• Von Jasminka Huber

  • Weine aus dem Jurapark Aargau

  • https://www.edition-converso.com/bücher/der-bienenleser

  • Von Markus Bundi

  • Das Universum - Wissen und Staunen


von: Urs Heinz Aerni
17. Februar 2020

„Ein Plädoyer für Teilhabe“

In seinem ersten Roman schickt der Schweizer Autor Fabian Schaefer drei Kantone in einen Bürgerkrieg und entfaltet darin Geschichten, die in ein buntes Kaleidoskop mit allzumenschlichen Facetten mündet.
Urs Heinz Aerni stellte ihm zu diesem Buch Fragen.

© Kameru Verlag Zürich

Urs Heinz Aerni: Mit Ihrem schwer in den Händen liegenden Roman „Artovia“ schicken Sie die Lesenden durch eine Riesengschichte, die den aktuellen Zeitgeist mit in die Zukunft nimmt und einen Schweizerischen Bürgerkrieg auslösen lässt. Erinnern Sie sich, durch was Sie auf diese Idee gekommen sind? Etwa bei der Lektüre von „Vom Winde verweht“ oder durch den Film „Die Klapperschlange“ von John Carpenter? Fabian Schaefer: (lacht) Im Zug von Zürich nach Brugg. Die Leere um den Güterbahnhof vor Spreitenbach mitten in der Zugfahrt hat mich immer fasziniert. Ich habe mich eines weiterlesen...

von: Michelle und Günter Bucher, Hohenems
16. Februar 2020

Der Bucher Verlag trauert um Kurt Bracharz

© Bucher Verlag Hohenems

Unser lieber Freund und Autor ist nach langem Leiden im 73sten Lebensjahr verstorben. Kurt übersetzte uns die deutsche Erstausgabe von „Cincinnati Kid“, dem berühmten Spielerroman aus den USA, der u.a. mit Steve McQueen erfolgreich verfilmt wurde. Sein Buch „The Map“ zeigte die schriftstellerische Vielfalt im Bereich Literatur und Kunst u.a. auch mit spannenden gemalten Collagen. In vielen Begegnungen lernten wir Kurt Bracharz nicht nur als grossen Schriftsteller und Kenner der Gastroszene und Intimus von geniesserischer Produktqualität kennen, sondern auch als lieben Freund und weiterlesen...

von: H. S. Eglund
15. Februar 2020

Bonjour Tristesse: Historischer Stadtkern von Avignon

Die Provence ist ein Touristenmagnet. Der Papastpalast und die berühmte Brücke gehören sogar zum Weltkulturerbe der Unesco. Wer sich vom Alttagsstress erholen und die innere Ödnis richtig ausleben möchte, wird hier mit endloser Langeweile belohnt.

© H.S. Eglund

Avignon, ein geheimnsvoll klingender Name mit Historie. Zwischen 1309 und 1376 hausten hier die Päpste, weil sie Knatsch mit der Kurie in Rom hatten. Der Zoff um die richtige Auslegung der Testamente und der Kirchenregeln setzte sich danach fort, denn die Kardinäle putschten gegen den Pontifex in Rom und wählten in Avignon einen Gegenpapst. Erst 1417 kehrte der Oberhirte der katholischen Schafsherde dauerhaft nach Rom zurück. Wo er bis heute hockt. Ein Monument der Leere Was blieb von diesem mittelalterlichen Streit? Der Papstpalast in Avignon: bemerkenswertes Monument der inneren weiterlesen...

von: pd/Bucher/uha
15. Februar 2020

Buchtipp: „Exerzitien des Wartens“ von Kathy Zarnegin

© Bucher Verlag Hohenems

Wie kann man die oft als quälend empfundene Pflicht­übung des Wartens kurzweilig gestalten? Am besten indem man sich in Kathy Zarnegins Exerzitien des Wartens vertieft. Kaleidoskopartig breitet sie ein buntes Spektrum funkelnder Aperçus, überraschender Einfälle, kluger Aphorismen, nachdenklicher Reflexionen und informativer Kurzessays aus, die eine in jeder Hinsicht genüssliche Lektüre bescheren. Die Zeit vergeht wie im Fluge, und man lernt, die Vielsinnigkeit des Wartens zu verstehen. Annemarie Pieper Kathy Zarnegin wurde 1964 in Teheran weiterlesen...

von: Dr. Sabine Spehn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Max-Planck-Institut für Ornithologie
12. Februar 2020

Einfach mal treiben lassen: Windrichtung bestimmt Brutgebiete von Strandläufern

Dr. Sabine Spehn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Ornithologie

© Männliche Graubruststrandläufer fliegen tausende von Kilometer zum und innerhalb ihres Brutgebietes ... Lars Petersson, www.larsfoto.se

Männliche Graubruststandläufer besuchen in der Regel mehrere Nistplatzorte während des kurzen arktischen Sommers. Dabei entscheiden sie wohl spontan, in welche Richtung sie als nächstes fliegen: Je nach dem, wohin der Wind sie trägt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben mittels Satellitentelemetrie-Sendern die Flugbahnen von 80 Männchen verfolgt und herausgefunden, dass Brutgebiete in der russischen Arktis eher mit Rückenwind besucht werden. In der Arktis, wo der Sommer kurz und die Brutgelegenheiten unvorhersehbar sind, können die Tiere durch weiterlesen...