• Gepflegt mit der Kraft der Berge

  • Das Sommerkulturprogramm vom Schweizerhof Lenzerheide (Graubünden)

  • Warum wir weniger Religion brauchen

  • Kennen Sie die Schimpfmaschine von Beat Gloor?

  • Entdecken Sie den KaMeRu Verlag

  • © Anja Berger

    „Wer ist Lotta?“

    Montag, 17. Juni 2019

    Anja Berger schreibt in einem Zug oder in Zügen. Die Autorin von Thrillern ist viel mit der Bahn unterwegs und findet Zeit zum schreiben. weiterlesen...

  • © Urs Heinz Aerni - Mondello Sizilien

    Notizen aus Italien und Sizilien

    Sonntag, 16. Juni 2019

    Markus Kunckler lebt als Musiker im Schweizer Kanton Aargau und besuchte mit dem Camper Sizilien. Er erzählt uns seine Eindrücke. Wir weiterlesen...

  • © "Bastille" von Erik Seidel

    Kunsttipp: Erik Seidel

    Mittwoch, 12. Juni 2019

    Seine Kunst hat eine Wirkungskraft zwischen Monströsität und filigraner Verletzlichkeit. Eine Entdeckung! Unten ist ein Beitrag zu Erik weiterlesen...

  • © Schnappschuss aus dem Atelier von Giorgio Avanti - Pressebild

    Künstlertipp: Giorgio Avanti

    Dienstag, 11. Juni 2019

    Giorgio Avanti, geboren 1946 in Luzern, ist Maler, Jurist, Autor und Poet, lebt, arbeitet, malt und schreibt in Walchwil am Zugersee. Sein weiterlesen...


von: Urs Heinz Aerni
21. April 2015

Christoph Simon ist wieder Poetry Slam-Meister der Schweiz

Der Alte ist der Neue: Christoph Simon gewinnt im Zürcher Schiffbau zum zweiten Mal die Poetry Slam CH-Meisterschaft

© pd Bild von Mathias Nuesch

Vom letzten Donnerstag bis gestern Samstag fanden im Zürcher Schiffbau die 6. Schweizer Poetry Slam Meisterschaften statt. Rund 2'600 Besucher verfolgten die hochkarätigen Poesieduelle der Schweizer Bühnenliteraten. Die Zürcherin Olga Lakritz konnte am Donnerstag das U20-Finale vor über 500 Zuschauern für sich entscheiden. Am Freitag holten sich Sven Hirsbrunner und Dominik Muheim als Team „Das helvetische Dreieck“ in der ausverkauften Halle des Schiffbaus den Titel in der Teamkategorie. Ebenfalls ausverkauft war die Halle am Samstagabend beim Einzelfinale, als es weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
19. April 2015

Buchtipp: Nur das Leben war dann anders

"Nekrolog auf meinen pädophilen Vater"

© Offizin Verlag

Das schreibt der Verlag: Nach der Geburt wird Otto Riedo im Waisenhaus untergebracht, obwohl die Eltern bereits zwei Kinder haben und weitere zwölf zeugen werden. Die Familienverhältnisse und die ärmliche Herkunft bestärken ihn im Wunsch, sich hochzuarbeiten und ein ‹normales› Leben zu führen. Nach der Lehre als Bäcker schliesst sich die Zeit als Kaufmännischer Angestellter an, dann wird er Primarlehrer. 1970 folgt die Heirat, darauf zwei Kinder. Doch die Brüche in diesem Leben werden spätestens in den 1980er-Jahren auch von aussen sichtbar. 1992 schließlich wird Riedo weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
18. April 2015

Buchtipp: Tagebuch eines Süchtigen

Später Einstieg in die Drogenszene mit 24 Jahren. Leben als Drogensüchtiger mit allen Facetten des Konsums als Konsument harter Drogen. Leben mit allen Hochs und vor allem Tiefs eines Drogen-Delinquenten.

© Novum Pocket

Claudio besuchte die Elementar- und Sekundarschule. Lehren als Kaufmann und als Kino-Operateur folgten. Er arbeitete dann fünf Jahre in den beiden Berufen. Darauf schied er aus dem Arbeitsprozess aus. Es folgte die Karriere als Drogenkonsument, worauf er dann als IV-Rentner eingestuft wurde. Er durchlebte alle Facetten der Drogensucht und glaubt nun nach all diesen Jahren erstmals an einen möglichen Ausstieg. Nach dem Ärger mit der Sucht und Problemen mit den Behörden will er wieder einmal geordnete Bahnen befahren. pd   "Ich habe erst mit 24 angefangen, Drogen zu konsumieren weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
14. April 2015

Holy Shit – Eine Weltenreise von der Querschnittlähmung zum aufrechten Gang

Aus heiterem Himmel bricht Edith Gloor morgens zusammen – Diagnose »querschnittgelähmt«. Man gibt ihr eine Heilungschance von knapp fünf Prozent. Nur ein Jahr später steht sie dennoch wieder selbstständig auf ihren Füßen. Urs Heinz Aerni stellte der Autorin Fragen.

©

Der Beginn war ein Bandscheibenvorfall, dann kam die Lähmung. Nach dem Schock, dann die Behandlung. Wie kam der Wunsch auf, darüber zu schreiben? Aus mir heraus kam gar nie der Wunsch, darüber zu schreiben. Meine ganze Konzentration während dieser 365 Tage war darauf fokussiert, zu genesen. Ein solches Unterfangen bedarf einer furorähnlichen Geistesgegenwart auf das, was gerade ist. - Ein Jahr nach dem Unfall wurde ich dann von einem Arzt dazu angeregt, darüber zu schreiben. Sofort war das ganze Konzept bildhaft da und ich konnte am Tag darauf mit dem ersten Kapitel weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
13. April 2015

So viel Meer zwischen uns – كم من بحار بيننا – Tant de mer entre nous

Ausgehtipp in Zürich: Vier Theaterinstitutionen aus der Schweiz und Tunesien ermöglichen ein besonderes Theaterexperiment, das über Grenzen hin​weg​ einen Dialog führt:

© Mehran Mahdav​i, ​Meret Bodamer​, ​Baghdadi Aoun

Zwei Autoren schreiben gemeinsam an einem Stück im Spiegel der Zeit nach dem Arabischen Frühling. Der eine ist Schweizer, der andere Tunesier. Der eine schreibt diesseits der Europäischen Festung, der andere hat den Sturm des Zornes noch im Nacken. Zur gleichen Zeit entwickeln Musiker erste Kompositionen. Sie alle beginnen mit Fragen wie diesen: Sind wir dies- und jenseits des Meers nicht doch am gleichen Ufer? Ist dieses Meer zwischen Europa und dem Norden Afrikas nicht unser gemeinsames Meer, das uns mehr verbindet als trennt – ein wahrhaftes Mare weiterlesen...