus der Winterruhe erwachen.  Das Glühwürmchen ist aber eigentlich gar kein Wurm, sondern ein Käfer. Es glüht auch nicht, sondern verbreitet ein kaltes Leuchten. Deshalb heisst das Tier des Jahres 2019 korrekt «Grosser Leuchtkäfer». Er ist in der Schweiz die häufigste von vier vorkommenden Leuchtkäfer-Arten. Der Schrecken der Schnecken Erst ganz am Ende seines Lebens verzaubert das Glühwürmchen in lauen Sommernächten die Landschaft mit seinen Lichtpunkten. Zuvor hat es rund zwei weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni / Edition Orient Berlin
3. Januar 2019

Kinderbuchtipp: „Land unter im Zoo“

Entdeckt: Ein wunderschönes Buch, nach einem schlimmen Ereignis für Mensch und Tier von Sonia Eliaschwili und Tea Topuria.

© Edition Orient Berlin

Was machen die Tiere im Zoo, wenn die Flut kommt, ihre Käfige wegspült und sie sich auf einmal frei in der Stadt bewegen können? Und wie reagieren die Leute, wenn auf einmal ein Nilpferd unternehmungslustig durch die Straßen spaziert, sich ein Krokodil im Spielwarengeschäft versteckt und ein schläfriger Löwe es sich auf dem Sofa bequem machen möchte? Genaues wissen wir nicht, aber es könnte sich so zugetragen haben, wie es in dieser Geschichte erzählt wird, als im Juni 2015 der Zoo von Tiflis überschwemmt wurde. Quelle: Edition Orient Kommentar: Ein sehr bewegendes und weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
2. Januar 2019

„Und bitte keine Reklamationen“

Wir fragen Schreibende nach ihrem Verhältnis zum Text, zu den Büchern und zu ihrer Arbeit. Diesmal Artur Becker:

© Sprachsalz 2012 © filmarc | Tschudin (http://www.positv.ch/)

  Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Artur Becker: … manchmal sehr gute Gespräche mit meiner Frau … und zwischen 1983 und 2018 Gedichte, Gesamtausgabe ca. 650 Seiten! Danke Sprache! Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Becker: … mein unabhängiger ­- auch von mir - Kopf, der ein intimes Verhältnis hat mit meinem Asus-Laptop auf meinem Schreibtisch in Verden, wo ich wohne, wobei Verden im Norwegischen die „Welt“ heißt! Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Becker: … kaufen, lesen, loben und auf keinen Fall weiter verkaufen! Schön weiterlesen...

von: Klaus Merz / uha
1. Januar 2019

„Das Leben buchstabieren“

Wir fragen Schreibende über Ihr Verhältnis zur Sprache, zur Arbeit und zu Büchern. Hier nun Klaus Merz:

© Pressebild Haymon Verlag von David Zehnder: Klaus Merz

Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Klaus Merz:... das Leben zu buchstabieren, bis es, wenn alles gut geht, lesbar wird. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Merz:... (m)ein Arbeitstisch - mit einfallendem Licht von links. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Merz:... gern zweimal lesen, langsam. Aerni: Eine Welt ohne Bücher würde... Merz:... mir noch unlesbarer vorkommen, als sie mir oft schon erscheint. Aerni: Die Fähigkeit des Lesens ermöglicht... Merz:... uns verschiedene Les-Arten des so genannt Wirklichen. Aerni: Die weiterlesen...

von: Redaktion / Stef Stauffer
29. Dezember 2018

‚Meine Bücher beim Wort nehmen“

Wir fragen Schreibende nach ihrem Verhältnis zum Schreiben, Text und zu Büchern. Jetzt Stef Stauffer:

© Pressebild Stef Stauffer

Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Stef Stauffer: Denken haltbar, Gedanken teilbar, Wirklichkeit formbar und Geschichten fassbar zu machen. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Stauffer: die schönste Sackgasse der Welt, aus deren Abgeschiedenheit nur eine kurvenreiche Straße oder die eigenen Kopfreisen führen. Ein Ort, wo ich mich ausbreiten kann, ohne mich dabei zu verlieren. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Stauffer: beim Wort nehmen. Aerni: Eine Welt ohne Bücher würde... Stauffer: aus Mangel an herzhafter Nahrung für Geist und Gemüt weiterlesen...