von: Urs Heinz Aerni
1. Februar 2019

„… klingt fad, ist es aber nicht“

Wir fragen Schreibende nach Ihrem Verhältnis zur Arbeit, zur Sprache und zu Büchern. Jetzt mit Iris Wolff.

© Iris Wolff - Foto: Falko Schubring

Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht…

Iris Wolff: Eine differenzierte Weltwahrnehmung, Wandlung.

Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist:

Wolff: Am Computer – klingt fad, ist es aber nicht. Die Zutaten: Meine vertraute Tastatur, Schwarztee und Stille.

Aerni: Der Lesende darf meine Bücher…

Wolff: In der Badewanne lesen, auf einem Esel, im Schlauchboot, im Kirschbaum.

Aerni: Eine Welt ohne Bücher würde…

Wolff: … sein wie eine Welt ohne Musik: Unvorstellbar.

Aerni: Die Fähigkeit des Lesens ermöglicht…

Wolff: Eine Erweiterung der eigenen Welt. Mit jedem guten Buch wird die Welt größer.

Aerni: Die Arbeit mit Sprache und Geschichten bedeutet für mich…

Wolff: Schreiben ist, neben der Liebe, der schönste Zustand, den ich kenne.

 


Iris Wolff, geboren 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen. Studium der Germanistik, Religionswissenschaft und Grafik und Malerei in Marburg an der Lahn. Langjährige Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach. 2013 Literaturstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, 2014 Ernst-Habermann-Preis, 2018 Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg. Mitglied im Internationalen PEN.

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