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von: BaldWiena FolksWaisen Wien
16. März 2019

Kulturtipp in Wien: BaldWiena FolksWaisen

LIVE IN WIEN   Baldwiena FolksWaisen  "huachkuiTOUR»

© BaldWiena FolksWaisen - Magdalena Kauz

Donnerstag, 21. März 2019 21.30 Uhr, Café Carina, Josefstädter Straße, A-1080 Wien, www.cafe-carina.at/live/ Freitag, 22. März 2019, 20.00 Uhr, Café 7Stern Wohnzimmerkonzert, Siebensterngasse 31, A-1070 Wien, www.7stern.net/ Samstag, 23. März 2019 19.00 Uhr, KUNSTRAUM ARCADE, Hauptstraße 79, A-2340 MÖDLING, www.kunstraumarcade.at/   Den Schmäh faustdick hinter den Ohren: Vordergründig brav, fliesst den BaldWiena FolksWaisen der Punk-, Elektro- und Wave-Sound der 80er-Jahre-Erfolgsband INTIMSPRAY von Bandleader Heinz D. Heisl noch immer durch die Adern. Von der weiterlesen...

von: Bastian Oldhouse
15. März 2019

Neue Frauen

Bastian Oldhouse lebt und wirkt als Künstler in Menisberg (Kanton Bern, Schweiz) und angesichts der aktuellen Diskussion über die heutige Rolle des Mannes in Gesellschaft und Gender-Debatte äußert er sich hier mit einem Gastbeitrag. Seine Gedanken müssen sich nicht decken mit der Haltung der Redaktion aber lösen sicher neue Gedanken-Facetten zur Frage aus, wie sich die Geschlechter jetzt und künftig zu positionieren haben, damit es funkt und funktioniert, das Leben von Frau und Mann. Eine verkürzte Version des Beitrages wurde auch in der Zeitung BIELER TAGBLATT publiziert.

© Bastian Oldhouse - Selbstbildnis

Frauen sind schön. Frauen sind intelligent. Frauen sind stark. Frauen sind zäh. Frauen haben power (immer schon). Frauen sind betörend. Frauen benebeln die Sinne der Männer. Frauen sind berechnend. Frauen sind listig. Manche von ihnen - die Neuen Frauen - sind grausam. Die Neuen Frauen versuchen, die Evolution auf den Kopf zu stellen. Die Neuen Frauen sind beherrschend, dressieren die Männer. Männer dürfen nicht mehr aufrecht pinkeln, auch wenn es ihrer Prostata besser täte. Männer sollten nicht mehr aufrecht gehen und überhaupt, für die Neuen Frauen sind die besten Männer die weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
15. März 2019

„… die Welt zu begreifen.“

Wir fragen Schreibende zu ihrer Arbeit, ihrer Sprache und zu Büchern. Jetzt mit Bänz Friedli.

© Bänz Friedli live Pressefoto

                      Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht … Bänz Friedli: … mir, die Welt zu beschreiben, die Geschichten anderer Menschen zu erfahren und diese weiterzugeben. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Friedli: Der Intercity der Schweizerischen Bundesbahnen. Aerni: Der Lesende darf meine Bücher … Friedli: … kreuz und quer lesen, also nicht chronologisch und nicht der Reihe nach. … in die Ferien mitnehmen. … mögen. … als Denkanstoss weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
14. März 2019

„… seelenloses Wüstenland“

Wir fragen Schreibende zu ihrer Arbeit, zu Büchern und zur Sprache. Jetzt mit Giorgio Avanti.

© Giorgio Avanti

Urs Heinz Aerni: Die Kraft der Sprache ermöglicht…. Giorgio Avanti: ...eine intensive, interaktive Schreibweise, ist quasi Malerei in Sätzen, ermöglicht lyrische Zwischenrufe, abrupte Kürzungen, unverhoffte Wendungen. Sie ist Würze und Motor von Schreibe und Textur. Aerni: Mein Lieblingsschreibort ist: Avanti: Überall, wo es eine Unterlage, Papier und Schreibzeug gibt, im Zug, in einer Beiz, auf einem flachen Stein in den Bergen, wo auch immer, selbst beim Spazieren, im Kopf; dort entwerfe ich Geschichten und botanisiere spontane Einfälle und Gedanken. Aerni: Der Lesende weiterlesen...

von: Urs Heinz Aerni
13. März 2019

Kippende Stimmung im stehenden Zug

© Die Lok im Schnee - Bild von Urs Heinz Aerni

Nichts geht mehr. Rucksack, Zeitungen und Handys liegen am Boden. Das Licht flackert, der Zug steht still. Mit einem "Hoppla!" bücke ich mich nach den Sachen im vordersten Waggon der Gotthard-Matterhorn-Bahn, oberhalb von Sedrun. Stille, etwas Ächzen in den blechigen Wänden. Ich ziehe die Fensterscheiben runter und blicke nach vorne,  zur Lok. Sie steckt im Schnee, der sich genau bei der Ausfahrt einer tunnelartigen Galerie breit machte. Eine junge Frau betritt das Abteil: "Hier brennt wenigstens noch Licht, bei uns ist es duster." Sie zieht aus ihrem Rucksack zwei Bücher, "hier kann weiterlesen...