• JENESLAND von Giorgio Avanti

  • Die Weltgeschichte des Fußballs in Spitznamen

  • Der Kunde ist dein größter Fan

  • Wir haben leider Diebe im Haus

  • Reise nach Karabach

  • Krieg und Chaos in Nahost

  • Der Mann, der nicht ins Kino geht


von: Heiko Schwarzburger
24. Oktober 2013

Für sauberen Strom, eine lebenswerte Stadt

Beim Volksentscheid am 3. November geht es nicht um ein Feindbild: Vattenfall. Es geht um die Frage, welche Lebensqualität wir in unserer Stadt erwarten. (Teil 2)

© Berliner Energieagentur

Am 3. November stimmen die Berliner über ihre künftige Energieversorgung ab. Die Befürworter des Volksentscheid spitzen die Debatte zu: als Kampf gegen den Energieriesen Vattenfall. Doch letztlich geht es um die Frage, wie wir in Berlin und im Umland leben wollen. Denn die kriminelle Energie der bestehenden Strukturen ist beträchtlich. Kohle, Wind oder Sonne? Bisher basiert die Stromversorgung von Berlin auf der Verbrennung von Kohle und Erdgas. Auch betreibt Vattenfall Verbrennungsanlagen für Müll und ein Kraftwerk, das Altholz und Biomasse verbrennt. Das Unternehmen stützt sich in weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
22. Oktober 2013

Für sozial verträgliche Mieten

Beim Volksentscheid am 3. November geht es nicht um ein Feindbild: Vattenfall. Es geht darum, wer sich künftig eine Wohnung in dieser Stadt leisten kann. (Teil 1)

© Vattenfall/Sabine Wenzel

Berlin ist Mieterstadt, die übergroße Mehrheit der Menschen wohnt in angemieteten Räumen. Im Unterschied zu anderen Städten gibt es in Berlin sehr viele Menschen, die obendrein auf Sozialhilfe angewiesen sind. Durch den Zuzug potenter Klientel werden die sozial schwachen Mieter und bereits Teile der so genannten Mittelschicht an den Stadtrand vertrieben. Erstaunlicherweise war es die Bundesbank, die dieser Tage vor einer Preisblase warnte. Zwei Mieten zu zahlen Der Immobilienmarkt befindet sich im Umbruch, weil sich der Energiemarkt dramatisch wandelt. Stand früher die Kaltmiete des weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
2. Oktober 2013

Generation Tumor

Die Weltgesundheitsorganisation hat ermittelt: Junge Erwachsene, die in ihrer Kindheit und Jugend mit dem Handy telefonierten, zeigten ein mehr als fünffach höheres Risiko, an einem bösartigen Gehirntumor zu erkranken. Wie kann man sich dagegen schützen?

© Vodafone

Mobil zu telefonieren, ist schon bei den Kleinsten so selbstverständlich, dass wir Eltern die Frage nach den gesundheitlichen Auswirkungen kaum noch stellen. Dabei tragen die Kinder das höchste Risiko, einen Gehirntumor zu entwickeln. Über 20.000 unabhängige Studien in den letzten Jahren haben das Gefahrenpotential von Mobilfunk eindeutig bewiesen. Und es ist bezeichnend, dass nur Handyhersteller widersprechen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dazu die bisher größte und aufwändigste Langzeitstudie durchgeführt. Das Ergebnis zeigt, dass junge Erwachsene, die in ihrer weiterlesen...

von: Ulrike Sachse
1. Oktober 2013

Müssen wir Wasser sparen?

Etwa 120 Liter Leitungswasser werden täglich von jedem Deutschen vor allem für Toilettenspülung und Körperpflege verbraucht. Die Präsenz der Wasserzähler in den Wohnungen und die steigenden Kosten führen dazu, dass wir uns über unsere Wassernutzung bewusst werden.

© Wasserkontor

Wasserverbrauch bedeutet in diesem Fall jedoch nicht, dass eine bestimmte Menge Wasser verschwindet, wie zum Beispiel beim Gießen im Garten. Der größte Teil des verbrauchten Wassers im Haushalt wird sogleich als Abwasser wieder in die Kana­lisation eingeleitet, allerdings mit verschiedenen Stoffen (Reinigungsmittel, Fäkalien) verschmutzt. Das Wasser wird also eher gebraucht als verbraucht. Na­türlich ist auch Gießwasser nicht weg, aber es steht nicht gleich wieder als Wasserressource zur Verfügung, sondern liegt im Gewebe von Pflanzen, als Luft- oder Bodenfeuchtigkeit vor. Das weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
4. September 2013

Einen Blick für die Leute

Klaus Siemon steht auf dem Ökomarkt am Kollwitzplatz. Der 52-Jährige fällt auf. Nicht wegen seiner Statur oder markanter Gesichtszüge, sondern wegen dem Lichtblick-Stand, den er betreut. Und wegen seiner Art, auf die Leute zuzugehen: geradlinig und verschmitzt, aber zäh in der Sache. Denn er verkauft Ökostrom.

© Heiko Schwarzburger

Klaus Siemon parkt sein Lastenfahrrad zwischen den Verkaufsständen und klappt Solargeneratoren aus. Der Sonnenschirm (manchmal als Regenschirm missbraucht) und die Aufsteller sind in seinem Fahrrad versteckt. Mit geübten Griffen holt er sie aus den Tiefen seines Gefährts, wie Mary Poppins die Möbel aus ihrer Handtasche. Oder der Schusterjunge den Knüppel aus dem Sack, nebst Tischlein-Deck-Dich und dem Esel, der Golddukaten scheißt. Seit fünf Jahren ist Klaus Siemon für Lichtblick unterwegs. Er verkauft Ökostrom, ist bundesweit auf Festivals und Veranstaltungen präsent, auf weiterlesen...