• Winter in Wien

  • Schöne Gedichte

  • Die Geheimsprachen der Liebe

  • "Du gehörst dazu" von Veronika Hürlimann

  • Briefe an Mimi

  • https://www.futurumverlag.com/ch/futurum-verlag/neuerscheinung/good-morning-henry

  • Für eine andere Literatur


von: H. S. Eglund
26. Oktober 2022

Coleridge: Aus Liebe zur Natur – aus Menschenliebe

Vor 250 Jahren wurde der englische Romantiker Samuel Taylor Coleridge geboren. Seine Balladen sind legendär, allen voran The Rime of the Ancient Mariner. Das Jubiläum erlaubt eine neue Sicht auf seine Lyrik, die zeitlos ist.

© Gustave Doré

Ein Dreigestirn glänzt am Himmel der englischen Romantik: William Wordsworth, Samuel Taylor Coleridge und Robert Southey. Sie werden als Lake Poets bezeichnet, weil ihre Balladen und Gedichte maßgeblich von der düster-romantischen Stimmung des Seendistrikts (Lake District) im Nordwesten Englands beeinflusst wurde. Unterhalb der schottischen Grenze fällt das bergige Terrain, das von zahllosen Seen besprenkelte Land in die Irische See. Vor allem in den sonnenarmen Monaten wird es von gnadenlosen Stürmen heimgesucht. Ein inspirierendes Poem William Wordworth ist für die Engländer weiterlesen...

von: H. S. Eglund
22. Oktober 2022

Großer Kampf einer kleinen Frau

Vor 170 Jahren erschien ein Roman, der polarisierte und niemanden kalt ließ. Für die Gegner der Sklaverei war er ein Fanal, für ihre Befürworter ein Angriff auf gottgegebene Privilegien: Onkel Toms Hütte.

© Werner Klemke

Harriet Beecher war eine Tochter aus gutem Hause, wie man seinerzeit sagte. Am 14. Juni 1812 als siebentes Kind der Familie eines Geistlichen in Connecticut geboren, übersiedelte sie mit 14 Jahren nach Boston. Dort trat ihr Vater als Prediger auf, die Familie musste folgen. Ab 1832 leitete er ein Priesterseminar in Cincinnati, wo Harriet bis 1850 lebte. Cincinnati, quirlige Stadt am Ohio Cincinnati, quirlige Stadt am Ohio River: Damals sammelten sich in der aufstrebenden Metropole die Gegner der Sklaverei. Der Ohio markierte die Grenze zwischen den Sklavenstaaten im Süden und dem weiterlesen...

von: Petra Lohrmann
17. Oktober 2022

Buchrezension von „Was wir scheinen“ von Hildegard Keller

© Eichborn Verlag

  Im letzten Sommer ihres Lebens reist die große Denkerin, Philosophin und Dichterin Hannah Arendt noch einmal nach Tegna im Tessin. Dort möchte sie sich erholen, lesen, schreiben, die Natur genießen, nichts tun. Vor allem letzteres gelingt ihr nur mäßig, zu leb-haft ist ihr Geist, zu interessiert an allem, zu neugierig auf Menschen und ihre Geschichten ist sie noch immer. Hannah Arendt wird 1906 in Hannover geboren, wächst in Königsberg in einem liberalen Haus auf, studiert in Marburg und Heidelberg, lässt sich schließlich in Berlin nieder. In ihrer wissenschaftlichen und weiterlesen...

von: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10117 Berlin
12. Oktober 2022

NABU-Studie: Die versteckten Abfallberge von Supermarkt und Drogerie

Transportverpackungen machen fast 30 Prozent des gesamten Verpackungsmülls aus / Miller: Das Problem muss in den Fokus der Politik

© Pressebild NABU

  Berlin – Fast ein Drittel des gesamten Verpackungsmülls in Deutschland fällt bereits vor den Kassen von Supermärkten, Drogerien und sonstigem Einzel- und Großhandel an. Das zeigt eine Studie, die die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) im Auftrag des NABU erstellt hat. Die sogenannten Transportverpackungen machen mit 5,5 Millionen Tonnen im Jahr knapp 30 Prozent des Verpackungsverbrauchs aus. Transportverpackungen werden eingesetzt, um Waren aus der Produktion oder dem Lager in den Einzel- und Großhandel zu transportieren. Es sind größtenteils weiterlesen...

von: Filme für die Erde - Schweiz, Winterthur
10. Oktober 2022

12. Filme für die Erde Festival – 20.-30. Oktober 2022

Die besten Umweltdokus anschauen: Vom 20.-30. Oktober zeigt das Filme für die Erde Festival inspirierende Dokumentarfilme in über zehn Städten. Die grossen Themen: Biodiversität, Arten- & Klimaschutz. Das Festival bringt die atemberaubende Naturvielfalt, aber auch das Engagement von Menschen auf die Leinwände, die sich unermüdlich für die Biodiversität und das Klima einsetzen. Kurz: Es sind Filme zu sehen, die zum Staunen, Denken und Handeln anregen. Neben Schweizer Filmpremieren stehen auch Diskussionen mit spannenden Gästen auf dem Programm. Der Eintritt ist kostenlos – Tickets sind ab sofort erhältlich.

© Filme für die Erde 2022 - Plakat

  Das Programm 2022 Dieses Jahr dreht sich am Filme für die Erde Festival alles um Biodiversität, Klima- & Artenschutz. Die Filme beleuchten die Gegenwart und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Denn die Protagonist*innen der Dokus machen deutlich: Es geht auch anders. Wie z.B. ein Klimaanwalt, den mächtigen Ölgiganten Shell und Regierungen wegen ihrer unzureichenden Klimapolitik verklagt. Oder die weltbekannte Umwelt-Aktivistin Vandana Shiva, die für frei verfügbares Saatgut und Sortenvielfalt kämpft – und damit zu Monsantos wichtigster weiterlesen...