• Die lustlosen Touristen

  • Felix Philipp Ingold

  • Im Spiel dem Leben Freiheit schenken

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  • Das Meer

  • Die lustlosen Touristen

  • Heimliche Zeugen


von: Redaktion und Edition Converso
1. April 2021

Buchtipp: „Beirut für wilde Mädchen“ von Chaza Charafeddine

© Edition Converso

Diese literarische Autobiographie in zwei Teilen ist eine global-arabische Geschichte und schildert aus der Sicht und dem Erleben einer Nur-als-Mädchen-Geborenen eine Jugend im kulturellen und religiösen Schmelztiegel Libanon mit allen Umbrüchen und Radikalisierungen in den 70er-Jahren. Schließlich, als junge Frau und Studierende, im „Sicherheit“ verheißenden Europa findet sie ihre Heimat in der Sprache. Der zweite Teil des Romans wurde aktuell auf Deutsch verfasst, und der freche und entlarvende Blick des jungen Mädchens hat sich verdichtet zu einem Spiegel auch weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
31. März 2021

„Fremde Kulturen sind eine Chance, kein Schock“

Kibera ist einer der größten Slums der Welt. Die Schweizerin Elena Holz machte sich auf, um das Kultur- und Alltagsleben zu erkunden und legt nun ein beeindruckendes Buch vor, in dem sie von Menschen und ihren Geschichten erzählt. Im Interview erklärt sie, was sie für sich mit nach Hause nahm.

© Bucher Verlag "Made in Kibera" von Elena Holz

Urs Heinz Aerni: Sie besuchten mehrere Monate lang den Slum Kibera bei Nairobi und sammelten nun Ihre Erlebnisse zwischen zwei Buchdeckeln. Sie sagen, dass es sich bei diesem Buch um eine «Gegendarstellung» handle. Wie dürfen wir das verstehen?   Elena Holz: Ziel des Buches ist es, hervorzuheben,dass ineinem Slum trotz grosser Armut auch sehr viel Gutes gedeihen kann. Ich habe es satt, nur negative Zeilen über sogenannte „Entwicklungsländer“ zu lesen. Mir ist es wichtig, dass Menschen aus ökonomisch benachteiligten Orten der Welt nicht als hilfsbedürftige Opfer weiterlesen...

von: Pro Natura, BirdLife Schweiz, Gruppe Wolf Schweiz, WWF Schweiz
31. März 2021

Naturschutzorganisationen für Zusammenleben von Wolf und Bergbevölkerung

Der Schutz der gefährdeten Säugetiere und Vögel und das Zusammenleben von Mensch und Wildtieren müssen verbessert werden. Dieses Ziel hat das Stimmvolk im letzten Herbst mit seiner Ablehnung der einseitigen Revision des Jagdgesetzes bestätigt. Der Bundesrat hat heute eine Revision der Jagd- und Schutzverordnung (JSV) in die Vernehmlassung gegeben. Die Umweltorganisationen bieten Hand zu einer raschen und schlanken Revision zur Verbesserung des Zusammenlebens von Wolf und Bergbevölkerung vor allem durch den Herdenschutz und werden den Entwurf des Bundesrates genau prüfen.

© Kosmos - Buchtipp

  Dank des Neins des Stimmvolkes zum Jagdgesetz gelten in der Schweiz weiterhin klare Grenzen bei der Regulierung von Wolfsbeständen: Es müssen konkrete Schäden vorliegen, der Bund muss zustimmen, die regionalen Bestände müssen erhalten bleiben. Das entscheidende Standbein beim Umgang mit dem Wolf ist der Herdenschutz. Diese wichtigen Punkte muss auch eine Revision der Verordnung erfüllen. Im Rahmen dieser Leitplanken sind die Naturschutzorganisationen bereit, zu Vereinfachungen Hand zu bieten. Ob der Entwurf des Bundesrates diese Bedingungen erfüllt, wird die weiterlesen...

von: Redaktion / PR
30. März 2021

Buchtipp: „Der Pakt“ von Jill Grey

© Buchcover

Annabelle, ein Schatten ihrer selbst, lebt in einer Ehe, die von Regeln bestimmt wird. Ihr Mann George driftet allmählich in den Wahn ab, während seine Misshandlungen ausarten. Nachdem er Anny eines Nachts besonders übel mitgespielt hat, erscheint ihr eine Hexe und bietet ihr einen Pakt an, der ihr die Befreiung aus ihrer Misere ermöglicht. Anny willigt ein. Für 24 Stunden pro Woche gehört ihr Körper fortan der Hexe Cassandra. Ein Körper ist jedoch nicht dafür geschaffen, zwei Seelen zu beherbergen, zumal diese nicht verschiedener sein könnten: Annabelle, eher prüde, mit einem weiterlesen...

von: H. S. Eglund
27. März 2021

Eine Burg in der Pampa

Die Gefilde südöstlich von Berlin sind schwer vom Kohleabbau und ehemaligen Schießplätzen gezeichnet. Bis zum Spreewald bei Lübben – und weiter darüber hinaus – ist das Land öde, flach und irgendwie grau. Doch manchmal glitzert ein Juwel im Sand, den die Eiszeit hinterließ. Ein Kleinod wie die Slawenburg von Raddusch.

© H.S. Eglund

Wenn man die Autobahn gen Dresden und danach bei Lübbenau Richtung Cottbus fährt, summt man unwillkürlich einen lokalen Ohrwurm, verfasst von Rainald Grebe: Es gibt Länder, wo was los is. Es gibt Länder, wo richtig was los ist, und es gibt Brandenburg, Brandenburg. Das Land ist endlos, flach und irgendwo an seinem Ende stoßen die Wolken gegen trockenes Gras. Der Boden ist karg und sandig, und überall sind die Spuren von intensiver Landwirtschaft und alten Tagebauen für die Braunkohle zu sehen. Der Barde singt: In Brandenburg, in Brandenburg ist wieder jemand gegen einen Baum weiterlesen...