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von: One Earth - One Ocean e.V. (oeoo), München
6. März 2021

Deutschland exportiert Plastikmüll – oeoo sammelt ihn ein Größtes Müllsammelprojekt Brasiliens in Rio de Janeiro

Die Umweltorganisation One Earth - One Ocean e.V. (oeoo) hat in enger Kooperation mit zwei lokalen Fischergemeinschaften die größte Müllsammelaktion in der Geschichte Brasiliens durchgeführt. Bei einem zweitägigen "Cleanup" sammelten 220 Freiwillige knapp 19 Tonnen Müll. Nach der Sortierung werden alle recycelbaren Stoffe der Wiederverwertung zugeführt. Zukünftig sollen monatliche Cleanups dafür sorgen, die Müllflut zu reduzieren. Zudem bieten Sie den Fischern eine Einkommensmöglichkeit. Ein Gastbeitrag.

© Müllmassen in der Guanabara-Bucht in Rio de Janeiro. Hier führte oeoo die größte Müllsammelaktion in der Geschichte Brasiliens durch. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/153808 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

  Rio de Janeiro hat als Megacity mit enormen Müllproblemen zu kämpfen. Die Gewässer vor der Millionenmetropole sind extrem verschmutzt - vor allem durch Plastikmüll. Während der Traumstrand Copa Cabana direkt an der Atlantikküste gereinigt wird und die Strömung den Plastikmüll beseitigt, ist die große Guanabara-Bucht, wo knapp 8,6 Millionen Menschen leben, eher ein Binnengewässer und dient als Müllhalde der Metropolregion. Hier sammeln sich seit Jahren enorme Mengen an Unrat, Schadstoffen sowie ungeklärten Abwässern. Plastikmüll staut sich auf, und nicht weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
2. März 2021

«Mit dem Portemonnaie um den Hals»

Ob es schneit oder die Sonne brennt, ob gerade Lockdown oder nicht, die Floristin Sibylle Kienast verleiht dem Zürcher Stadtviertel Albisrieden mit ihrem Blumenvelo Farbe. Eine schöne Idee und wir stellten ihr Fragen dazu.

© Sibylle Kienast entzückt Passanten mit Blumen und ihrer fröhlichen Ausstrahlung.

  Urs Heinz Aerni: Frau Kienast, man sieht Sie bei Wind und Wetter zum Beispiel im Zentrum Albisrieden oder beim Hubertus mit Ihrem Blumenvelo stationiert und es scheint, stets in guter Laune. Wie machen Sie das und was tun Sie, wenn es mit der Stimmung mal nicht zum Besten steht? Sibylle Kienast: Ich bin eigentlich sehr dankbar über die Möglichkeiten die sich mir bieten. Wenn es mir mal nicht so gut geht, nehme ich mir das zu Herzen und dann geht es mir schon wieder besser. Von Grund auf bin ich ein fröhlicher Mensch. Aerni: Sie durften trotz Lockdown für die Passanten mit weiterlesen...

von: H. S. Eglund
28. Februar 2021

Podcast: Hässlichkeit weitet Horizonte

Clanmother Rebecca Budd aus Vancouver hatte sich für die neue Folge von Tea, Toast & Trivia ein besonders spannendes Thema ausgesucht: Hässlichkeit, neudeutsch Ugliness. Kundiger Gesprächspartner war Klausbernd Vollmar aus Cley-next-the-Sea in Norfolk. Mit ihm hatte sie bereits über Farben und Schönheit gesprochen. Der Podcast beweist: Hässlichkeit ist viel interessanter, denn sie berührt die Dämonen in uns selbst.

© Rebecca Budd

Der neue Podcast von Clanmother Rebecca Budd mit dem Psychologen Klausbernd Vollmar wagt sich an ein heißes Eisen: Über Schönheit reden alle gern, sie ist en vogue. Das Hässliche, die Hässlichkeit hingegen sind beinahe tabou. „Darüber wird selten gesprochen“, führt Klausbernd Vollmar ein. Denn Hässlichkeit berührt unangenehme Dinge: Exkremente, Krankheiten oder Enstellungen. Narben sind hässlich, oder Zeichen von Alterung: Falten, Flecken, schlaffe Haut und Fett. Ein spezieller Zweig der Chirurgie lebt davon, die Zeichen der zunehmenden Hässlichkeit in zeitlose Schönheit weiterlesen...

von: H. S. Eglund
25. Februar 2021

Leseprobe im Video: Das frühe Ende einer Safari

Bei der Einfahrt in den Krater des Ngorongoro gerät Martin Anderson ins Grübeln: Die Hitze lastet auf seinen Sinnen, Selbstzweifel zernagen ihn. Was hat er im heißen, stickigen Osten Afrikas verloren? Was gehen ihn die Hirngespinste von Professor Miller an?

© H.S. Eglund

Tagelang muss Martin Anderson auf die Genehmigung warten, um in Laetoli nach den geheimnisvollen Frühmenschen forschen zu dürfen. Denn Professor Aaron Miller behauptet, er habe sie dort gesehen – leibhaftig! Um die Wartezeit zu überbrücken, begleitet Anderson den Professor und seine Assistentin Sewe Akashi auf einer Safari in den Ngorongoro-Krater. In der drückenden Hitze der Savanne fühlt sich Anderson gestrandet, nagen die Zweifel an ihm. Spinnt der alte Professor? Hat ihn der Afrikakoller erwischt? Plötzlich wird Miller vom Fieber ergriffen, schüttelt ihn die Malaria. Sewe ist weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
25. Februar 2021

„… kritisieren, aber bitte nicht als Toilettenpapier benutzen“

Wir fragen Schreibende nach ihrem Verhältnis zum Schreiben, zur Sprache und zu Büchern. Hier mit Jill Grey.

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  Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht... Jill Grey: … es mir, Frieden zu finden, mein Innerstes – einerlei wie ich mich fühle – nach Außen zu kehren, auszudrücken und dann loszulassen. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist:  Grey: Mein Büro, neben mir meine Hunde. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher... Grey: … kritisieren, aber bitte nicht als Toilettenpapier benutzen, die Umwelt würde es ihm nicht danken. Aerni: Eine Welt ohne Bücher würde... Grey: … mir Trost– und Fantasielos vorkommen. Aerni: Die Fähigkeit des Lesens weiterlesen...