von: Limbus Verlag
29. Januar 2018
Kommentar

Buchtipp: Wir haben leider Diebe im Haus

Das neue Buch des Österreichers Heinz D. Heisl

© Limbus Verlag

Man stelle sich vor: Ein Dichter ist viel unterwegs, seit vielen Jahren. Da begegnet ihm allerhand, in New York, in Hamburg, in Florenz, im Flugzeug über Chicago, in Zürich, in Innsbruck. Er spaziert eine Straße entlang, er wartet an einem Bahnhof, er quartiert sich in einem Hotel ein, er hört im Café ein Gespräch mit – aus all dem ergibt sich Lyrik.
Heinz D. Heisl bringt Momenteindrücke rasch aufs Papier, was mitunter ganz eigenen Spielregeln zu folgen hat, späteres Bearbeiten wäre in seinem Fall beinahe Verfälschung. Als Verfasser tritt er zurück und erhebt nicht den Anspruch, irgendein Schöpfer zu sein – das Leben soll durch seine Versprachlichung bewegen, bewegt werden, zu tanzen beginnen.

Heinz D. Heisl, geboren in Innsbruck. Musikstudium am Innsbrucker Konservatorium, 1979 Preis beim Kompositions-Wettbewerb des ORF; mehrere veröffentlichte Schallplatten, Komponist und Musiker bei den BaldWiena FolksWaisen. 1988 erste literarische Aufzeichnungen, zahlreiche Stipendien und Preise, u. a. 1990 Stipendium des Literarischen Colloquiums in Berlin, 2000 Reinhard-Priessnitz-Preis, 2002 österreichisches Staatsstipendium, 2003 Großes Tiroler Landesstipendium, 2003 „writer in residence“ in Basel, Bartels Fondation, 2005 österreichisches Projektstipendium, 2006 Stadtschreiber-Stipendium im Stuttgarter Schriftstellerhaus, Kurator des Literaturfestivals SPRACHSALZ, Tiroler Literaturtage Hall i. T, zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt: Abriss (2008) und Greiner (2009).

ISBN 978-3-99039-125-9
Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen. Großformat
120 Seiten


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