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von: Urs Heinz Aerni
29. Juni 2019

„Andere Kräfte außer Kraft zu setzen“

Wir befragen Schreibende zu ihrem Verhältnis zur Sprache, zur Arbeit und zu Büchern. Jetzt Lucas Palm.

© pd - Lucas Palm

Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Lucas Palm: "Andere Kräfte außer Kraft zu setzen, bestenfalls. Oder schlimmstenfalls, je nach dem. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Palm: Der Raum, in dem meine Büchersammlung ist. Wo genau, in welchem Land oder welcher Stadt, dieser Raum sich befindet, ist eigentlich völlig egal. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Palm: Auch verbrennen oder zerreißen, sofern er dafür bezahlt hat. Aerni: Eine Welt ohne Bücher würde... Palm: Dem Regenwald gut tun, mir aber nicht. Wobei der Welt das eine oder andere weiterlesen...

von: Schweizerische Vogelwarte Sempach
27. Juni 2019

Vögel und Hitze

Dieser Tage wird es richtig heiss. Nicht nur wir Menschen spüren die Auswirkungen der aktuellen Wetterlage, auch die Vögel müssen sich mit den hohen Temperaturen arrangieren. Zwar sind sie dafür gut gerüstet, dennoch können wir unsere gefiederten Freunde unterstützen: Einheimische Büsche im Garten spenden Schatten, und Vogelbäder mit täglich frischem Wasser werden gerne besucht.

© Ab ins kühle Nass! Wie wir Menschen nehmen Vögel bei diesen Temperaturen gerne ein Bad. Um die Hygiene zu gewährleisten ist es wichtig, das Wasser täglich zu wechseln. Foto © Beat Rüegger

Sempach. – In diesen Tagen rollt eine Hitzewelle auf die Schweiz zu. Nicht nur die Menschen, auch die Natur muss mit der Hitze zurechtkommen. Die Vögel müssen sich ebenfalls damit arrangieren, sie haben aber viele Anpassungen, die ihnen das Leben bei hohen Temperaturen erleichtern. Vögel haben eine Körpertemperatur von rund 41°C und tolerieren Hitze deshalb weit besser als Menschen. Zudem verkraften sie eine Zunahme der Körpertemperatur auf bis zu 46°C in der Regel gut. Vögel verlieren sehr wenig Flüssigkeit, da ihr Kot sehr wenig Wasser enthält. Zudem können Vögel im weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
26. Juni 2019

Wiese statt Rasen

Liebe Rasen- und Umschwungbesitzende,
Wenn Sie den Rasenmäher wachsen lassen und ihn in eine Wiese umwandeln lassen, können Sie folgende Vorteile genießen:

1. Weniger Arbeit mit Lärm und Energieverschleiß.
2. Glückliche Nachbarn, die mehr Ruhe schätzen.
3. Mehr Blumen zum Bestaunen und Beschnubbern.
4. Fördert Insekten und Vögel.

Fazit: Sie tun konkret was gegen das Artensterben, das unsere Lebensgrundlage gefährdet.

Mit Dank sei noch dieses Buch empfohlen und genießen Sie ab jetzt die Natur um Ihr Heim herum.

Urs Heinz Aerni

© Pala Verlag

  Es gibt fast keinen Garten ohne Rasen und meist macht der Rasen Probleme. Ulrike Aufderheide zeigt, dass sich die meisten Probleme von selbst lösen, wenn statt dem Einheitsgrün mit nur wenigen Grasarten artenreiche Blumenkräuterrasen und Blumenwiesen angelegt werden. Wöchentliches Mähen, Rasenkrankheiten, Düngen und Wässern werden der Vergangenheit angehören. So bleibt viel Zeit, um den Garten zu genießen und die interessanten Wildpflanzen und Tiere kennenzulernen, die im lebendigen Garten heimisch werden. Aber auch wer seinen konventionellen Rasen (noch) nicht umwandeln weiterlesen...

von: Judith Hochstrasser
25. Juni 2019

Das Gehirn, das zum Monster wird

Der neue Roman von Beat Glogger, Wissenschaftsjournalist und Geschäftsführer von higgs, verwebt neuste Gehirnforschung mit Fragen nach Lüge und Wahrheit. Ein rasantes Stück ohne moralische Barrieren. Ein Besprechung von Judith Hochstrasser in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Magazin Higgs Winterthur.

© Reinhardt Verlag

Ein Gehirn liegt in einer Nährlösung. Es ist an diverse Sensoren angeschlossen. So kann es sehen, hören, riechen, ertasten. Und weil seine Gedanken auch in Töne umgesetzt werden, kann es sogar reden. Das klingt gruselig. Die Neuerschaffung von Frankensteins Monster in der Schale sozusagen. Es kann aber auch eine tröstliche Vorstellung sein: Wäre es nicht wunderbar, wir könnten die Gehirne geliebter Verstorbener vor dem Zerfall retten? Sie konservieren und mittels neuer Techniken wieder ans Geschehen in der Welt anbinden? Genau dies geschieht mit dem Denkorgan eines Protagonisten im weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
24. Juni 2019

Medienjurist auf der Flucht, Städte für die Nase und Millionen für Botschaft

Aufgefallene Kurzmeldungen

© Weber Verlag

Ein angeklagter Jurist, vermittelte dem Werd- und Weber Verlag bei Thun nicht nur die Biografie des ehemaligen Schweizer Regierungsmitglied Adolf Ogi, sondern übernachtete auch im Verlagsgebäude. Dem ehemaligen Medienjurist, Brigadiers und Präsidenten der Schweizer Eishockey Liga wird von der Staatsanwaltschaft des gewerbemäßigen Betrugs vorgeworfen. Ämter schützen vor was nicht? In Manchester ahmt der britische Künstler Michael Pinsky mit einer Installation die Gerüche von Städten wie Peking, Neu Delhi, London und Sao Paolo nach. Welche Städte dürften es auch noch weiterlesen...