• Endlich in den Schweizer Kinos!

  • "Jenesland" Giorgio Avanti

  • "Das Schweigen der Meere"

  • Ankunft der Seifenblasen


von: Urs Heinz Aerni
30. November 2014

Im Welterbe – Gastbeitrag von Jochen Ihle

Wintertage im Goms und in der Aletschregion sind etwas für Geniesser. Ins bergbahnfreie Obergoms kommt man zum Langlaufen, Winter- und Schneeschuhwandern - und in der Aletscharena spaziert man zwischen den autofreien Dörfern Riederalp, Bettmeralp und Fischeralp.

© Wandermagazin SCHWEIZ - Magazin

Von Jochen Ihle (Redaktion Wandermagazin SCHWEIZ) Das UNESCO-Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch erschliesst sich Wandernden auf so spektakulären Pfaden wie dem Aletsch-Panoramaweg oder dem Höhenweg über den Bettmergrat. Im sonnenverwöhnten Obergoms, am obersten Ende des Wallis und eingebettet zwischen den Pässen Furka, Grimsel und Nufenen, ist der Gommer Höhenweg ein Wanderklassiker. Aussichtsberge wie Eggishorn, Sparrhorn und Risihorn sorgen für wunderbare Rundumsichten und grosse Gefühle. John Tyndall war ein kluger Mann. Der irische Physiker untersuchte unter anderem weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
28. November 2014

Buchtipp: Feuer, bitte!

Berliner Gedichte über die Liebe, herausgegeben von Rainer Stolz und Stephan Gürtler für "Die Freuden des jungen Konverters"

© Dahlemer Verlagsanstalt Berlin

pd Die beiden Herausgeber schufen 6 Rubriken, denen sie die unterschiedlichen Gedichte der 18 Autorinnen und Autoren der Anthologie zuordnen. Diese Gedichte umspannen deutlich den Tenor, der dem Thema Liebe in Berlin - und anderswo heute wohl auch - beigemessen wird. Ein Vorwort und die Bio-bibliografischen Angaben geben den Lesern zusätzliche Hilfe, die Anthologie lustvoll zu durchstreifen. Die Autoren der Anthologie Feuer, bitte! Lars-Arvid Brischke Crauss Roland Distl Guido Fassbender Andrej Glusgold Stephan Gürtler Anna Hoffmann Björn Kuligk Steffen Popp Dominique weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
27. November 2014

Buchtipp: Judenlümmel

Ihre Botschaften wurden zum inoffiziellen Nachrichtendienst, zum CNN des Undergrounds, wie Alan Kaufman es einmal bezeichnete.

© Edition BAES - Buchcover

»Judenlümmel« (in der amerikanischen Originalfassung »Jew Boy«) ist die Geschichte eines Jungen, der in den Fünfzigerjahren als Sohn einer Holocaust-Überlebenden in der Bronx aufwächst und alles versucht, seiner Mutter und ihren Opfergeschichten aus dem Zweiten Weltkrieg zu entkommen. Er flüchtet aus dem familiären Wahnsinn, aber er kann den Dämonen seiner Kindheit nicht entfliehen. Seine Odyssee bringt ihn in den Westen der USA, in einen Kibbuz in Israel, dann als Kämpfer in die Israelische Armee und schließlich kehrt er schwer alkoholsüchtig in die Staaten zurück, wo er sich weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
26. November 2014

„Der Koch“ von Martin Suter jetzt in den Kinos Deutschlands

Ab 26. November läuft der Spielfilm in Deutschland, in Zürich war bereits die Vorpremiere. Ein Bericht von unserem Mitarbeiter Urs Heinz Aerni

© pd Kinoplakat

  Kommen wir gleich zur Sache. Kamera/Photografie/Schnitt: Erstklassige Bilder, Farben und Sequenzen aus der Küche. Die Nahaufnahmen des Fischzerlegens sind ein Genuss. Injektionen in die Fruchtkörper im Drink: als wäre man als Taucher da drin. Das Sieden und Braten von Fleisch und Huhn: als würde man mitbruzeln. Kurz und gut: Bildpoesie. Kompliment. Kleine Frage: wieso ist das Licht in der Wohnung des Tamilischen Kochs immer so benebelt und diesig, als schwebte ständig Brat-Öl in der Luft?   Plot und Story: Die Story ist ziemlich schnell erkenn- und weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
23. November 2014

Buchtipp: Leben & Werk von Felix Philipp Ingold

Es soll ein Lebensgeschenk des großen Gelehrten, Schriftstellers und Dichters sein. An sich? Nein.

© Matthes & Seitz Berlin

Infos vom Verlag: Überraschende Reflexionen, tiefe Einsichten, skurrile Einfälle, brillante Oberflächen: »Leben und Werk« ist ein Meisterwerk des Tagebuch-Genres. Die hier auf über tausend Seiten versammelten und komponierten Einträge aus fünf Jahren folgen jedoch nur bedingt dem Jahreslauf, denn jeder Tag des Kalendariums verbirgt kostbare ununterscheidbar ineinander verwobene Schichten von fünfmal sich wiederholenden Jahrestagen. Die Chronologie ist aus den Angeln gehoben, die Ewigkeit findet so Platz in dieser Archäologie der Jetzt-Zeit, die aus lauter realen Versatzstücken weiterlesen...