• Der neue Roman von Werner J. Egli

  • Der kunstfertige Fälscher

  • Herz und Verstand im Verwaltungsrat

  • Von Markus Bundi

  • Die Vorbereitung der Tiere


von: Urs Heinz Aerni
13. September 2020

„Filme haben die Kraft, viel auszulösen“

Der Verein „Filme für die Erde“ zeigt in diversen Ländern, so auch in der Schweiz Doku-Filme mit Themen wie Umwelt, Naturschutz, Klima und generell über den Umgang mit der Erde. Die Schweizer Co-Geschäftsleiterin, Barbara Roth, gibt Auskunft.

© Barbara Roth - FILME FÜR DIE ERDE (Schweiz)

Urs Heinz Aerni: Schon seit 2007 gibt es den in Winterthur gegründeten Verein "Filme für die Erde" in der Schweiz. Warum braucht die Erde Filme? Barbara Roth: Über Filme finden ganz unterschiedliche Menschen einfach Zugang zu komplexen Umweltthemen. Noch mehr als Bilder oder Texte sprechen Filme fast alle unsere Sinne an. So kann das Medium Film die Leute auf vielen Ebenen erreichen und berühren. Aber auch aufwühlen. Und Emotionen sind wichtig, um Leute für den Klima- und Umweltschutz zu begeistern. Aerni: Die jährlichen Festivals, eine Auszeichnung der UNESCO und Aktionen in weiterlesen...

von: Petra Lohrmann
10. September 2020

Petra Lohrmann las: „Mission Pflaumenbaum“ von Jens Wonneberger

© Müry Salzmann Verlag

Der Roman spielt dreißig Jahre nach der Wende irgendwo im Niemandsland des deutschen Ostens, in einem Dorf, eine Autostunde von einer Großstadt entfernt. Dorthin begibt sich Kramer, ein Bibliothekar Mitte/Ende fünfzig, Mitdemonstrant der Friedlichen Revolution, geschieden und ein wenig verunsichert, für ein Wochenende zu seiner Tochter Tine. Sie lebt mit Mann und Katze in einen Haus mit Garten und versucht, dort ihren Traum vom ursprünglichen Leben zu verwirklichen. Kramer kommt mit dem Bus an, und wird sofort angesprochen von einem Mann, der an einen Vogel erinnert. Rottmann heißt er. weiterlesen...

von: Petra Lohrmann
8. September 2020

Petra Lohrmann las „Lolly Willowes oder Der liebevolle Jägersmann“ von Sylvia Townsend Warner

© Dörlemann Verlag

Lolly Willowes, erschienen 1926, ist der Debütroman Sylvia Townsend Warners. Er wurde in Großbritannien und den USA begeistert aufgenommen, mit Preisen ausgezeichnet und 2014 in die `Liste der hundert besten englisch-sprachigen Romane´ aufgenommen. Hierzulande darf und muss die Autorin noch entdeckt werden. Schön, dass nun die überarbeitete Übersetzung von Ann Anders vorliegt, versehen mit einem profunden Nachwort von Manuela Reichart. Sylvia T. Warner war eine begabte und freiheitsliebende Frau. Ursprünglich wollte sie bei Schönberg in Wien Musik studieren, der Krieg verhinderte weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
6. September 2020

Buchtipp: „Klosterfest“ von Hubert Spörri

Ein historiographisches Lesebuch.

© - Hubert Spörri

Information vom Verlag: "Hubert Spörri hat sich intensiv mit Leben und Werk von Pater Alberik Zwyssig (1808 - 1854) befasst. Dabei stiess er immer wieder auf interessante Details im Umfeld des "Schweizerpsalms". Diese Randgeschichten hat er nun in einem Buch zusammengefasst. Das Ergebnis ist eine Gratwanderung zwischen wissenschaftlicher Abhandlung und spannendem Geschichtsbuch, in dem uns die historischen Begebenheiten in zeitlicher Abfolge klar und verständlich vor Augen geführt werden. In packender Weise dokumentiert der Autor die Aufhebungen schweizerischer Klöster seit dem weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
4. September 2020

«Ich lächle endlich»

Der Zeichner und Kabarettist, Manuel Stahlberger, ist mit seinem neuen Programm «Eigener Schatten» auf Tour und gibt dazu Auskunft. Die Fragen stellte Urs Heinz Aerni.

© Manuel Stahlberger Foto- Michael Schoch, Zürich

Urs Heinz Aerni: Sie beehren die Kleinbühnen mit Ihrem neuen Programm. Werden wir Sie zum erstem Mal lächelnd erleben? Manuel Stahlberger: Ja genau, im neuen Programm lächle ich endlich. Aerni: In Ihrem Programm wähnt man sich zwischen Weiterbildungs-Seminar und einem tiefenentspannten Kabarett-Programm allerdings schon früh am Puls der gesellschaftlichen Problemthemen, denn Sie haben ja schon musikalisch den Klimawandel 2010 vor die Kamera gebracht. Wie dürfen wir Ihre Arbeit an der Programmentwicklung vorstellen? Stahlberger: Den Anfang vom Anfang finde ich immer harzig. Es weiterlesen...