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von: Valerie Besl, Sprachsalz Hall in Tirol
5. Juni 2019

ÜBER DIE GROSSEN UND KLEINEN ABENTEUER DES LEBENS – ERSTE PROGRAMMPUNKTE

Die AutorInnen der 17. Auflage der Internationalen Literaturtage Sprachsalz (6.–8. September 2019) erzählen von monströsen Realitäten, über das leise Unglück, außergewöhnliche Freundschaften und zeigen ein berauschendes Panoptikum unserer Wirklichkeit: Neben Vladimir Sorokin, Elke Heidenreich, Zoltán Danyi, Philipp Weiss, Durian Sukegawa, Lorenz Langenegger und Marie Modiano kann man sich auf viele weitere internationale literarische Stimmen freuen. Das gesamte Programm mit allen AutorInnen wird Mitte August bekanntgegeben. Der Eintritt ist wie immer frei.

© Parkhotel Hall in Tirol - der jährliche kultureller Höhepunkt: Sprachsalz.com

Zu Gast ist in diesem Jahr Vladimir Sorokin, der seine Kritik am politischen System Russlands mit den Mitteln der Satire in Erzählungen über irrwitzige und oft dystopische Welten übersetzt. Sein aktueller Roman „Manaraga. Tagebuch eines Meisterkochs" ist eine bitterböse Abrechnung mit dem Literaturbetrieb, dessen Angriffen sich der russische Schriftsteller und Dramatiker selbst bereits ausgesetzt sah. Dass Krieg für die Betroffenen nie enden kann, stellt der Autor Zoltán Danyi, Angehöriger der ungarischen Minderheit in Serbien, in seinem zorniger Romanerstling „Der weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
3. Juni 2019

«Medienmitteilung» und Ihre Aussagekraft

Auch Presse- und Medienmitteilungen sind erstellte Texte, die einerseits für den Absender und seine Angebote werben aber auch Inhalte vermitteln, die je nach Medium kommentiert oder genau so übernommen werden kann. Die Solothurner Literaturtage gehören in der Schweiz zu den wichtigsten Anlässen rund um die Kunstdisziplin Sprache. Wir schauten uns mal das Schlusscommuniqué der 41. Ausgabe genauer an.

(Originaltext in normaler Schrift, Kommentare fett und kursiv)

© PRESSEBILD - © Sabrina Christ und Samuel Mühleisen Brücke

  Erfolgreiche 41. Solothurner Literaturtage Schlusscommuniqué | Solothurn, 2. Juni 2019 (Sperrfrist 17.30 Uhr) Dieses Communiqué traf um 16:57 Uhr ein. Aus welchen Gründen muss man für das Veröffentlichen bis 17:30 Uhr warten? Mit seiner Lesung aus dem Roman «Heimkehr» beschloss Thomas Hürlimann heute die 41. Solothurner Literaturtage. Ein Fakt ohne Attribute. War es langweilig? War Hürlimann in Form? Schien die Sonne durch die Fenster, las er die richtigen Passagen? Herrschte etwas Melancholie im Raume darüber, dass alles schon vorbei ist? Gleichzeitig weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
31. Mai 2019

„… Übertragung emotionaler Intensität …“

Wir befragen Schreibende nach ihrem Verhältnis zur Sprache, zur Arbeit und zu Büchern. Jetzt mit Alois Schöpf.

© pd - Alois Schöpf

Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Alois Schöpf:  ….wie bei der Musik im Idealfall die oder von Erkenntnissen vom Autor auf den Leser. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Schöpf: Ich bin seit Jahrzehnten als Journalist ein Profi, der auf Zeile genau und termingerecht schreibt. Mir erscheint daher die Frage abstrus poetisch. Mein Lieblingsschreibort ist mein Büro. Ich habe es deswegen schön eingerichtet, damit ich gern dort arbeitet. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Schöpf: Wenn er die Bücher gekauft hat, kann er damit machen, was er will. weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni / Hochroth Wiesenburg
30. Mai 2019

Buchtipp: Melanie Katz – Silent Syntax

"Ihre Poesie wandelt zwischen Melancholie und der Suche nach Gelassenheit. Trotz der Gefahr, dass fremdsprachige Titel oder Widmungen an unbekannte Personen den Lesenden aus dem Kreis der Angesprochenen rausbuxieren könnte, ist Melanie Katz ein Büchlein gelungen, das lesenswert ist, das mit in die Westentasche genommen um dann in den Momenten des Alltags-Gedöns gezückt und aufgeschlagen werden kann." Urs Heinz Aerni, Redakteur.

© EXPERIMENT-LYRIK070 Cover Hochroth Melanie Katz

  Melanie Katz studierte Deutsche Literaturwissenschaft und Sozialpsychologie an der Universität Hannover. Anschließend promovierte sie an der Universität Basel / Zentrum Gender Studies. Sie lebt in Zürich und Berlin. Seit 2014 ist sie Mitglied des Autor*innenkollektivs index, Initiatorin des Lyrikprojekts ‘TLF’ in der Deutschschweiz, z4i, Zürich liest und world wide readings in Zürich. Silent Syntax ist ihr Debüt.     MIT EINEM ASTRONAUTEN (to Nathan Daniel Moore) Gesanglos bin ich schon fort, ohne Hölderlin geh ich, lass ich ihn liegen auf weiterlesen...

von: Schweizerische Energie-Stiftung SES Zürich
29. Mai 2019

Solar- und Windstrom: Schlechte Noten für die Schweiz

SES Medienmitteilung: Die Schweiz schneidet im europaweiten Vergleich schlecht ab was die Solar- und Windstromproduktion angeht. Während der Ausbau der Photovoltaik zaghaft voranschreitet, stagniert die Windstromproduktion auf tiefem Niveau. Der Gesamtanteil der neuen erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bleibt kaum nennenswert. Um die Energiewende in der Schweiz voranzubringen, ist eine gezielte Förderung notwendig.

© SES Zürich

Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) hat den Ausbau von Sonnen- und Windenergie der Schweiz im europäischen Vergleich untersucht. Hierzu wurde die jährliche Sonnen- und Windstromproduktion pro Kopf in der Schweiz und den 28 Staaten der Europäischen Union verglichen. Die Analyse zeigt, dass die Schweiz weit abgeschlagen auf Rang 25 landet. Nur gerade 250 kWh Strom pro EinwohnerIn werden hierzulande durch die neuen regenerativen Energieträger erzeugt. Im Vergleich mit den neun umliegenden Ländern (siehe Grafik) landet die Schweiz gar auf dem letzten Platz. Dänemark und weiterlesen...