• "Du gehörst dazu" von Veronika Hürlimann

  • "Wolfs Tochter"

  • Vom Fußballer zum Dichter

  • "Die Enthüllung" von Kerstin Chavent

  • Fernando Pessoa

  • "Civetta" von Elias Schneitter

  • Das Planetenrührwerk


von: Urs Heinz Aerni
1. August 2022

Als Dank an Graubünden

Hans Bollmann legt ein reiches Buch mit persönlichen Wandernotizen vor aber nicht nur, und gibt Auskunft über sein Verhältnis zu seiner zweiten Heimat.

© Verlag Transhelvetica

Urs Heinz Aerni: Herr Bollmann, auf dem Tisch liegt ein schönes dickes Buch, eigentlich ein Kompendium mit dem Titel „GR Großraum Lenzerheide“. Schielen Sie damit auf eine Urbanisierung der Heide? Hans Bollmann: Mit der kleinen Buchstabenspielerei will ich daran erinnern, dass das Hochtal Lenzerheide ein Teil von Graubünden ist. Als Zürcher, der schon in der Schule von der besonderen Gemeindeautonomie in Graubünden gehört hat, schien mir diese Erinnerung an das Gemeinsame im Kanton der 150 Täler angezeigt. Aerni: Und auch kein Schielen nach Fusionen also? Bollmann: Nein, ich weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni / Verlagsinfo Zytglogge Verlag Basel
1. August 2022

Buchtipp: „Durstig“ von Martina Rutschmann

"Das ist das schöne an gedruckten Büchern, dass ein gelesenes spontan wiederentdeckt werden kann, als wäre es eine Novität. Wie hieß es mal in der Werbung?: 'Das Buch, ein Wert, der bleibt'. Kaum sind Neuerscheinungen ein halbes Jahr alt, gehen Sie im Literaturbetrieb und im Feuilleton vergessen und kommen unter die Räder der Neuerscheinungen. Egal, wann das Buch gedruckt wurde, es ist eine Novität, wenn es entdeckt wird. Deshalb mein Tipp: Kauft den Roman von Martina Rutschmann und lasst Euch lesend verführen in die Geschichten von Menschen, die sich mit Fragen des Lebens und des Todes genauso auseinandersetzen müssen wie wir. Der Autorin gelang ein lesenswertes Buch mit starken Dialogen und zeigt unsere Endlichkeit auf aber auf eine Weise, mit der wir gut vorausschauen können."
Urs Heinz Aerni, Journalist und Redaktion Berg.Link

© Zytglogge Verlag

Alixe kann dem Sterben nicht mehr zusehen. Sie kündigt ihren Job auf der Krebsstation und beginnt mit dem Ausverkauf ihres bisherigen Lebens, um über die Runden zu kommen. Über Fabian, mit dem sie eine lose Liebschaft beginnt, macht sie Bekanntschaft mit dem bald 94-jährigen Forscher Carl. Die Mittdreissigerin fühlt sich wohl in der Gegenwart des charismatischen alten Mannes, aus dessen bewegtem Leben sie viel erfährt. Alixe beginnt versöhnlicher auf ihr eigenes Leben zu blicken. Sie lässt sich auf eine Beziehung mit Fabian ein, eine unbeschwerte Zeit beginnt. Doch diese dauert nicht weiterlesen...

von: Albin Brun
30. Juli 2022

Ein Gedicht und viel mehr von Albin Brun

© Albin Brun - PD

im winter bloss ein wunsch, ein frommer doch nun ist er da, der sommer schon kommt eine kleine klammer (briten nennen sommer "summer" "zomer" sagt der amsterdamer) jedenfalls, das wetter: hammer! manche essen strandnah hummer aus den boxen dröhnt gewummer andre haben liebeskummer löschen eine handynummer leiden stumm in ihrer kammer solch ein sommer ist ein jammer ebenfalls ganz blöd ist immer wenn des nachts in deinem zimmer so ein dummer kleiner brummer deinen wohlverdienten schlummer sabotiert, dann denkst du: schlimmer wird es heut wahrscheinlich nimmer in der weiterlesen...

von: DVA / Redaktion
30. Juli 2022

Buchtipp: »Ein Sommer wie seither kein anderer«

Wie in Deutschland 1945 der Frieden begann – Zeitzeugen berichten
"Ein Buch, das sehr bewegt und hilft, über die heute Welt zu reflektieren. Ein wichtiger Beitrag zur Erinnerung an eine Zeit, die zu den größten Katastrophen der Menschheit gehört." Urs Heinz Aerni

© DVA

Prominente Zeitzeugen erinnern sich an das Ende des Zweiten Weltkriegs: Wie Deutsche den Friedenssommer 1945 erlebten Der 9. Mai 1945 war, nach fast sechs Jahren Krieg, der erste Friedenstag in Europa – und der Beginn eines Sommers, der bestimmt war von Aufbruch, Trauer und Lebensgier. Die Bombenangriffe waren vorbei, die Väter und Ehemänner häufig tot oder in Gefangenschaft, die Kinder und Jugendlichen sich selbst überlassen, die Zukunft war ungewiss. Für alle waren es Wochen der Not, für die meisten auch der Scham: Zu Massenvergewaltigungen und Vertreibungen kam die Erkenntnis weiterlesen...

von: Bucher Verlag, Hohenems
28. Juli 2022

Buchtipp: „von der Durchlässigkeit“ von Elsbeth Maag und Sepp Köppel

der Farben, der Worte, der Bilder, der Grenzen

© Bucher Verlag

In ihrem gemeinsamen Werk vereinen der Fotograf Sepp Köppel und die Schriftstellerin Elsbeth Maag Bild und Lyrik zu einer stimmigen, gefühlvollen Einheit. Die Durchlässigkeit der Farben und die Leichtigkeit der Elemente spiegeln sich gleichwohl in den Aufnahmen Köppels wie in den Texten Maags wider. Bilder und Sprache begleiten den Leser durch ein Jahr mit fließenden, durchlässigen Grenzen im Spiel des Lichts und der Farben in der Natur. Elsbeth Maag, in Buchs SG geboren, aufgewachsen und geblieben. Schreibt Lyrik, vorwiegend in der Schriftsprache, sonst im Buchserdialekt. Die Liebe weiterlesen...