• Der erste Roman von Alan Schweingruber

  • Berichte aus dem Holocaust

  • Wir haben leider Diebe im Haus

  • Die Macher hinter den Kulissen

  • Ankunft der Seifenblasen


von: Heiko Schwarzburger
25. März 2013

Der kleine Laden um die Ecke

Menschen, die gerne lesen, fühlen sich in Buchhandlungen ausgesprochen wohl. Umgeben von verlockenden Geschichten in wunderschöner Verpackung erlebt der Bücherfreund ein sinnliches Vergnügen, das kein Internetbestellvorgang ersetzen kann. Und hat ein Leser erst einmal „seine“ Buchhandlung gefunden, kehrt er immer wieder zurück. Er ist Wiederholungstäter und gibt die Kunde von seiner Schatzinsel gerne weiter.

© Berlin University Press

So geschehen in dem Werk „Die beste Buchhandlung der Welt“, das die Lieblingsbuchläden von fünfzig Schriftstellern vorstellt. Durs Grünbein, Peter Stamm, Katja Lange-Müller, Felicitas Hoppe und Adolf Muschg gehören zu jenen, die ihre Favoriten porträtieren – mal witzig, mal informativ und immer mit Begeisterung. Naturgemäß ist die schreibende Zunft auch eine lesende und sie bevölkert mit Vergnügen die kleine Buchhandlung um die Ecke. Leselust in Prenzlauer Berg Läden im ganzen Land sind in der Sammlung vertreten: von Aachen über Leipzig, Rostock und Freiburg. Auch weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
23. März 2013

Der unsichtbare Killer

Man sieht ihn nicht, aber er ist allgegenwärtig: Feinstaub. Nicht nur in Büros belastet er die Luft, auch in Wohnräumen oder Klassenzimmern. Lüften reicht nicht, denn die Abgase der Autos verursachen wahre Feinstaubstürme.

© Memon Bionic Instruments

Das Umweltbundesamt in Dessau schätzt, dass in Europa jährlich rund 370.000 Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung durch Feinstaub und Ozon sterben. Gemeint sind Durchschnittsbürger, die 80 Prozent ihrer Lebenszeit in geschlossenen Räumen verbringen, also nicht Menschen, die außergewöhnlich schädlichen Luftbedingungen ausgesetzt sind. Dass man diesen Belastungen etwas entgegensetzen kann, ist kaum bekannt. Eine passende Lösung für alle Innenräume kommt aus Rosenheim, von der Firma Memon Bionic Instruments. Dort wurde eine Technologie entwickelt, die Feinstäube messbar und weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
23. März 2013

„Wir brauchen eine zeitgemäße Medizin.“

Beinahe ein Vierteljahrhundert war Kathrin Nieter im Prenzlauer Berg als Hausärztin unterwegs. Während dieser Zeit betreute sie unzählige Patienten. Weil sie die Grenzen der Schulmedizin erkannte, schlug sie vor wenigen Jahren neue Wege ein. Und behandelt Menschen nun auf völlig neue Weise. Ein Interview.

© Dr. Nieter

Frau Nieter, wie lange liegt Ihre Tätigkeit als Hausärztin zurück? Ich begann meine ambulante Tätigkeit im Jahr 1987, also noch vor der Wende, in der Inneren Abteilung der ehemaligen Poliklinik „Dr. Karl Kollwitz“ am S-Bahnhof Prenzlauer Allee. Von 1995 bis 2011 habe ich dann gegenüber dem heutigen Gesundheitszentrum meine eigene Praxis geführt. Von meiner Ausbildung her bin ich Fachärztin für Innere Medizin. Viele Patienten habe ich tatsächlich 24 Jahre lang betreut, bis ich 2011 die Praxis meinem Nachfolger übergab. Warum haben Sie Ihre Arbeit als Hausärztin weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
15. März 2013

Verantwortung übernehmen

Geld anlegen ist mehr als reine Renditemaximierung. Es ist eine Verantwortung. Es gilt, den Widerstand bei den Banken zu brechen und die Wissensvermittlung über Finanzen zu verbessern.
Trieb am Baum

© Velka Botička

Aktien und Wertpapiere sind besser als ihr Ruf. Es sind gute Renditen drin. Alles andere muss hinten anstehen. Dieser konservativen Finanzlogik wollen immer mehr Anleger nicht mehr folgen. „Sie wollen ihre Investitionen so einsetzen, dass sie eine maximale Wirkung auf die gesamte Gesellschaft haben“, weiß Werner Landwehr, Leiter der Berliner Filiale der GLS-Bank. „Inzwischen fängt eine Mehrheit der Anleger an, darüber nachzudenken, dass Investition mehr ist als reine Maximierung von Rendite und Gewinn.“Das Problem ist: die meisten Anleger werden nicht selbst tätig. Sie weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
10. März 2013

Monatsbinden aus Baumwolle

Auch im Prenzlauer Berg werden ökologische Hygieneartikel immer beliebter. So vertreibt Britta Wein mit ihrer Firma Lunapads seit vergangenem Jahr waschbare Slipeinlagen und Monatsbinden.

© Britta Wein/Lunapads

Britta Wein versprüht Energie. Die frühere Marketingmanagerin hat ihr Thema gefunden: Statt Softdrinks und Coca-Cola vermarktet sie nun Slipeinlagen aus Baumwolle und Biobaumwolle. „Die Idee stammt aus Kanada, wo solche Produkte schon seit zwanzig Jahren verwendet werden“, sagt Britta Wein. „Unverträglichkeiten sind nicht bekannt.“ In den Produkten stecken weder Pestizide noch Plastik. Keine Geruchsprobleme, kein Schweiß Auch gibt es keine Probleme mit Gerüchen, denn die Slipeinlage von Lunapads atmet, sie ist hautfreundlich und leicht zu reinigen: Einfach kalt ausspülen und weiterlesen...