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  • Warum wir weniger Religion brauchen

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von: Nana Pernod
13. August 2015

Ausgehtipp Zürich: tierisch festlich

In der Zürcher Galerie 16b stellt das Künstlerinnentrio Nana Pernod (Zürich), Marlis Spielmann (Thalwil) und Corina Staubli (Männedorf) phantastische Gestalten und reale menschliche Sequenzen aus. Die Ausstellung „Beast & Feast“ feiert experimentelle Materialität und ungewohnte Formgebung.

© "Beast & Feast"

Marlis Spielmann setzt sich mit dem Eigenen, dem Weiblichen ­‐ kurz der Frau und ihrem „wilden und animalischen“ Innenleben auseinander: Dort wohnen ihre Biester. Diese Einblicke in die weibliche Wesensart kontrastiert sie mit der Auseinandersetzung mit Hunden, die ausgeführt werden. Neben Pappkartons als Bildträger verwendet sie auch gebrauchte Fruchtverpackungen aus Kunststoff. Dieses Alltagsmaterials bedient sich auch Corina Staubli für ihre Skulpturen. In diesen treten alle „Biester, die in uns stecken“, zutage. Bisweilen erschliessen sie sich dem Betrachter erst weiterlesen...

von: Crime Cologne 2015
12. August 2015

Das Krimifestival Crime Cologne startet im September zum vierten Mal

Soeben erhalten wir neue Informationen vom Veranstalter:

© Crime Cologne

Krimifans aus dem Rheinland können sich auf den Herbst 2015 freuen. Vom 21. - 26. September findet in Köln zum vierten Mal das Krimifestival Crime Cologne statt. Für sechs Tage wird Köln dann wieder ganz im Zeichen der Spannungsliteratur stehen. Das Programm gestaltet sich dabei in diesem Jahr besonders hochkarätig und liest sich wie das Who-is-Who der nationalen und internationalen Krimiszene:  40 Autorinnen und Autoren aus zehn Ländern und drei Kontinenten werden in Köln zu Gast sein.  Neben altgedienten Krimistars, begnadeten Newcomern und namhaften Moderatoren wird auch das weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
11. August 2015

Erfrischendes Programm mit Wettbewerb in Lenzburg

Das Aargauer Literaturhaus in Lenzburg überrascht mit einem erfrischend interessanten Programm bis Oktober.

© Aargauer Literaturhaus Lenzburg

  PROGRAMM AUGUST BIS OKTOBER 2015 Saisoneröffnung Freitag, 28. August 2015, 19.15 h Nicht auf den Mund gefallen! Mit Jens Steiner, Dani Mosimann, Big Zis, Christine Lötscher Bahnhof verstehen – die Nadel im Heuhaufen suchen – sich etwas aus dem Ärmel schütteln…: Solche und andere Redewendungen brauchen wir im Alltag, oft ohne zu wissen, was sie bedeuten. Uns interessiert an diesem Abend aber: Wer erfindet die beste Geschichte, woher eine bestimmte Redewendung stammt? Das Literaturhaus eröffnet seine neue Saison mit einem interaktiven Wortspiel über weiterlesen...

von: Rüffer & Rub - uha
1. August 2015

Buchtipp: Da und doch so fern

Vom liebevollen Umgang mit Demenzkranken

© Rüffer & Rub

Eine Demenzerkrankung ist nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern insbesondere für die Angehörigen eine starke Belastung. Oft übernehmen sie jahrelang die Betreuung einer geliebten Person, die physisch zwar präsent, psychisch aber abwesend ist. Gerade dieser »uneindeutige Verlust« (Ambiguous Loss), das »Da und doch so fern«-Sein, ist schwer zu verkraften. Mit Empathie und didaktischem Geschick geht die Psychotherapeutin Pauline Boss auf die Anliegen der Angehörigen ein und hilft ihnen zu akzeptieren, dass sie nicht alles unter Kontrolle haben müssen und auch negative weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
30. Juli 2015

„Ich kenne kaum waschechte Berliner“

»atmosphärisch dichte Momentaufnahmen« schreibt der TAGESSPIEGEL über das Buch von Ilma Rakusa, in dem sie Berlin begegnet aber in Zürich lebt

© Droschl Graz

Urs Heinz Aerni: Frau Rakusa, kürzlich ist Ihr Buch "Aufgerissene Blicke" erschienen, eine Art Berlin-Tagebuch. Berlin boomt, und zwar so, dass Paris schon eifersüchtig ist. Im Vorwort erwähnen Sie, dass Berlin Sie schon immer angesprochen habe. Woran liegt es?  Ilma Rakusa: Berlin ist für mich bis heute ein Scharnier zwischen Ost und West. Und es zeigt die Wunden einer Geschichte, die auf Schritt und Tritt sinnfällig wird. Ich selber stamme aus dem Osten, habe Slawistik studiert und ein Jahr in Leningrad (heute St. Petersburg) verbracht. Wenn ich im Scheunenviertel, in der Großen weiterlesen...