von: Stämpfli Verlag, uha
27. September 2017
Kommentar

Buchtipp: Internetgott

Joël Luc Cachelin beschäftigst sich mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft und mit seinen Büchern regt er regelmäßig Debatten an. In diesem Buch bringt er uns nahe, wie das Internet den allgegenwärtigen Gott ersetzt oder anders gesagt, wie entstellt das mächtige Internet unseren Blick zu dem, was es eigentlich wäre? Lesenswert! (Urs Heinz Aerni)
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Joël Luc Cachelin (*1981) inspiriert, hinterfragt, berät und begleitet in der digitalen Transformation. Studium, Promotion und Weiterbildung führten ihn an die Universitäten St. Gallen und Bern sowie an die HWZ Zürich. Gemäss «Bilanz» gehört er zu den zehn führenden digitalen Vordenkern der Schweiz.

Fast unbemerkt ist Gott mitten unter uns digital auferstanden. Euphorische Propheten und eifrige Kirchen begleiten seine Wiederkehr. Wie alle Religionen zuvor führen uns die digitalen ins gelobte Land. Dazu erlassen deren Führer Verhaltensregeln, initiieren neue Formen der Gemeinschaft und versprechen uns das ewige Leben. Doch auch diese Religion ist gefährlich – wenn sie beginnt, die Wahrheit für sich zu beanspruchen und im Namen Gottes überwacht, verfolgt, diskriminiert, manipuliert und mordet. Der Versuch einer Weltformel mag scheitern, die Überzeugung bleibt: Wir verstehen die digitale Transformation erst, wenn wir deren metaphysische Dimension erkunden. Quelle: Stämpfli Verlag

 

Titel: Internetgott
Untertitel: Die Religion des Silicon Valley
Autor: Joël Luc Cachelin
ISBN: 978-3-7272-7935-5
Format: Fester Einband
Herausgeber: Stämpfli
Anzahl Seiten: 144
Jahr: 2017

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