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  • Die Weltgeschichte des Fußballs in Spitznamen

  • Der Kunde ist dein größter Fan

  • Wir haben leider Diebe im Haus

  • Reise nach Karabach

  • Krieg und Chaos in Nahost

  • Der Mann, der nicht ins Kino geht


von: Heiko Schwarzburger
12. Februar 2014

„Die Russen räumen Afghanistan!“

Heute vor 25 Jahren (2): Gorbatschow ordnet den Rückzug aus dem Hindukusch an. In seinem Roman „Die Glöckner von Utopia“ lässt H.S. Eglund die dramatischen Ereignisse auferstehen. Der Roman über den aufrechten Gang ist aktueller denn je: Nach wie vor stehen ausländische Truppen in dem leidgeprüften Land.

© E. Kuvakin

Am 12. Februar 1989 ging eine Nachricht um die Welt: Kreml-Chef Michail Gorbatschow ordnete den Rückzug der Sowjetarmee aus Afghanistan an. Ein Jahrzehnt lang hatten die Russen versucht, die Mudschaheddin zu besiegen. Doch mit militärischer Hilfe aus den USA und aufgrund der unzulänglichen Bergregionen behielten die Taliban die Oberhand. Ihre Erfahrungen in asymmetrischer Kriegsführung setzten sie später gegen den Westen ein. Fundamentalisten in Ost und West Nach dem Abzug der Russen kamen die Amerikaner und die Deutschen. Denn dem Weißen Haus war die fanatisierte Guerrilla um Osama weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
9. Februar 2014

Flohmarkt für Nachtschwärmer

Am 21. Februar steigt im Kulturzentrum Danziger 50 ein ungewöhnliches Ereignis: Mitten in der Nacht finden sich Händler und Bummler in dem ehrwürdigen Bau, um Waren, Kunstwerke und Kleinodien zu feilschen. Ab 19 Uhr geht es los.

© Kulturverein Prenzlauer Berg e.V.

Vom Dach bis zum Keller werden alle möglichen Arten von Trödel und Flohmarkt gehandelt. Das Motto der Veranstaltung lautet: Lasst die Motten tanzen. Nicht Frühaufsteher, sondern Nachtschwärmer sind gefragt. Der Flohmarkt beginnt ab 19 Uhr und dauert bis nach der Geisterstunde. Außer der Chance, etwas Wertvolles oder Nutzloses auf dem Flohmarkt zu ergattern, erwartet die Besucher und Gäste ein spannendes Kulturprogramm: mit Live Musik, Feuershow auf der Straße, Soundinstallationen und Überraschungsaktionen. Für gute Stimmung sorgen das hauseigene Café, das warme und kalte Getränke weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
7. Februar 2014

Die Trasse, die keiner braucht

Die geplante Gleichstromtrasse Sued.Link von Norddeutschland nach Bayern ist überflüssig wie ein Kropf. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) schwingt sich zum Wortführer der Trassengegner auf. Vor einem Jahr hatte er die Starkstromleitung abgenickt.

© Tennet

Kaum ist der Verlauf der rund 800 Kilometer langen Stromtrasse von Norddeutschland nach Bayern publik geworden, erhebt sich massiver Widerstand. Das Kabel soll Windstrom von den Küsten und aus Schleswig-Holstein nach Süden bringen, um Atomkraftwerke in Franken zu ersetzen. Sie gehen 2022 vom Netz. Die neue Trasse, so viel ist bereits klar, ist völlig überflüssig. Denn Bayern versorgt sich zunehmend selbst: durch Windräder im eigenen Land, durch Photovoltaik, Biogasanlagen und Blockheizkraftwerke. Deshalb steigen die Bürger gegen den geplanten Mammutbau auf die Barrikaden. Ausbaustopp weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
6. Februar 2014

Der letzte Tote der Mauer

Vor 25 Jahren (1): Chris Gueffroy wird an der Mauer in Treptow erschossen. In seinem Roman „Die Glöckner von Utopia“ lässt H.S. Eglund die dramatischen Ereignisse auferstehen. Der Roman über den aufrechten Gang ist aktueller denn je.

© HSE/BZ PolBildung

Am 5. Februar 1989 wurde der zwanzigjährige Chris Gueffroy an der Berliner Mauer erschossen. Er war das letzte Opfer der Grenze, die ein Dreivierteljahr später endgültig fiel. In der Nacht zum 6. Februar hatten Gueffroy und ein Freund versucht, die Mauer zu überwinden. Vier Soldaten eröffneten das Feuer, er starb im Kugelhagel. Sein Freund überlebte schwer verletzt. Die Beiden hatten geplant, in Treptow zu fliehen, wo die Grenze hinter einer Kleingartenkolonie verlief, am Zweigkanal in Britz/Neukölln. Kurz vor Mitternacht scheiterten die Flüchtlinge am letzten Hindernis, einem weiterlesen...

von: Heiko Schwarzburger
29. Januar 2014

Gabriel würgt die Energiewende ab

Fast jede zweite Kilowattstunde Ökostrom stammt aus Anlagen, die Bürgern gehören. Doch wenn derzeit über die Zukunft der Energiewende entschieden wird, haben die Bürger bisher keine Stimme. Dies soll sich nun ändern. Elf Organisationen haben in Berlin das Bündnis Bürgerenergie gegründet.

© Brass Monier

Alleine im Jahr 2012 haben Bürgerinnen und Bürger über fünf Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert. Damit ist die Bürgerenergie der Marktführer der Energiewende. „Unser Ziel ist es, der Bürgerenergie im politischen Berlin eine kraftvolle Stimme zu verleihen“, sagt Ursula Sladek, eine der Initiatorinnen des Bündnisses sowie Trägerin des Deutschen Umweltpreises. „Die von der großen Koalition vorgeschlagenen Reformpläne sind ein Schlag in das Gesicht der Millionen Bürger, die sich für eine dezentrale Bürgerenergiewende einsetzen. Ein Schlag ins Gesicht der weiterlesen...