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von: Urs Heinz Aerni
13. November 2014

„Warum noch schreiben?“

Ex-Literaturkritiker, Herausgeber und Schriftsteller Markus Bundi über sein Schreiben und die Tour einer literarischen Klangreise. Interview mit Urs Heinz Aerni

© Markus Bundi im Hauptbahnhof Zürich, fotografiert von Urs Heinz Aerni

Urs Heinz Aerni: Markus Bundi, wir sitzen im Zürcher Hauptbahnhof – und auf dem Bistrotischchen liegt Ihre Novelle «Emilies Schweigen». Darin: Eine schweigende Angeklagte vor Gericht. Ein unüblicher Stoff für Markus Bundi, oder? Markus Bundi: Das dachte ich anfangs auch. Aber die Ausgangslage eines sogenannten Indizienprozesses, dass also niemand Genaues über den Tathergang weiß, war für mich doch auch ein Augenöffner. Denn eigentlich ist er ja Grundlage jedes literarischen Textes. Das heißt, immer wenn man nicht weiß, was war, muss man die Lücken füllen, die Geschichten weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
12. November 2014

Cécile Verny Quartet geht auf Tournee

Die neue CD heißt "Memory Lane" und ab 14. November tourt das Quartett quer durch Deutschland.

© pd Cécile Verny Quartet

Das schreibt das Label: Nachdem die Band 2013 ihr achtes vielbeachtetes und von einer stilistischen Weiterentwicklung geprägtes Studioalbum "Fear & Faith" vorgelegt hat, präsentiert das deutsch-französische Quartet nun im 25. Jahr seines Bestehens mit "Memory Lane" auf einer Live-CD/DVD und natürlich auch live auf der Bühne eine Mischung aus jüngeren und älteren Kompositionen aus dem Fundus dieser besonderen Band mit ihrer Ausnahmesängerin Cécile Verny. Auf der Reise entlang der "Memory Lane" zeigt sich das CVQ extrem abwechslungsreich ohne - wie auch in der gesamten weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
10. November 2014

Bücher, Schriften, Druckerschwärze und viele Menschen

Die 12. Buch- und Druckkunst-Messe in Frauenfeld endete mit Lust auf Ausblick

© uha - Leserin mit Buchkunst von Buch-Einband-Kunst aus Freiburg i. Br., im Hintergrund der Stand von Edition Schwarzdruck aus Gransee (D)

Die Frauenfelder Buch- und Druckkunst-Messe ging als internationale Werkschau von Büchern, Gestaltung, Drucken, Einbänden und Papieren zum 12. Mal in Frauenfeld über die Bühne. Auf der Messe, die in zwei Hallen im historischen Eisenwerk in Frauenfeld stattfand, präsentierten sich alte Handwerke im Bereich Druck und Papier und zeigen zeitgenössische, künstlerische Anwendungsmöglichkeiten von Bleisatz, Handpressendruck, Kupfertiefdruck, Handbuchbinderei, Holz- und Linolschnitt, Typografie, Papierschöpfen, Papierkunst, Druckkunst und Künstlerbuch. Aber auch Verlage mit Belletristik weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
10. November 2014

Vorfreude: die nächste Leipziger Buchmesse

Mehr als 2.000 Aussteller, über 3.000 Mitwirkende und 410 Leseorte bei Leipzig liest – die Zahlen der Leipziger Buchmesse stehen für die Vielfalt des geschriebenen Wortes. In Form von Belletristik, Sachbuch, Lyrik, Fantasy, Hörbuch, Film, Musik und vielem mehr wird es vom 12. bis 15. März 2015 auf der Leipziger Buchmesse präsentiert. Gemeinsam mit dem Lesefest „Leipzig liest“ bildet das einzigartige Literaturevent den Branchenauftakt des Jahres für Verlage, Autoren, Buchhändler, Medien und Literaturfans.

© Messe Leipzig

„Die Leipziger Buchmesse mit dem Lesefest ‚Leipzig liest‘ möchten vor allem eins: Begeistern – für die Vielfalt der Literatur, für Neuheiten des Jahres und für Autoren aus aller Welt“, erklärt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Als wichtigste Veranstaltung für die Buch- und Medienbranche im Frühjahr bietet die Messe Verlagen, Autoren und Lesern eine einzigartige Bühne. Bekannte Autoren sowie Nachwuchs-Schriftsteller präsentieren ihre Werke, Branchenprofis diskutieren aktuelle Trends und bauen ihre Geschäftskontakte weiter aus.“ Im vergangenen Jahr kamen weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
9. November 2014

Buchtipp: Reise ins Land der untergehenden Sonne

Niemand schrumpft zivilisierter: 
Japans Weg in die Postwachstumsgesellschaft. Mit der «Reise ins Land der untergehenden Sonne», einer Mischung aus Reportage, Analyse und Essay, legt Christine Ax eine spannende Momentaufnahme der Lage Japans vor.

© Edition Zeitpunkt - Christine Ax

Das schreibt der Verlag: Die japanische Krankheit spitzt sich unaufhaltsam zu: Mit einer Staatsverschuldung, die bei 240 Prozent seines Bruttoinlandproduktes liegt und der Aussicht, ein Drittel seiner heutigen Bevölkerung zu verlieren, muss Japan heute als erstes OECD-Land den Übergang in die Postwachstumsgesellschaft gestalten. Seine Bevölkerung erträgt diesen Wandel trotz Prekarisierung der Arbeitswelt bisher mit bemerkenswerter Disziplin, ja sogar mit einer gewissen Anmut. Mit der «Reise ins Land der untergehenden Sonne», einer Mischung aus Reportage, Analyse und Essay, legt weiterlesen...