• Der erste Roman von Alan Schweingruber

  • Berichte aus dem Holocaust

  • Wir haben leider Diebe im Haus

  • Die Macher hinter den Kulissen

  • Ankunft der Seifenblasen


von: Heiko Schwarzburger
4. Januar 2013

„Nur mit Vertrauen fließt Geld“

Immer mehr Menschen stecken ihr Geld in die Energiewende: In Genossenschaften und Fonds, die Solaranlagen und Windräder finanzieren. Ein Beispiel ist die Green City Energy AG aus München. 2005 gegründet, hat das Unternehmen bislang 22 Fonds unter die Leute gebracht und mehr als 250 grüne Kraftwerke gebaut. Martin Betzold (36) ist Prokurist und leitet den Bereich Marketing, PR und Direktvertrieb. Er erläutert, warum die Energiewende eine Sache der Bürger ist.

© Green City Energy

250 Kraftwerke in sieben Jahren: Wie viel Geld steckt dahinter? Wir haben rund 200 Millionen Euro Investitionen ausgelöst, davon rund 50 Millionen Euro als Eigenkapital. Meist werden die Fonds als Kommanditgesellschaften geführt, die das erforderliche Eigenkapital einsammeln und dann die Finanzierung mit den Banken organisieren. Wie muss man sich ein solches Bürgerkraftwerk vorstellen? Wir entwickeln die Projekte selbst und verkaufen sie nach der Installation an eine Fondsgesellschaft. Dabei fassen wir zum Beispiel mehrere Windräder oder Wasserkraftanlagen in einem Fonds zusammen. Die weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
3. Januar 2013

Glück aus der Retorte

Vor 75 Jahren wurde das LSD entdeckt. Von Albert Hofmann, einem unscheinbaren Chemiker in Basel, der die Droge 1943 im Selbstversuch erprobte. Dennoch wurde er alt, sogar steinalt: Vor fünf Jahren starb er hochbetagt, mit 102 Jahren. Bis zuletzt nannte er die magische Substanz „mein Sorgenkind“. Und stritt für sein Lebenswerk.

© Nachtschatten Verlag

Diese Schweizer: Ein bisschen eigenbrötlerisch, ein bisschen selbstverliebt, kühl und unnahbar wie die Alpen, unerreichbare Viertausender eben. Und doch: Irgendwie so nah am Puls dieser Erde. So naturverbunden und bodenständig, wissend und grün wie die Wiesen und die Gletscher. Die Unberührbaren im Herzen Europas. Als Hitler in Prag und Wien einmarschierte, hockte im Baseler Labor der Chemiefirma Sandoz ein junger Chemiker, gerade 32 Jahre alt. Fernab der politischen Turbulenzen isolierte er Stoffe aus der Natur, um sie später auf ihre medizinische Wirksamkeit zu überprüfen. Sandoz weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
3. Januar 2013

Heimat im wilden Osten

Twana Rhodes ist Musikerin. Statt Blut hat sie Melodien im Herz - und Lyrics. Oder vielleicht doch nur Blut? Wahrscheinlich ein Mix verschiedener Kulturen wie ihre Songs.

© Fred Winter

Wenn Twana Rhodes auf die Straße geht, fällt sie auf. Nicht wegen ihrer Hautfarbe, dunkles Braun ist keine Seltenheit im Kiez. Sie fällt auf, weil sie gerade geht, aufrecht. Ihre Blicke sind unverstellt, „an open invitation“. Nicht Jedermanns Sache, manche haben Angst vor so viel Offenheit und so wenig „small talk“. Unverstellt und gerade sind auch ihre Lieder. In der Philharmonie füllte sie mit ihrer Band den Kammermusiksaal, musikalisch und nach der Zahl der Besucher. Die Presse überschlug sich mit Lob. Letztes Jahr trat sie in der Passionskirche in Kreuzberg auf. „Dort war weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
3. Januar 2013

Auf leisen Sohlen

Einem Stealth Car gleich schleicht ein Ampera zum Kollwitzplatz. Sein Fahrer ist Dylan Mackay, Chef von Opel Hetzer. Als er aussteigt, wird er sofort von einer Menschentraube umringt. Denn das Interesse ist riesig.

© Fred Winter

Ökomarkt auf dem Kolle, Mitte Oktober: Ein glänzend weißer Mittelklassewagen schiebt sich über den Asphalt, wie ein schleichender Geist. Man hört keinen Motor, erstaunt treten Passanten beiseite. Als der Wagen anhält, bildet sich sofort eine Menschentraube. Premiere für eine Weltneuheit: der Opel Ampera, das erste Serienauto mit Elektroantrieb. Dylan Mackay, Chef von Opel Hetzer in Charlottenburg, war einer Einladung von Berg.Link gefolgt. Premiere im Kiez, doch für Smalltalk blieb wenig Zeit. Denn kaum war Mackay aus dem Wagen gestiegen, prasselten Fragen auf ihn ein. Es war ein weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
3. Januar 2013

Heiztechnik jetzt überprüfen

Gas, Kohle und Heizöl werden immer teurer. Wer Geld sparen möchte, sollte schon vor der Heizperiode einige Hausaufgaben machen. Das kostet nix, nur etwas Aufmerksamkeit und ein paar Handgriffe: Heizkurve einstellen, Hydraulik abgleichen und Sensoren kontrollieren.

© Fred Winter

Der nächste Winter kommt bestimmt, und er wird kalt. Wie kalt, werden wir sehen. Klar ist schon jetzt, dass die Heizkosten weiter steigen. Stopp! Genauer gesagt: Es sind die Brennstoffkosten, die steigen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass auch die Abrechnung für die Heizwärme automatisch höher sein muss als im Vorjahr. Mit ein paar kleinen Tricks lässt sich die bestehende Heizungsanlage „optimieren“, kostentechnisch gesprochen. Dafür muss man kein oder nur wenig Geld in die Hand nehmen. Drei Tipps: 1. Temperaturen anpassen Der Heizkessel erzeugt Wärme, mit der er das Heizwasser weiterlesen...