• Die exotische Welt hinter dem Bühnenvorhang und ein intimer Blick auf die Menschen und Geschehnisse im Theater.

  • Der Bürger macht sich Sorgen

  • Dagny oder ein Fest der Liebe

  • Honig und Quarz - Lyrik und philosophische Zuspitzungen

  • Eine Antwort auf den Nach-PISA-Schulentwicklungspanikaktionismus

  • Der Balkankönig und seine Familie

  • Die neue Novelle von Stefan Lackner

  • Schräges und Humoriges, spontan hingeworfen

  • Kennen Sie Algerien?


von: Heiko Schwarzburger
29. November 2017
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Tipp für Weihnachten (1): Das schwierige Erbe der Kohle

Die Festtage nahen. Noch keine Geschenkidee? In diesem Jahr gibt es für Ihre Lieben, Geschäftspartner und Kunden ein besonderes Präsent: Der Roman „Zen Solar“ ist das Buch zur Energiewende. Hören Sie rein oder lesen Sie einen Auszug.

© HS

Der Roman „Zen Solar“ schildert die schwierigen Prozesse der Energiewende. Ausgangspunkt ist der Braunkohlebergbau in der Lausitz. Jahrzehntelang griffen die Bagger tief in die Erde, um das „braune Gold“ zu heben. Doch das braune Gold hinterlässt braune, giftige Brühe: Der Abraum setzt schwefelhaltige Mineralien frei, die mit dem Wasser aus der Spree und der Oder zu Säure reagieren. Rostiges Eisen fällt aus, Schwefel setzt sich an den Ufern ab. Der Spreewald und die Wasserversorgung von Berlin sind bedroht. Die Politiker in Berlin und Potsdam stecken die Köpfe in den Sand weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
28. November 2017
Kommentar

„Ich schreibe wie ein galoppierendes Pferd“

Künstler und Schriftsteller Giorgio Avanti gibt Auskunft zu seinem neuen Buch «Bourgeoiserien». Urs Heinz Aerni stellte ihm die Fragen.

© Bucher Verlag

urs heinz aerni: Der Titel deines neuesten Buches heißt «Bourgeoiserien». Dieser Begriff erinnert mich an geblümte Tapeten, Nippes und Nierentischchen. Der Titel ist ja ganz witzig, aber ... giorgio avanti: Der Titel «Bourgeoiserien» ist Programm und bezieht sich auf groß- und kleinbürgerliche Episoden aus dem Umfeld der fiktiven Figur Jakob. Sie sind im 20. und 21. Jahrhundert angesiedelt, aus dem Leben gegriffen, gesellschaftskritisch, ironisch, skurril, schmerzlich, aber auch lustvoll und komisch. Es geht um das Schicksal von Fahrenden, von Homosexuellen, um die Irritation weiterlesen...

von: Umweltinstitut München / uha
25. November 2017
Kommentar

Ziehen Sie die Notbremse und verbieten Sie Glyphosat, Herr Juncker!

Eine Kampagne des Umweltinstituts München

© Umweltinstitut München

Glyphosat gilt als wahrscheinlich krebserregend und wird mit dem Vogel- und Insektensterben in Verbindung gebracht. Schon sechsmal ist die EU-Kommission damit gescheitert, eine ausreichende Mehrheit der EU-Staaten für die Wiederzulassung des meistgenutzten Ackergifts der Welt zu gewinnen. Schon am 15. Dezember läuft die alte Genehmigung aus, doch die Kommission erwägt, die Wiederzulassung im Alleingang durchzudrücken! Schreiben Sie jetzt an Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, damit er seine Geisterfahrt beendet und das Glyphosat-Verbot auf den Weg weiterlesen...

von: Simone Klein
23. November 2017
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Wenn aus der Magie des Augenblicks eine Erzählung wird

Simone Klein las das Buch "Tuttifrutti" von Anja Siouda:

© Pro Libro

Ein preisgekrönter Kürbis mit Namen, Malteserhündchen im Kinderwagen, Polizisten, die Führerscheine auf Probe trotz eines überfahrenen Rotlichts nicht einziehen, das alles sind Themen einer Sammlung aus 53 Kurzgeschichten, die den Titel „Tuttifrutti“ trägt. Es geht um partnerschaftliche Romantik, die durch Kinder oder Schwiegermütter unterbrochen wird, um Kuriositäten des Alltags und um Kindheitserinnerungen. Ins Auge springen diejenigen Momente, die keine Worte mehr brauchen, weil durch jahrelange Beziehungsroutine auch unausgesprochen klar ist, was gesagt werden würde. weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
22. November 2017
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Lesetipp: Claudia Jeep

Claudia Jeep wurde in Göttingen geboren und studierte Lehramt an den Universitäten Göttingen und Hildesheim. Hauptfach war Deutsch mit den Schwerpunkten Rhetorik und Ausdruck. In diese Zeit fällt auch eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin. Seit 1998 hat sie an zwölf verschiedenen Schulen gearbeitet. Noch sehr viel länger ist sie jedoch leidenschaftliche Geschichtensammlerin. Von ihr sind zwei Bücher erschienen, es lohnt sich, diese zu entdecken, meint die Berglink-Redaktion

© PD - Claudia Jeep

Barfuß laufen Ina Windisch – siebenunddreißig Jahre alt, verheiratet, drei Kinder – kehrt nach der Kinderpause in ihren Beruf als Grundschullehrerin zurück und begibt sich auf eine verrückte Achterbahnfahrt, die für junge Lehrerinnen in dieser Lebensphase unumgänglich und authentisch ist. Mit viel Humor und entlarvendem Blick kämpft sie sich durch die Tücken eines Berufes, dessen Belastungspotential in den letzten Jahren seit Pisa kontinuierlich gestiegen ist. Die Autorin zeigt eine Momentaufnahme der immer bürokratischer und aufgeblähter werdenden Institution weiterlesen...