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  • Warum wir weniger Religion brauchen

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von: Infoverlag Karlsruhe
28. September 2015

Buchtipp: Auf dem Schlappseil

100 tagebuchartige Skizzen hat Eberhard Raetz zu einer ungewöhnlichen Erzählung verwoben.

© Infoverlag Karlsruhe

Das gemeinsame Familienessen verläuft fast ohne Zwischenfall. Der Sohn tischt Köstlichkeiten aus Damaskus auf. Die Enkelkinder spielen ebenso friedlich wie der See den Eltern und Großeltern einmal mehr zu Füßen liegt. Das Idyll am Lac Léman ist nahezu perfekt, als die Tochter beim Abräumen des Tisches wieder das Zittern der linken Hand ihres Vaters bemerkt. „Was ist eigentlich los mit dir?“ Dem passionierten Ausdauersportler war bereits seit einiger Zeit sein unsicherer Tritt aufgefallen. Diagnose: Morbus Parkinson. 100 tagebuchartige Skizzen hat Eberhard Raetz zu einer weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
20. September 2015

Das Märchen der Musik

Ein musikalischer Dialogabend

© pd

Eines der wichtigsten Merkmale der Tradition eines Landes sind seine Märchen. Es sind Erzählungen, die uns alle, ob gross oder klein, an die Grenze zwischen Realität und Phantasie führen.  „Das Märchen der Musik“ ist die Geschichte einer Prinzessin, die blind von Geburt war und ihre Welt nur durch die übrigen Sinne und besonders durchs Hören wahrnahm. Ihr Verhältnis zu den Klängen und der Stille ist ein ganz besonderes und führt zu ihrer übermässigen Liebe für die Musik.   Ein Erzähler, fünfzehn Schauspieler der Theatergruppe Prova.zh und das weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
19. September 2015

„Manche summen leise vor sich hin“

Claudia Zürcher ist Kunsttherapeutin und malt mit Flüchtlingen. Ein Interview.

© Kunsttherapeutin Claudia Zürcher im Gespräch

  Urs Heinz Aerni: Sie sind Kunsttherapeutin. Mann nennt es auch begleitetes Malen. Wer sind Ihre Kunden und warum kommen sie zu Ihnen? Claudia Zürcher: Die kunsttherapeutischen Methoden, mit denen ich arbeite, heißen „Personenorientiertes Malen“ und „Lösungsorientiertes Malen“, die auf dem humanistischen Modell nach Carl Rogers basieren. In mein Malatelier im aargauischen Berikon kommen Menschen, die an sich arbeiten wollen, etwas in ihrem Leben verändern möchten. Sie kommen aber auch mit ganz konkreten Anliegen, einem Symptom wie zum Beispiel Schlafstörungen weiterlesen...

von: PEN Schweiz
17. September 2015

Gastatelier für verfolgte Autoren in Luzern

Deutschschweizer PEN leistet konkrete Hilfe für ausländische Autoren. Vom Oktober an stellt das Deutschschweizer PEN-Zentrum (DSPZ) verfolgten Autorinnen und Autoren aus dem Ausland erstmals in der Schweiz ein Gastatelier zur Verfügung.

© pd

Mitteilung von PEN Schweiz: Die Zahl verfolgter Schriftsteller und Medienschaffender in vielen Ländern ist erschreckend gross. Manchmal gelingt diesen Autoren die Flucht oder die Ausreise ins Ausland. Eine Rückkehr in die Heimat ist häufig während längerer Zeit nicht möglich. Das „Vergehen“ dieser Autorinnen und Autoren ist einzig ihr Eintreten für die Meinungsfreiheit in autoritär geführten Staaten, in denen die Freiheit des Wortes nicht gewährleistet ist. Manchmal reicht ein einziger Satz in einem Roman oder eine Zeile in einem Gedicht, um verhaftet zu werden. Nicht wenige weiterlesen...

von: PD
16. September 2015

Drei! – Und doch keine Zeiger auf Zeit

Aus unterschiedlichen Perspektiven nähern sie sich dem Thema Zeit.

© Alter Friedhof St. Marien-St. Nikolai Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte Region Ost Prenzlauer Allee 1 10405 Berlin

Sie untersuchen Zeit, sie häuten die Zeit, sie schlagen Zeit, sie zeichnen die Zeit, sie schichten die Zeit, sie überlappen Zeit, sie strukturieren Zeit, sie rhythmisieren Zeit, sie bewegen Zeit. Sie, das sind Sandra Riche und Beate Spitzmüller und Manfred Gipper. Sie haben an verschiedenen Kunsthochschulen studiert und waren zu unterschiedlichen Zeiten als Stipendiaten in Basel. Sie verbindet außerdem ein langjähriges Künstler-Dasein in Berlin.   Sandra Riche arbeitet u.a. mit Fundstücken und Alltagsgegenstände. Ihre Objekte, Installationen oder Videos verunsichern weiterlesen...