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von: Urs Heinz Aerni
16. April 2019

Neulich beim Jazz

Eine Beobachtung während eines Jazz-Abends

© Pressebild. Die Band: Philippe Mall, saxes; Ueli Gasser, guitars; Willy Kotoun, percussion; Robert Mark, drums, percussion Angelo Signore, piano, keyboards Luciano Maranta, e-bass

Mir ist endgültig aufgefallen, dass ein bestimmtes Phänomen nicht nur die Jugend kennt. Also das war so. Eine Jazzband kündigte in einer Kneipe ein Konzert an. Ich habe die schon mal gehört und war begeistert, wie genau und fantasievoll die komponieren und ihren Funk-Jazz-Stil wuchtig mit viel Verve zum Besten geben. Nun, ich verschickte eine Rundum-E-Mail an ausgesuchte Bekannte und Freunde, von denen ich dachte, dass sie an dieser Musik genauso Spaß haben könnten wie ich. Sicherheitshalber reservierte ich gleich mal einen Tisch für fünf bis acht Personen. Erfreulich war, dass weiterlesen...

von: MACHEETE | Büro für PR & DigitalesBerlin
14. April 2019

Musik: „Follow the Light“

Wir erhielten diese Mitteilung von MACHEETE | Büro für PR & Digitales in Berlin über die neue Musik der Songwriterin Nathje. Nachdem wir reinhörten und hinsahen, finden wir, dass Sie es auch mal sollten.

© Pressebild Nathaje

Jetzt ist die Single "Follow the Light" der Singer und Songwriterin Nathaje. Mit dem Song möchte die brasilianische Musikerin darauf aufmerksam machen, dass wir uns in unserer Welt immer weiter von der Natur entfernen und das große Ganze nicht mehr erkennen können. "Follow the Light" setzt den Startschuss zu ihrem neuen Debütalbum "Heal". Video: Nathaje - Follow the Light Nathaje hat lange Zeit als Architektin gearbeitet, bevor ihr bewusst wurde, dass ihre eigentliche Bestimmung die Musik ist. In ihrer neuen Single "Follow the Light" zeigt die Brasilianerin, dass die kreativen und weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
13. April 2019

„… vor die Hunde gehen“

Wir fragen bei Schreibenden nach Ihrem Verhältnis zur Arbeit, zur Sprache und zu Büchern. Jetzt mit Anja Berger.

©

Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Antwort: … das Erwecken von Emotionen. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Antwort: Der Zug. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Antwort: … mit auf Reisen nehmen. Aerni: Eine Welt ohne Bücher würde... Antwort: … vor die Hunde gehen. Aerni: Die Fähigkeit des Lesens ermöglicht... Antwort: … das Stillen des Wissensdurstes. Aerni: Die Arbeit mit Sprache und Geschichten bedeutet für mich... Antwort: … Freiheit.   Anja Berger hat sechs Romane geschrieben, wovon drei beim weiterlesen...

von: Redaktion in Zusammenarbeit mit dem Bucher Verlag Hohenems
12. April 2019

Ein Chefinspektor wird einvernommen

Wenn der renommierte Vorarlberger Krimiautor Franz Kabelka den langjährigen Chefinspektor der LKA-Abteilung Leib und Leben, Johann Poiger, zur "Einvernahme" bestellt, wird der Leser Zeuge, in welchem Spannungsfeld sich Kriminalist und Autor bewegen. Was als Hilfestellung seitens des Polizisten begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem detaillierten und sich ergänzenden Gedankenaustausch, bei dem Autor und Kriminalist tief in sich blicken müssen. Mit fortschreitender Lektüre wird klar, dass neben Durchsetzungsvermögen und Beharrlichkeit auch ein großes Maß an Empathie zur erfolgreichen Lösung eines Kriminalfalls erforderlich ist. Im Fokus stehen einige der aufsehenerregendsten Fälle von Gewaltverbrechen aus der Vorarlberger Kriminalgeschichte der
letzten 50 Jahre. Sie sind durch Zeitungsfaksimiles zusätzlich dokumentiert. Die beiden beantworten Fragen zu diesem Buch.

© Bucher Verlag Hohenems

Mit Ihrem neuen Buch gehen Sie über die Grenzen des Kriminalromans hinaus und stellen dabei Bezüge zur realen kriminalpolizeilichen Arbeit her. Welche Intention lag diesem Buchprojekt zugrunde? FK (Franz Kabelka): Seit dem Jahr 2001, als ich an meinem ersten Krimi Heimkehr arbeitete, hatte ich das Glück, bei meinen Recherchen von Hans Poiger, dem damaligen Chefinspektor der Bregenzer Kriminalabteilung, beraten zu werden. Er beantwortete geduldig alle meine Fragen kriminaltechnischer Art oder wenn es um die realen Strukturen des Polizeiapparats ging. Ehe meine Krimis in Druck gingen weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
11. April 2019

Zwei entdeckte Bücher

Unser Redakteur Urs Heinz Aerni freut sich über zwei Bücher, die er auf zwei unterschiedliche Weise entdeckt hat.

© Denis Moergenthaler, Stuttgart - Sprachsalz 2018

Es war in der Pause eines Theorieabends über Vögel in Zürich. Der Verfasser dieser Zeilen kam mit Meret Gut ins Plaudern, auch über Literatur. Sie outete sich als Lyrikerin. Die Neugier war geweckt und führte ihn dazu, sie zu fragen, ob er etwas lesen dürfe. Am nächsten Theorieabend – es ging um Limikolen – händigte sie ihm das Manuskript aus. Noch in der Straßenbahn ließ er sich auf ihrem Wortteppich durch die nächtliche City gleiten. Jedoch nicht im taumelnden Traum der Verklärung, es ist eher eine Art der Erdung, die hier bei der Lektüre geschieht. Als würde man auf weiterlesen...