• Rui Zink: „Angst“

  • Der Mann, der nicht ins Kino ging

  • Martin Mumenter: Spiegelfuge


von: Valerie Besl - SPRACHSALZ
15. Juli 2016
Kommentar

Eigenwilliges und Eigensinniges

Dem Eigenwilligen und Eigensinnigen wird bei den 14. Literaturtagen Sprachsalz in Hall in Tirol von 9. bis 11. September 2016 gleich mehrmals eine Bühne geboten, unter anderem bei Veranstaltungen mit John Cleese, Jón Gnarr und Uta Köbernick. In Kooperation mit den Klangspuren Schwaz lädt Sprachsalz zu einem Abend mit Marcel Beyer, Georg-Büchner-Preisträger 2016, und dem IEMA Ensemble Frankfurt. Das diesjährige Pressegespräch findet am 25. August im Parkhotel Hall statt.
Parkhotel Hall in Tirol

© Parkhotel Hall in Tirol

Freuen kann man sich auf das wahrscheinlich bekannteste Mitglied der britischen Komikergruppe Monty Python: John Cleese wird beim großen Sprachsalz-Fest am Samstagabend ebenso zu Gast sein wie die Liedermacherin und aktuelle Salzburger Stier-Preisträgerin Uta Köbernick. Jón Gnarr, isländischer Komiker, Musiker, Schriftsteller und ehemaliger Punk-Bürgermeister von Reykjavík, wird bei Sprachsalz darüber sprechen „Warum die Politik mehr Dampfbäder und die Literatur braucht“. Rolf Lappert, preisgekrönter Schweizer Weltenbummler, liest aus seinem atmosphärischen Roman „Über weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
14. Juli 2016
Kommentar

GI oder Gärtner?

Grauschnäpper ist weg, der Gärtner dafür umso mehr da
Haupt Verlag

© Haupt Verlag

Seit etwa drei Jahren ist er weg. Der Grauschnäpper. Auch der Fichtenkreuzschnabel saß vor Jahren zum letzten Mal auf einer Tannenspitze. Das Verschwinden dieser Vögel im Quartier ist die Quittung für das sogenannte verdichtete Bauen, die Opferung von Bäumen zugunsten Ziersträucher und der Auslagerung der Gartenarbeiten an umsatzorientierte Unternehmen. Man erinnere sich an die Zeiten, in denen der Hauswart mit der Zigarre im Mundwinkel den Vorplatz wischte oder als der Hausbesitzer am Samstag da und dort die Ästchen abzwickte. Heute haben die Wohnungseigentümer für solche Arbeiten weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
9. Juli 2016
Kommentar

REPORTAGEN bittet um Entschuldigung

Er hat es wieder geschafft, der Schweizer Journalist Tom Kummer; ein weiterer Skandal. Nachdem seine fiktiven Interviews mit Stars im Jahre 2000 aufgeflogen sind und sogar einen Dokumentationsfilm von Miklós Gimes auslöste, erhielt er wieder Schreibaufträge und trickste erneut mit Plagiaten.
Filmplakat "Bad Boy Kummer" von Miklos Gimes  http://kummer-film.ch

© Filmplakat "Bad Boy Kummer" von Miklos Gimes http://kummer-film.ch

Wie macht er das, dieser Tom Kummer? Damals narrte er Medien wie "Tages-Anzeiger", "Süddeutsche Zeitung" oder die "Zeit" mit freierfundenen Interviews und getraut sich wieder als Journalist zu arbeiten. Damals nannte er seine Fantasietexte "Kunst", andere und wohl vor allem die Leserschaft "Betrug". Beim Besuch seiner - allerdings privaten - Facebook-Site kommt der Eindruck auf, dass ihm die Eigeninszenierung recht wichtig sein müsse. So bald die eigene Person und deren Darstellung in allen Farben und Posen im Vergleich mit anderen Menschen und Themen eine Dominanz einnimmt, müsste weiterlesen...

von: Gmeiner Verlag / uha
8. Juli 2016
Kommentar

Kennen Sie Schwetzingen?

Viola Eigenbrodt veröffentlicht den neuen Stadtporträt-Band »Schwetzingen – Porträt einer Stadt«
Gmeiner Verlag

© Gmeiner Verlag

Die Stadt Schwetzingen im Norden Baden-Württembergs blickt auf eine langjährige Geschichte zurück. 2016 feiert die bekannte Spargel- und Musikstadt sein 1250-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums laden zahlreiche Festivitäten zum Entdecken und Genießen ein. Passend dazu blickt die Autorin Viola Eigenbrodt in ihrem neuen Buch »Schwetzingen – Porträt einer Stadt« hinter die Kulissen der fürstlichen Stadt und stellt Land und Leute vor. In kurzweiligen Porträts und persönlichen Interviews begleitet sie einheimische und zugereiste Schwetzinger an ihre Lieblingsplätze der weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
6. Juli 2016
Kommentar

Buchtipp: Lebensende im Justizvollzug

Gefangene, Anstalten, Behörden
Stämpfli Verlag

© Stämpfli Verlag

Um das geht es: Menschen im Freiheitsentzug können nicht frei bestimmen, wie und wo sie sterben. Die Thematik des würdevollen Sterbens erfordert daher im Justizvollzug spezielle Aufmerksamkeit. Auf der Grundlage eines Forschungsprojekts stellt das Buch die Perspektiven der verschiedenen Beteiligten dar: Erfahrungen, Fragen, Bedürfnisse, Befürchtungen und Visionen von Gefangenen, Mitarbeitenden und Behörden werden anhand von Material aus Interviews und Beobachtungen anschaulich dargestellt. Die verschiedenen Etappen bis zum Lebensende und zum Tod werden aufgezeigt und aus der Sicht weiterlesen...