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von: Urs Heinz Aerni
6. August 2019

„Es soll einem gut tun“

Susana Garcia Ferreira nimmt Menschen mit zum Bade im Wald und erklärt im Interview, was dahinter steckt und warum es gut tut.

© Susana Garcia Ferreira fotografiert von Urs Heinz Aerni

Urs Heinz Aerni: Waldbaden ist ja mächtig im Trend, der aus Asien nach Europa schwappte. Frau Garcia Ferreira, warum haben wir hier das auch nötig? Susana Garcia Ferreira: Waldbaden heisst nichts anderes als bewusst und mit allen Sinnen in die wunderbare Welt des Waldes einzutauchen. So gesehen ist deshalb Waldbaden kein Trend. Dieses Eintauchen in den Wald haben wir schon lange, bevor die Trendwelle auf uns zukam, getätigt. Das Waldbaden, Shinrin Yoku, wie es in Japan genannt wird, ist einfach eine neue Interpretation des Waldbadens. Diese findet im Moment grossen Anklang in unserer weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
30. Juli 2019

„Schreiben wie ein Großmeister“

Mit "Tanz der Vexiere" (Münster Verlag) gelang Alexander Günsberg einen Roman, der sich lesen lässt. Seine Figur kommt nahe, das Spiel mit Vexier-Spiegeln ist eine gelungene Metapher und seine mäandernde Denk- und Schreiblaune macht Spaß. Ein Interview von Urs Heinz Aerni.

© Alexander Günsberg - fotografiert von Urs Heinz Aerni

Urs Heinz Aerni: Einer Ihrer Romane lautet „Tanz der Vexiere“. Der Begriff Vexiere kann mit „plagen“ und „quälen“ übersetzt werden und sind heute als Geduldsspiele bekannt, bei denen entwirrt und wieder zusammengesetzt werden kann. Könnte das auch etwas mit Ihrer Art des Schreibens zu tun haben? Alexander Günsberg: Der Roman erzählt, wie Spiegel Menschen verändern können. Ein Vexierspiegel verändert das Äussere. Im Inneren entstehen Vexiere, Abbilder des eigenen Ichs. Aerni: Also eine Erweiterung der Bedeutung… Günsberg: Der Begriff stammt von mir. Mit weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni REDAKTION BERGLINK
30. Juli 2019

Welcome to Zwitscherland nun im Fernsehen

Jetzt  wird der Film von Marc Tschudin „Welcome to Zwitscherland“ im Fernsehen gezeigt, eine Art Hommage an ein Land samt seinen gefiederten Mitbewohnern, aber nicht ohne Fragezeichen. Ein paar Gedanken von Berglink-Redakteur Urs Heinz Aerni, der ihn zeitweise bei den Dreharbeiten begleiten durfte.

© Marc Tschudin an einer Oase in Marokko von Urs Heinz Aerni

Der Journalist, Filmer und Biologe widmete die letzten drei Jahre einem cineastischen Projekt, das den Alpenstaat mitten in Europa als Porträt einzukreisen versucht. Dies tut er aus der Sicht einer Existensebene, die oft übersehen oder überhört wird, aus der Sicht der Vögel. Tschudin verblüfft mit einer Ästhetik der Bilder, die er oft mit liebevoller Ironie auf die Schweiz mit all seiner Schönheit fokussiert, die allerdings anfällig geworden zu sein scheint. Eine Geschichte zwischen Ankommen und Abschied Ist die Schweiz eventuell eine Idee, die gewahrt und weiterentwickelt weiterlesen...

von: Anja Berger
29. Juli 2019

„Der Höhepunkt wird in Bern erreicht“

Anja Berger schreibt in einem Zug oder in Zügen. Die Autorin von Thrillern ist viel mit der Bahn unterwegs und hat Zeit zum schreiben.

© Anja Berger

  Von Winterthur nach Brig – Von Mitreis(s)ender Hilfsbereitschaft Zum Glück konnten wir schon in Winterthur zusteigen ... Ostern soll das Wetter traumhaft werden. Offenkundig sind wir nicht die einzigen, die das nutzen möchten. Ihr kennt den Familienwagen der SBB? Den von den Doppelstockzügen? Im oberen Stock ist ein Spielplatz eingebaut, in der unteren Etage gibt es einen kleinen Sitzbereich und Platz für Fahrräder, Kinderwagen, Anhänger, und was die Leute sonst noch so alles selbst verladen möchten. Von Dingen, die die Leute selbst verladen möchten, gibt es weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
28. Juli 2019

Spenden oder nur Wünschen?

Unser Redakteur Urs Heinz Aerni denkt über den Trend nach, bei Geburtstagswünschen via Facebook gleich spenden zu müssen ... oder zu dürfen.

© Foto von Dolores Rupa für Hotel Schweizerhof Lenzerheide

Zuerst fand ich das eine gute Idee. Eine Bekannte startete anlässlich ihres Geburtstages via Facebook eine Spende-Aktion für eine gemeinnützige Organisation, wohl mit der Überlegung, dass die Leute nichts schenken sollen, sondern etwas Gutes unterstützen. Aber bei Lichte betrachtet, ist es doch nicht so optimal, dieses Konzept. Warum? Erstens, soll nicht erwartet werden, überhaupt beschenkt werden zu müssen. Zweitens, gibt es Zeitgenossen, die einfach alles Gute wünschen möchten, ohne Geld ausgeben zu wollen. Drittens, die zu unterstützende gute Sache finden vielleicht nicht weiterlesen...