• Kehrtwende

  • Ganz wie sie

  • Vom Rauschen und Rumoren der Welt

  • Wenn das Leben runft

  • Wei weiter?

  • Fußball ist auch bei Regen schön


von: Schweizerische Vogelwarte Sempach
6. Februar 2020

Kot offenbart Weltrekord

Als Pierre Mollet von der Vogelwarte den Vogelkot aufhob, ahnte er noch nicht, dass er einen sensationellen Fund in Händen hielt: Die Hinterlassenschaft stammte vom bisher ältesten Auerhuhn der Welt. Dieser Weltrekord gelang im Kanton Schwyz. Dieser setzt Schutzmassnahmen für das Auerhuhn um und überwacht dessen Bestände mit einer speziellen Monitoringmethode.
INFORMATIONEN VON DER VOGELWARTE SEMPACH:

© Das Auerhuhn ist eine imposante Erscheinung. Dennoch ist der grösste Schweizer Hühnervogel sehr scheu und störungsempfindlich und zeigt sich nur sehr selten. Foto © Marcel Burkhardt

Die nachweislich ältesten Auerhühner der Welt sind mindestens 10 Jahre und 9 Monate alt und leben im Kanton Schwyz. Dies weiss man, da ihr Kot bereits 2009 einmal im Rahmen eines Populationsmonitorings gefunden wurde, welches die Vogelwarte Sempach gemeinsam mit dem Kanton Schwyz durchführt. Mithilfe molekularbiologischer Methoden ist es möglich, aus Kotproben DNA zu gewinnen. Damit können genetische „Fingerabdrücke“ erstellt und so einzelne Individuen identifiziert werden. Diese genetischen Informationen ermöglichen somit auch Rückschlüsse auf die Grösse einer Population. weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
5. Februar 2020

„Nichts geht auf die Schnelle“

Die Weinbauern Andreas Meier und Markus Utiger lagerten im Tessiner Gestein Weine aus dem Aargau und dem Burgenland. Im Gespräch geben die beiden über die Vorteile der Magnumgröße, Lager- und Marketing-Trends und ihre Haltung zum Zeitgeist Auskunft.

© Andreas Meier und Markus Utiger beim Öffnen der beiden Magnumflaschen "Passion & Zeit". Bild von Salomé Meier

Urs Heinz Aerni: Andreas Meier und Markus Utiger, Sie haben sich zusammengetan und unter dem Titel „Passion & Zeit“ in einem Gebirgsfelsen Weine eingelagert, Magnum-Flaschen. Wieso eigentlich diese Grösse? Markus Utiger: Das Verhältnis zwischen dem Volumen Wein und den Anteilen Gas und Sauerstoff CO2 ist für eine langfristige Reifung sehr gut. Dazu kommt noch der längere und engere Flaschenhals, der dem Korken eine längere Ausdehnung ermöglicht. Aerni: Das hiesse eigentlich, dass jeder Wein in eine Magnumflassche abgefüllt werden müsste? Andreas Meier: Naja, als weiterlesen...

von: Birgit Holzner, Edition Laurin Innsbruck
2. Februar 2020

Bucherverlage stellen sich vor: EDITION LAURIN Innsbruck

© Logo Edition Laurin

Die edition laurin ist die Belletristikreihe von innsbruck university press. Der 2005 gegründete Universitätsverlag innsbruck university press unterstützt die Aufgaben und Ziele der Universität Innsbruck sowohl was ihren Forschungs- als auch ihren Bildungsauftrag betrifft, indem er regional, national und international relevante Forschungsergebnisse sowie Publikationen, die das kulturelle Leben bereichern, publiziert. Die Veröffentlichung wissenschaftlicher und der humanistischen Kulturtradition verpflichteten Arbeiten ist nicht nur ein nachhaltiger Beitrag zum gesellschaftlichen und weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
31. Januar 2020

Von Humor bis Sex und Politik

Auch die Welt der Animationsfilme widmet sich wie alle Kulturgattungen diesen Themen. Ein Interview mit der Leiterin des Festivals Fantoche in Baden (Schweiz, Aargau), Annette Schindler.

© Annette Schindler FANTOCHE Pressebild

Urs Heinz Aerni: Frau Schindler, Sie erhalten als Festivalleiterin sicher sehr viele Anfragen aus der Animationsfilm-Szene, oder?   Annette Schindler: Ja, das stimmt. Die Anfragen gehen aber nicht nur an mich, sondern an viele der Mitarbeiterinnen von Fantoche - zur Zeit sind es nur Frauen!. Heute fragte jemand nach Animations-Stummfilmen, die es nach der Erfindung des Vertonten Films in den zwanziger Jahren ja kaum mehr gab. GIF’s sind heutzutage oft ohne Ton, so dass wir nun die Idee entwickelt haben, statt einem Stummfilm mehrere GIF’s zusammenzufügen.   Aerni: weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
30. Januar 2020

Relevante Aussagen?

Sollen in den Polizeimeldungen jeweils die Herkunft der Beteiligten genannt werden?

© Pressebild Polizei Österreich

In Zürich entfachte wieder die Debatte, ob die Polizei jeweils die Herkunft von involvierten Personen bei Zwischenfällen genannt werden soll. Hier geht es zu einem Beitrag in der Neuen Zürcher Zeitung... Unser Redakteur meint dazu: Ein Deutscher, ein Italiener und ein Serbe hätten den Überfall begangen. So stehts in der Zeitung. Wie relevant sind die Aussagen für den Lesenden? Hilft es? Nützt es? Wer will es wissen? Wäre es auch interessant, zu erfahren, ob bei der Schlägerei oder beim Autounfall ein Bayer, ein Hesse und ein Hamburger involviert sind? Wieso nicht? Bei der weiterlesen...